Wie bleibt der Schreibtisch schön aufgeräumt?

Kennen Sie das? Da räumen Sie in einer längeren Aktion endlich Ihren Schreibtisch auf und schon nach ein paar Tagen (Stunden?) hat sich das Chaos wieder breit gemacht.

Lesen Sie hier drei sehr einfache Tipps, wie Ihnen das nicht mehr so schnell passiert.


Schreibtisch Ivan Blatter
Mein Schreibtisch, wie ich ihn für einen Artikel auf dem Blog von Christoph Nowag fotografierte.

Als Kind musste ich ein- oder zweimal pro Jahr alle Schubladen meines Schreibtisches komplett leeren, damit sie meine Mutter putzen konnte. Danach musste ich die Schubladen und den Schreibtisch komplett aufräumen.

Damals gab es noch keine Anzeichen, dass ich mal als Produktivitätstrainer arbeiten würde. Deshalb habe ich diese Arbeit immer gehasst.

Meinem Bruder fiel das ziemlich leicht: Nach einem halben Jahr sahen sein Tisch und seine Schubladen ohnehin noch genauso aus wie kurz nach dem Aufräumen. Er war (ist) sehr ordentlich. Bei mir sah nach wenigen Tagen alles aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte.

Nun, ich habe die Vorzüge eines aufgeräumten Schreibtisches erfahren und bin heute ein Leertischler. Ich räume nämlich automatisch oder „nebenbei“ auf.

So bleibt Ihr Schreibtisch schön aufgeräumt

Eigentlich ist es überhaupt keine Hexerei und eigentlich wissen Sie ganz genau, was Sie tun müssen: Einfach regelmäßig aufräumen.

Wenn Sie es schaffen, folgende drei Gewohnheiten zu erlernen, werden Sie sogar „nebenbei“ aufräumen, ohne dass Sie es merken:

  1. Das Beifahrer-Prinzip: Laufen Sie nie mit leeren Händen umher. Nehmen Sie die leere Kaffeetasse gleich mit, wenn Sie ein Glas Wasser holen. Oder bringen Sie die Unterlage zum Kollegen, wenn Sie ohnehin zum Kopierer gehen.
  2. Aufräumen nach der Ziellinie: Ist eine Aufgabe erledigt, dann räumen Sie sofort alles weg, was Sie dazu benötigten. So haben Sie reinen Tisch für die nächste Aufgabe. Nebeneffekt: Ihr Fokus liegt voll und ganz auf der nächsten Aufgabe und nicht noch bei der alten oder bei allen den anderen Dinge, die Sie auch noch tun müssten.
  3. Letzte Aktion des Tages: Aufräumen: Schon nur, wenn Sie die ersten beiden Tipps beherzigen, gibt es gar nicht mehr viel aufzuräumen. Was liegen geblieben ist, räumen Sie am besten in den letzten Minuten auf, bevor Sie Feierabend machen.

Ja, es gibt hektische Woche, in denen Sie nicht mal diese drei Tipps umsetzen können. Das kommt vor. Nehmen Sie sich aber dann unbedingt vor dem Wochenende Zeit aufzuräumen.

Das hat auch einen guten psychologischen Effekt: So schließen Sie nämlich Ihre Woche auch wirklich ab und können beruhigt ins Wochenende entschwinden.

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

8 Gedanken zu “Wie bleibt der Schreibtisch schön aufgeräumt?”

  1. Wie ist es auch immer schwergefallen meinen Schreibtisch leer zu halten. Es haben sich immer wieder unnötige Dinge angesammelt.

    Solange, bis ich alle Zwischenablagen (Eingang, Bearbeitung, Ausgang) entfernt habe.

    Ohne (sinnlose) Zwischenablagen fällt es mir leicht den Schreibtisch leer zulassen. Angenehmer Nebeneffekt: Fertiges ist schneller beim Empfänger, weil ich es rasch weg bringe.

  2. Ich habe neulich nach einem Wie-halte-ich-meinen-Arbeitsplatz-ordentlich-Seminar mein Arbeitszimmer aufgeräumt. Ja, alles hat seinen Platz. Das Problem ist nur, dass ich diverse Projekte gleichzeitig bearbeite, d.h. all diese Dinge haben ihren Platz … auf meinem Schreibtisch. Ja, ist eine Ausrede. Aber, um es mit den Worten meiner Tochter (5) zu sagen: „Sieht schon etwas besser aus!“

  3. danke für diese tipps – die herausforderung im digitalen zeitalter stellt sich aber nicht nur am Schreibtisch, sonder auch für den digitalen Schreibtisch (Desktop) – und es sind auch (fast) dieselben !
    lg Klaus

  4. Moin!
    Dann werde ich das einmal bei meinem Sohn testen ;-)
    Als Ergänzung – das im Artikel toll beschriebene gilt gleichermaßen für den virtuellen Schreibtisch „Desktop“!
    Wenn ein Projekt fertig ist, einen Ordner anlegen, alle Bilder und Dokumente hinein und es geht weiter.
    Wenn im Browser viele Fenster für ein Projekt offen sein müssen, dann dafür einen Lesezeichen-Ordner anlegen und so befindet sich auch alles beieinander.
    Liebe Grüße, vielen Dank und viel Spaß
    DocGoy

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