Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Wie oft saß ich schon am Schreibtisch und kam nicht wirklich in die Gänge. Ich war zwar ständig beschäftigt, aber nicht mit den wirklich wichtigen Dingen. Ich spreche hier nicht mal von Aufschieberitis, sondern eher von den gesuchten Ablenkungen, die die Produktivität und Effizienz ausbremsen.

Das sind häufig nur schlechte Gewohnheiten (wie z.B. morgens als Erstes die E-Mails abzurufen). Kennen Sie das auch?

Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: Die tägliche Not-To-Do-Liste. Bereits vor ein paar Monaten schrieb ich über dieses Instrument. Hier zeige ich Ihnen, wie Sie es für Ihre Tagesplanung einsetzen können.


Die Not-To-Do-Liste hilft Ihnen, eine Entscheidung zu treffen, was Sie NICHT mehr tun wollen, weil es

  • Ihnen nicht gut tut;
  • Sie ausbremst;
  • Sie unnötig Energie kostet;
  • Zeit frisst;
  • Sie von Ihren Zielen wegführt;
  • keinen Nutzen bringt.

Eine solche Liste können Sie auch für Ihre Tagesplanung nutzen.

Notieren Sie sich, was Sie HEUTE nicht tun wollen. Machen Sie das unbedingt schriftlich. Alles, was wir aufschreiben, wird besser verankert.

Damit treffen Sie eine Entscheidung, die Ihnen unbewusst hilft, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren.

Im Gegensatz zur generellen Not-To-Do-Liste, die ich im früheren Artikel beschrieb, geht es hier nicht um die allgemeinen Dinge, die Sie nicht mehr tun wollen, sondern um die ganz konkreten Dinge, die Sie HEUTE nicht mehr tun möchten. Morgen kann Ihre tägliche Not-To-Do-Liste ganz anders aussehen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Ständig E-Mails abrufen
  • Warten auf den perfekten Plan
  • Während Sitzungen arbeiten
  • Unnötige Sitzungen besuchen
  • Mich in Kleinigkeiten oder Details verlieren
  • Aufgaben nicht abschliessen
  • Plempern
  • In der Kaffeepause geschäftliche Dinge besprechen (in der Pause macht man Pause)
  • Dinge aufschieben
  • Getroffene Entscheidungen ohne gute Gründe hinterfragen
  • Dinge (E-Mails, Briefe, Dokumente usw.) mehrfach in die Hand nehmen
  • Stapel bilden

Sie sind nun am Ende des Artikels angelangt. Wie wär’s, wenn Sie sich jetzt 3 Minuten Zeit nehmen und spontan notieren, was Sie heute bewusst NICHT tun möchten? Was steht auf Ihrer Not-To-Do-Liste für heute?

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