Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Haben Sie auch schon für Dienstleistungen bezahlt, die Sie gar nicht (mehr) nutzen?

In unserem Alltag schleppen wir viel Ballast mit uns mit. Das können unerledigte Dinge sein, Zeitfresser oder einfach alles, was uns keinen Nutzen(mehr) bringt.

Jedes dieser Dinge fällt als Einzelnes vielleicht gar nicht so sehr ins Gewicht, doch alles zusammen genommen ist das einfach Ballast,

  • der uns ausbremst;
  • der uns Zeit kostet;
  • der uns Geld kostet;
  • der uns Energie kostet.

Zeit, einen Teil dieses Ballastes abzuwerfen. In diesem Artikel will ich Sie dazu motivieren, Ihre Abos anzuschauen und zu überprüfen, welche davon Sie wirklich möchten.

Dem Ballast auf die Schliche kommen

Nehmen Sie sich dieses Wochenende Zeit und schreiben Sie alle Ihre Abonnements auf. Schreiben Sie auch auf, wieviel Geld sie dafür aufwenden müssen.

Beispiele:

  • Zeitungen und Zeitschriften (auch online)
  • Online-Mitgliedschaften
  • Abos für Online-Dienste (z.B. Dropbox, Evernote usw.)
  • Mitgliedschaften in Clubs
  • Handyabo
  • Telefonabo
  • Medienabo (digitales Fernsehen, Radio usw.)
  • Domains
  • Bankkontos

All diese Dinge kosten uns Zeit und Geld. Es gibt zwei Fälle:

  1. Wir haben ein Abo und nutzen es nicht mehr, weil wir es vergessen haben oder es uns nicht mehr interessiert. Kündigen Sie sofort solche Abos auf den nächstmöglichen Zeitpunkt.
  2. Wir haben ein Abo und nutzen es, weil wir es haben. Nicht weil es uns interessiert. Aber wenn wir schon dafür bezahlen, nutzen wir es halt. Auch diese Abos können Sie kündigen.
  3. Wir haben ein Abo, nutzen es und haben Freude daran oder einen Nutzen davon. Das sind die Abos, die unbedingt weiterlaufen sollen – falls Sie es sich zeitlich und monetär leisten können.

Als ich das erste Mal all meine Abos aufschrieb, fielen zwei Posten sofort auf:

  • Ich habe im Laufe der Zeit viele Domains gekauft. Eine einzige Domain kostet ja fast nichts, aber wenn man – wie ich – viele Domains “auf Vorrat” kauft, damit sie einem niemand wegschnappt, geht das schon ins Geld.
  • Genauo so mit vielen Internet-Diensten (Premium-Abos von z.B. Doodle oder Statistik-Diensten): Jeder davon kostete weniger als 100 Euro im Jahr, aber wenn man viele zusammennimmt, kommt halt schon ein hübsches Sümmchen zusammen, das sich für mich nicht mehr lohnte.

Die Folge: Nach dieser Übung habe ich einige Domains und Internet-Dienste gekündigt. Übrigens auch die Mitgliedschaft in einem Business-Club, der für mich keinen Nutzen brachte.

Ballast abwerfen

Kündigen Sie alle Abos, die Ihnen ohnehin nichts mehr bringen. Falls Sie unsicher sind, dann kündigen Sie. Falls Sie etwas vermissen, haben Sie das Abo schnell wieder abgeschlossen.

So können Sie ganz einfach viele Euros, viel Zeit und viel Energie sparen.

Kündigen Sie alle Abos, die Ihnen ohnehin nichts mehr bringen.
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