Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Vor ein paar Jahren hat eine neue Methode der Selbstorganisation das Licht der Welt erblickt: Getting Things Done (abgekürzt GTD). Der „Erfinder“ von GTD, David Allen, erklärt in seinem Buch, welches ihn bekannt gemacht hat, wie man seine Dinge wieder in den Griff bekommt und seinen Alltag managen kann.

In der Artikelserie “Einführung in GTD” werden die Grundsätze von GTD erklärt. Sie sollten trotzdem das Buch lesen, um alle Details zu verstehen, oder eine Schulung bei einem zertifizierten GTD-Trainer besuchen. Einen Überblick über die Serie finden Sie weiter unten.

Mit diesem bzw. dem nächsten Artikel startet eine neue Serie auf ivanblatter.com, wo es um eine Einführung in Getting Things Done (GTD) geht. Diese Methode hat in den letzten Jahren besonders in Blogger-Kreisen Furore gemacht und wurde bereits x-fach behandelt. Weshalb also nochmals eine Einführung, wo es doch schon so viele Einführungen und Zusammenfassungen gibt?

Nun, das Problem ist, dass man GTD bereits verstanden haben muss, um es verstehen zu können. Viele Einführungen nehmen zu wenig Rücksicht auf diesen Umstand. David Allen, auf den GTD zurück geht, umschifft dieses Problem, in dem er in seinem Buch zuerst einen kurzen Überblick über den ganzen Prozess gibt und dann die einzelnen Schritte genauer erklärt. Eigentlich ein gutes Vorgehen, aber als Leser ist man trotzdem zunächst verwirrt und sieht nicht genau, worauf das Ganze zielt – abgesehen davon, dass die deutsche Übersetzung recht holperig ist.

Das Ziel meiner Einführung in GTD besteht darin, dieses Problem zu entschärfen.

Weshalb es sich lohnt, sich mit GTD zu beschäftigen

  1. GTD legt den Schwerpunkt auf das Erledigen von Dingen und nicht auf das Planen.
  2. GTD eignet sich für alle, die Aufgaben erledigen müssen – egal ob Top-Managerin oder Hausmann.
  3. Die Umsetzung an sich ist einfach, wenn man die Prinzipien und den Prozess verstanden hat.
  4. GTD entlastet.
  5. GTD ist keine Methode des Zeitmanagements, sondern der Selbstorganisation.
  6. Prioritäten erhalten im GTD viel weniger Gewicht als bei anderen Methoden. Das ist entlasten in einer Zeit, wo immer alles prioritär sein muss.
  7. GTD ist eine Methode und keine Technologie.
  8. GTD ist flexibel.
  9. GTD lässt sich anpassen: Wenn Sie sich mit gewissen Formen der Umsetzung nicht wohl fühlen, dann lassen Sie sie einfach weg.
  10. Viele Praktiken aus GTD kennen Sie und wenden Sie bereits an.
  11. Für GTD braucht es keine speziellen Fähigkeiten oder Fertigkeiten.
  12. GTD ist an keine Software oder Papiervorlage gebunden. Im Internet gibt es viele Umsetzungsvorschläge, aber Sie können GTD genau auf sich selber massschneidern.

Schattenseiten von GTD

  1. GTD spricht eher die linke Hirnhälfte an.
  2. Es dauert eine Weile, bis man „drin“ ist.
  3. Mit GTD kann man sich in den Formen der Umsetzung verlieren. Es gibt zahlreiche Software-Programme (online und offline) zur Umsetzung und unzählige Formen, wie man GTD auf Papier umsetzen kann.
  4. GTD ist nur wirksam, wenn man sein System regelmässig pflegt.

Einführung in GTD: Übersicht

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