Zeitfresser gibt es (zu) viele. Dumm nur, dass wir uns viele davon selbst einhandeln.

Lies hier, weshalb es sich immer lohnt, alles gleich richtig zu machen. Denn so hat man schon viele Zeitfresser eliminiert.

Wenn wir uns nicht Mühe geben und etwas direkt richtig tun, verlieren wir häufig Zeit. Wir müssen es nochmals tun, verbessern, korrigieren oder eben in der zweiten Runde richtig tun.

Wenn wir uns nicht Mühe geben und etwas direkt richtig tun, verlieren wir häufig Zeit.
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Das hat häufig damit zu tun, dass wir uns selbst hetzen. Natürlich gibt es Dinge, die wir rasch erledigen müssen, aber es lohnt sich in jedem Fall, vorher kurz zu überlegen, was wir wie tun wollen.

Das kostet dich nur wenige Sekunden und spart danach Minuten – wenn nicht Stunden.

Ein paar Beispiele:

  • Schnell eine Einladung zum Meeting rausgeschickt – ohne vorher genau zu überlegen: Was sind die Ziele? Wer muss wirklich dabei sein? Wer nicht? Wie ist der genaue Ablauf? Usw.
  • Schnell eine E-Mail verschickt – ohne präzise und klar zu sein. Natürlich kommen prompt die Rückfragen und schon verlierst nicht dir du viel Zeit, sondern auch der Empfänger der E-Mail.
  • Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen – und nicht merken, dass sich dabei die Fehlerquote verdoppelt!
  • Dem Kunden/Kollegen/Chef nur mit einem Ohr zuhören – und dann später in die falsche Richtung marschieren oder nachfragen müssen, was er wirklich wollte.
  • Unvorbereitet in ein Meeting gehen – und sich dann langweilen, überfordert fühlen oder blamieren.
  • Dinge nicht zu Ende bringen – und sich dann später wieder von Neuem eindenken müssen.
  • E-Mails überfliegen, dann später nochmals überfliegen, um sie schließlich noch später erneut zu überfliegen und dann erst sie einordnen oder erledigen. Was für ein unnötiger Zeitverlust!

Erledige die Dinge richtig oder gar nicht.

Haben wir “zu wenig Zeit”, wird häufig die Schuld aussen gesucht:

Ich habe zu viel zu tun, ich habe zu viele Meetings, der Chef ist Schuld, die Kunden sind Schuld, die Wirtschaft sowieso und die Kollegen sind nicht zu gebrauchen.

Dabei sollten wir nicht vergessen: Zeigen wir mit dem Finger auf jemanden, zeigen die anderen Finger auf uns.

Zeigen wir mit dem Finger auf jemanden, zeigen die anderen Finger auf uns.
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Deshalb ist es immer ratsam, zuerst bei dir anzufangen und beispielsweise genau zu überprüfen, wo deine Zeitfresser liegen. Diese kannst du in der Regel sehr schnell und einfach beseitigen.

Das gilt besonders, wenn wir Dinge mehrfach zur Hand nehmen, bevor wir sie korrekt abarbeiten (z.B. in eine Aufgabe umwandeln und auf die To-do-Liste schreiben) oder erledigen.

Das gilt aber besonders auch in den Fällen, wo wir Dinge nicht sofort richtig erledigen, sondern in Hektik verfallen und dann danach Zeit aufwenden müssen, um es eben doch richtig zu machen.

Wenn du dich also das nächste Mal überfordert oder gestresst fühlst, dann reagiere anti-zyklisch. Versuch nicht, noch mehr Druck aufzusetzen und noch mehr Gas zu geben, sondern tue die Dinge entweder richtig oder gar nicht.

Erledige die Dinge richtig oder gar nicht.
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