Jeder kennt das SMART-Prinzip bei den Zielen. Eine gute Definition der Ziele allein reicht nicht.

Ziele sind enorm wichtig, um sich im Leben – eben gezielt – vorwärts zu bewegen. Ziele motivieren, treiben an. Gute Ziele ziehen einen in eine bestimmte Richtung, peitschen einen an.

Doch was sind gute Ziele? Hier sind 10 Fragen, die du dir zu deinen Zielen stellen solltest.

Zeitmanagement ist eine Serie von Sprints mit Pausen dazwischen
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Mehr als SMART: 10 Fragen an dich und deine Ziele

SMART hin oder her: Ziele brauchen mehr. Sie müssen diese 10 Fragen beantworten können:

  1. Sind es wirklich deine Ziele? Wer keine Ziele hat, verfolgt meistens die Ziele anderer. Allerdings ohne Leidenschaft und ohne inneres Feuer. Doch nur deine eigenen Ziele vermögen eine starke Zugkraft und Begeisterung zu entwickeln. Nicht aber Ziele (oder Erwartungen) der Familie, des Chefs oder der “Gesellschaft”. 
    Wer keine Ziele hat, verfolgt meistens die Ziele anderer.
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  2. Sind deine Ziele machbar? Ziele sollen herausfordern, aber trotzdem realistisch sein. Prüfe gut, ob deine Ziele machbar sind. Merkst du plötzlich auf dem Weg, dass es nicht geht, ist das ein ordentlicher Dämpfer.
  3. Sind deine Ziele messbar? Was willst du genau? “Ich will mehr Geld verdienen” ist gar nichts. “Ich will mein Einkommen um 20% steigern” ist ein Ziel.
  4. Haben deine Ziele einen Termin? Das gehört zu den letzten beiden Punkten dazu. Bis wann willst du deine Ziele erreichen? Also am besten: “Ich will mein Einkommen bis Ende Jahr um 20% steigern.”
  5. Ist dein Ziel klar? Machbar, messbar, terminiert genügt nicht. Das Ziel muss glasklar sein und keine Zweifel zulassen.
  6. Sind deine Ziele aufgeschrieben? Was nicht aufgeschrieben ist, existiert nicht. Erst Zettel und Papier (oder Bits und Bytes) machen ein Ziel real. Beim Aufschreiben merkst du, ob ein Ziel machbar und klar ist. Außerdem ist es dann “fixiert”, was im Kopf einen großen Unterschied macht.
  7. Ist dein Fokus laserscharf? Was passiert, wenn du dir zu viele Ziele setzt? Du springst hin und her. Schließlich sind ja alle Ziele toll und du möchtest alles erreichen. Schwerer Fehler. Wer alles will, erreicht nichts. Fokussiere dich auf wenige Ziele, am besten auf eines pro Bereich. 
    Wer alles will, erreicht nichts.
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  8. Bist du bereit, den Preis zu bezahlen? Jedes Ziel kostet etwas. Manchmal (nicht immer) Geld, aber immer Zeit, Schweiss, Einsatz, Leidenschaft und manchmal auch Tränen. Bist du bereit, den Preis zu bezahlen? Falls nicht, hast du ein falsches Ziel gewählt.
  9. Hast du alles, was du benötigst? Hüte dich davor, noch nicht mit dem Sport zu beginnen, weil du noch nicht die neuesten Sportschuhe hast. Aber sorge trotzdem dafür, dass du alles hast, was du für die Reise zu deinem Ziel brauchst. Das muss nichts Gegenständliches sein, sondern kann auch die Unterstützung deiner Familie, ein Zeitfenster für dein Ziel usw. sein.
  10. Was hast du heute getan, um dein Ziel zu erreichen? Diese Frage ist die wichtigste. Diese Frage musst du unbedingt jeden (!) Tag positiv beantworten können. Ein gutes Ziel lässt dir auch keine Wahl. Ein gutes Ziel ist kein Hobby, sondern du brauchst eine gewisse Entschiedenheit. Du brauchst Zielstrebigkeit. Jeden Tag nur ans Ziel zu denken, nützt überhaupt nichts. Jeden Tag etwas tun, um das Ziel zu erreichen – das ist die Erfolgsformel. Nebenbei: Lieber jeden Tag nur 15 Minuten anstatt zwei Wochen gar nichts tun.


Was hast du heute getan, um dein Ziel zu erreichen?
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Ziele sind wichtig für den Erfolg, die Motivation und schlussendlich auch für die eigene Zufriedenheit. Sich Ziele zu setzen ist sehr einfach. Danach liegen alle Fäden in deiner Hand.

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