Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

zielkette
Kennen Sie die Zielkette?

Häufig starten wir bei einem frommen (manchmal auch un-frommen :-) ) Wunsch – und bleiben dort. Es geschieht nichts damit.

Schade. Denn offenbar wollen wir irgendwas, was uns wichtig zu sein scheint.

Um einen Wunsch zu konkretisieren, müssen wir in umwandeln und mit ihm die Zielkette entlang schreiten.

Die Zielkette

Die Zielkette ist so einfach wie schwierig umzusetzen. Hier ist sie:

Aus einem Wunsch wird ein Ziel. Aus dem Ziel eine Gewohnheit. Aus der Gewohnheit eine nicht-verhandelbare, regelmäßige Handlung. Aus dieser Handlung wird eine positive Sucht.

Hinter der Zielkette steht die Warum-Kraft. Die Warum-Kraft kann unterschiedlich ausgeprägt sein.

  • Haben wir nur einen vagen Wunsch, möchten wir uns den Wunsch zwar erfüllen, aber er ist zu schwammig, um eine starke Warum-Kraft entwickeln zu können.
  • Dazu braucht es die nächste Stufe, nämlich das Ziel. Das Ziel ist schon ein wenig konkreter und mächtiger.
  • Doch jedes Ziel kann in eine Gewohnheit oder eine Reihe Gewohnheiten umgemünzt werden, die uns entweder das Ziel erreichen lassen oder optimale Bedingungen zur Erreichung des Ziels schaffen.
  • Das genügt aber immer noch nicht. Die Gewohnheit muss zur nicht-verhandelbaren, regelmäßigen Handlung werden. So eine Handlung wird nicht mehr hinterfragt, sondern einfach umgesetzt.
  • Dann dauert es nicht mehr lange und die Handlung wird zur positiven Sucht.

Die Handlung an sich mag zwar unangenehm sein (wie beispielsweise die Telefonakquise, zu der sich viele überwinden müssen), aber Sie sehen das größere Ganze und die ersten Erfolge. Die Handlung beruht nämlich auf einer positiven Gewohnheit, die mich zu meinem Ziel bringt, das mir einen Wunsch erfüllt.

Jedes kleine Erfolgserlebnis führt zu einem wahren Feuerwerk an Glückshormonen und schon zählen die unangenehmen Seiten nicht mehr so viel. Und Sie sind nicht mehr zu stoppen.

Gelingt es Ihnen, aus einem Wunsch eine positive Sucht zu machen, sind Sie nicht mehr zu stoppen.
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Wir bleiben häufig im Wunschdenken stecken. Überprüfen Sie, ob Sie Ihre Wünsche und Visionen wirklich so sehr konkretisiert haben, dass Sie sie in eine Gewohnheit ummünzen können. Seien Sie dabei unbedingt ehrlich zu sich.

Vergessen Sie den Satz nicht: Gelingt es Ihnen, aus einem Wunsch eine positive Sucht zu machen, sind Sie nicht mehr zu stoppen.

Bildnachweis: © Depositphotos.com/Olga Yastremska

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