Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Kennen Sie das? Da räumen Sie in einer längeren Aktion endlich Ihren Schreibtisch auf und schon nach ein paar Tagen (Stunden?) hat sich das Chaos wieder breit gemacht.

Lesen Sie hier drei sehr einfache Tipps, wie Ihnen das nicht mehr so schnell passiert.


Schreibtisch Ivan Blatter
Mein Schreibtisch, wie ich ihn für einen Artikel auf dem Blog von Christoph Nowag fotografierte.

Als Kind musste ich ein- oder zweimal pro Jahr alle Schubladen meines Schreibtisches komplett leeren, damit sie meine Mutter putzen konnte. Danach musste ich die Schubladen und den Schreibtisch komplett aufräumen.

Damals gab es noch keine Anzeichen, dass ich mal als Produktivitätstrainer arbeiten würde. Deshalb habe ich diese Arbeit immer gehasst.

Meinem Bruder fiel das ziemlich leicht: Nach einem halben Jahr sahen sein Tisch und seine Schubladen ohnehin noch genauso aus wie kurz nach dem Aufräumen. Er war (ist) sehr ordentlich. Bei mir sah nach wenigen Tagen alles aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte.

Nun, ich habe die Vorzüge eines aufgeräumten Schreibtisches erfahren und bin heute ein Leertischler. Ich räume nämlich automatisch oder “nebenbei” auf.

So bleibt Ihr Schreibtisch schön aufgeräumt

Eigentlich ist es überhaupt keine Hexerei und eigentlich wissen Sie ganz genau, was Sie tun müssen: Einfach regelmäßig aufräumen.

Wenn Sie es schaffen, folgende drei Gewohnheiten zu erlernen, werden Sie sogar “nebenbei” aufräumen, ohne dass Sie es merken:

  1. Das Beifahrer-Prinzip: Laufen Sie nie mit leeren Händen umher. Nehmen Sie die leere Kaffeetasse gleich mit, wenn Sie ein Glas Wasser holen. Oder bringen Sie die Unterlage zum Kollegen, wenn Sie ohnehin zum Kopierer gehen.
  2. Aufräumen nach der Ziellinie: Ist eine Aufgabe erledigt, dann räumen Sie sofort alles weg, was Sie dazu benötigten. So haben Sie reinen Tisch für die nächste Aufgabe. Nebeneffekt: Ihr Fokus liegt voll und ganz auf der nächsten Aufgabe und nicht noch bei der alten oder bei allen den anderen Dinge, die Sie auch noch tun müssten.
  3. Letzte Aktion des Tages: Aufräumen: Schon nur, wenn Sie die ersten beiden Tipps beherzigen, gibt es gar nicht mehr viel aufzuräumen. Was liegen geblieben ist, räumen Sie am besten in den letzten Minuten auf, bevor Sie Feierabend machen.

Ja, es gibt hektische Woche, in denen Sie nicht mal diese drei Tipps umsetzen können. Das kommt vor. Nehmen Sie sich aber dann unbedingt vor dem Wochenende Zeit aufzuräumen.

Das hat auch einen guten psychologischen Effekt: So schließen Sie nämlich Ihre Woche auch wirklich ab und können beruhigt ins Wochenende entschwinden.

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