Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Nutzen Sie auch positive Affirmationen? Affirmationen sind kurze, positive Sätze, mit denen Sie Ihre Gedanken und Ihr Befinden beeinflussen können.

Seit einigen Monaten affirmiere ich mehr oder weniger regelmässig ein paar Sätze. Das erste Mal bin ich als Kind bei meinen Grosseltern damit in Berührung gekommen. Die hatten an Ihrem Badezimmerspiegel die wohl klassischste und bekannteste Affirmation:

Es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.


Ob’s gewirkt hat? Ich weiss es nicht. Mein Grossvater wurde 93, meine Grossmutter immerhin 82, obwohl sie zeitlebens eine schlechte Gesundheit hatte.

Seit einigen Monaten nun arbeite ich auch mehr oder weniger regelmässig mit Affirmationen. In dieser Zeit hat sich in meinem Leben so stark verändert, dass ich nicht genau sagen kann, was welche Ursache hat. Spielt aber auch keine Rolle, so lange das Ergebnis stimmt.

Im Rahmen meines Morgenrituals haben auch meine Affirmationen Platz gefunden. Hier nehme ich mir Zeit, sage sie leise vor mich hin und versetzte mich in die Situation, die ich mir affirmiere. Ich versuche, mir alle Einzelheiten auszumalen und zu spüren, wie es sich anfühlt.

Neuerdings habe ich mir meine aktuellen drei Hauptaffirmationen oder eher schon Ziele auch gleich gegenüber an die Wand geklebt. Inspiriert hat mich dazu ein Video von Steve Pavlina (ab 5:09). Ich habe ähnliche Botschaften wie er aufgehängt, eine zu meiner Arbeit, eine zu meiner Gesundheit und eine zu meinem Einkommen.

Was hat das mit Arbeitsorganisation zu tun? Der Zusammenhang ist der selbe wir bei der Arbeitsorganisation und Meditation: Um produktiv arbeiten zu können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Pflege aller Bereiche gehört genauso dazu wie auch das Bemühen um eine gute Stimmung.

Sie wissen selber, wie Sie Ihre Stimmung beeinflussen können. Als ich vor ein paar Wochen dummerweise samstags einkaufen ging, musste ich über 20 Minuten an der Kasse warten. Normalerweise wäre ich ausgeflippt vor Ungeduld. Dieses Mal habe ich mir aber gesagt: Toll, da kann ich grad meine E-Mails auf dem iPhone beantworten und ein paar Blogartikel lesen. Ich wäre dann sogar noch länger in der Schlage gestanden, weil ich ein paar sehr interessante Artikel gelesen habe. Indem ich meine Denkweise geändert habe, habe ich die Zeit gut überstanden.

Bei Affirmationen funktionieren ähnlich. Ob man damit wirklich das erreicht, was man will oder sich affirmiert, weiss ich nicht. Was ich aber weiss: Die Affirmationen helfen mir, mich zu fokussieren, Schwerpunkte zu setzen und mich gut zu fühlen. Das genügt mir. Alles, was ich damit sonst noch erreiche, ist dann ein Bonus.

Hier ein paar Hinweise, wie Sie Ihre Affirmationen formulieren können:

  • Formulieren Sie so, als ob Sie das Affirmierte schon erreicht hätten. Also: Ich gebe zu jedem Zeitpunkt mein Bestes. (Nicht: Ich werde zu jedem Zeitpunkt mein Bestes geben.)
  • Seien Sie positiv: Ich bin selbstsicher. (Nicht: Ich bin nicht mehr unsicher). Ich wiege 80 kg. (Nicht: Ich will 10 kg abnehmen.)
  • Fühlen Sie es: Versetzen Sie sich in die Affirmation und fühlen Sie es. Stellen Sie sich in allen Einzelheiten vor, wie es Ihnen geht, wenn Sie 80kg wiegen oder wenn Sie selbstsicherer sind.
  • Lassen Sie los: Verbeissen Sie sich nicht darin. Bleiben Sie locker, suchen Sie die Affirmationen, die Ihnen gut tun und dann wiederholen Sie sie einfach immer wieder. Erwarten Sie nichts, beobachten Sie nur, was geschieht.

Arbeiten Sie auch mit Affirmationen? Was für Erfahrungen haben Sie gemacht?

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