Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Getting Things Done (GTD) arbeitet ja nicht nur mit einer Aufgabenliste, sondern nutzt verschiedene Kontextlisten. Jede dieser Listen trägt nur Aufgaben, die man in einem bestimmten Kontext erledigen kann. Also beispielsweise “@Telefon” oder “@Computer” oder “@Büro” oder “@Einkäufe” und vieles mehr. Dank der Kontextlisten wird so die Aufgabenliste aufgeteilt und allein dadurch schon übersichtlicher.

Viele Leute arbeiten jedoch gar nicht in so vielen Kontexten. Oft arbeiten wir die meiste Zeit am Computer. Das ist natürlich nicht in jedem Job so, doch bei Kopfarbeitern fallen oft 80-90% der Aufgaben in die Kontexte “@Computer” und “@Telefon”.

Der Sinn der Kontextlisten hat sich mir von Beginn an erschlossen, aber waren für mein Umfeld nicht unbedingt praktikabel. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Bei einem Freund bin ich fündig geworden: Der hat zustäzlich zu den GTD-Kontexten noch die voraussichtlich benötigte Energie notiert.

Ich habe diese Idee übernommen und notiere nun bei meinen Aufgaben, wie viel Konzentration ich für die Erledigung benötige. So sind meine Aufgaben eingeteilt in “niedrig”, “mittel” und “hoch”.

Wenn ich also eine neue Aufgabe beginnen will, dann horche ich in mich hinein und überlege kurz, wie fit ich mich fühle. Je nachdem wähle ich eben eine Aufgabe aus, für die ich mich sehr, nur mittel oder gar nicht so konzentrieren muss.

Es gibt viele GTD-Jünger, die peinlich genau darauf achten, dass sie GTD dem Buchstaben getreu umsetzen. Das kann man tun, aber GTD bietet genug Flexibilität, um sein ideales System zu finden. Dazu gehören auch die Kontexte. Vielleicht gibt es auch noch andere Kontexte, die für Sie und Ihr Umfeld nützlich sein könnten. Wer verschiedene Arbeitsplätze hat, teilt vielleicht seine Aufgaben danach ein. Oder vielleicht lohnt es sich auch, die Aufgaben konsequent nach Projekte einzuordnen, wer weiss. Hauptsache, Sie verstehen den Sinn der Kontextlisten und finden dann das System, welches Ihnen am meisten dient.

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