Was ein starkes Commitment benötigt

Was ein starkes Commitment benötigt
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Produktives Arbeiten bedingt, genau zu wissen, was man will, und sich dazu selbst zu verpflichten (Commitment).

Bei Unternehmern, Selbstständigen und Freiberuflern gehört ein starkes Commitment zu einem der Faktoren, die über Erfolg oder Konkurs entscheiden. Hier wird das Commitment existenziell.

Doch auch Personen in einem Anstellungsverhältnis – besonders jene mit viel Freiraum wie Führungskräfte oder Projektleiter – sind gut beraten, ein starkes Commitment aufzubauen. Die Arbeit wird nicht nur leichter, sondern sie macht auch mehr Spaß.

Ein Commitment ist mehr als nur eine Verpflichtung. Ein Commitment ist eine starke, innere, wohlgesinnte und ernst gemeinte Überzeugung.

In jedem Fall eine innere Einstellung, für die Sie alleine verantwortlich sind – und sie entsprechend auch nutzen können.

Was braucht ein starkes Commitment?

Wahrscheinlich weniger als Sie denken:

  1. Eine gute Basis: Es muss Ihnen zu 100% glasklar sein, weshalb Sie tun, was Sie tun. Wenn Sie an Ihr Commitment denken, muss es kribbeln, Sie müssen ungeduldig werden, wollen sofort loslegen. Es reißt Sie am Morgen regelrecht aus dem Bett. Erst dann ist ein Commitment stark genug.
  2. Eine klare Umschreibung: Ihr Commitment muss ganz klar umschrieben sein, damit es Ihnen hilft. Sie müssen genau wissen, was sich dahinter verbirgt. Das Commitment muss also weder diplomatisch noch für jeden verständlich formuliert sein. Sie alleine müssen wissen, was sich dahinter verbirgt.
  3. Tägliches Ausführen:
Ein Commitment ist kein Ziel im Sinne eines Ergebnisziels. Ein Commitment kann man täglich umsetzen, aber nie wirklich erreichen. Es ist vielmehr ein Handlungs- oder ein Seinsziel. Im Commitment ist also festgelegt, was wir täglich tun oder wie wir sein wollen, wofür wir uns engagieren. Wenn ich mich dazu committe, meiner Gesundheit Sorge zu tragen, benötigt das tägliche Umsetzung. Ich werde aber nie gesund „sein“ im Sinne von: Jetzt habe ich es erreicht. Sondern es geht um die Art, wie ich die Welt sehe, worauf ich achte und was ich täglich tue.

Bei der Gelegenheit: Was können Sie heute tun, um Ihr Commitment zu leben?

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

1 Gedanke zu “Was ein starkes Commitment benötigt”

  1. Hallo,

    um zuerst die im Raum stehende Frage zu beantworten, eigentlich nichts mehr. Das ist bereits mit der „Morgenaufgabe“ erfolgt. Danach kam „Batchprocessing“ a la Pomodoro.

    Aber interessanter wäre hier aus meiner Sicht die Frage gewesen, wie der Leser zu seinem Commitment gefunden hat. Beim Adel hatte man es da einfach,. Man bekam das Commitment mit dem Wappenspruch mit in die Wiege gelegt. Gutes Beispiel „ich dien“ beim Prince / Princess of Wales als politsches Erbe des Hauses Hannover für den Thronfolger des britischen Königshauses.

    Bei mir ergab es sich so zu Beginn des Studiums, im Rahmen einer Einführungsveranstaltung, die uns als Erstsemester den Weg zu einem erfolgreichen Abschluß vermitteln sollte; den richtigen Weg der frühzeitigen Spezialisierung uns vorstellen sollte; eben all das was ein Jurist rechtzeitig sich mit auf en „Weg“ mitnehmen sollte, uns vorzustellen.

    Bis demnächst

    Gerhard Peter

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