Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

To-do-Listen, Kalender, Apps und Tools: Alles gut und recht. Aber solange wir nicht grundsätzlich gut aufgestellt sind, solange wir unseren Tank nicht gefüllt haben, ist ein gutes Zeitmanagement nicht möglich.

Tony Schwartz geht in seinem aktuelles Artikel sogar so weit zu sagen: “Sleep is more important than food.

Weshalb und auf was wir achten sollten, sagt er uns in dem Artikel, den ich hier nacherzählen möchte.

Zeitmanagement heisst: Genug Schlaf
© Csaba Vanyi | Depositphotos.com

Schlafentzug ist eine Foltermethode – auch nach Amnesty International. Tony Schwartz zitiert in seinem Artikel den ehemaligen Premierminister von Israel, Menachem Begin, der in seiner Autobiographie über den Schlafentzug in KGB-Gefängnissen berichtet.

Wir können problemlos eine Woche nichts essen, aber wir können nur wenige Tage ohne Schlaf überhaupt noch funktionieren.

Wir können eine Woche nichts essen, aber wir können nur wenige Tage ohne Schlaf funktionieren.
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Gleichzeitig hängen wir noch dem Mythos hinterher, wir könnten eine Stunde weniger schlafen und hätten dafür eine Stunde mehr produktive Ziet zur Verfügung.

Damit hat schon ein kleines Schlafdefizit negative Folgen für unsere Gesundheit, unsere Stimmung, unsere kognitiven Fähigkeiten und unsere Produktivität.

Tony Schwartz verweist in seinem Artikel auf eine Studie mit glasklaren Ergebnissen:

  • 95% (!) der erwachsenen Menschen benötigen 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht.
  • 2.5% benötigen mehr als 8 Stunden Schlaf.
  • Bleiben nur noch 2.5%, die weniger als 7 Stunden brauchen, um sich ausgeruht zu fühlen. Das ist nur einer von 40!

Kleine Zwischenfrage: Glauben Sie, Sie wären dieser eine? Kann sein – aber sind Sie sicher?

Der Artikel von Tony Schwartz beleuchtet noch ein paar weitere Aspekte. Falls Sie gut Englisch verstehen, empfehle ich Ihnen den Artikel unbedingt zur Lektüre.

Ein Schlafdefizit hat negative Folgen für unsere Gesundheit, Stimmung, kognitiven Fähigkeiten und Produktivität.
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Drei Tipps für einen besseren Schlaf

Tony Schwartz gibt am Schluss seines Artikels drei Tipps für einen besseren Schlaf:

  • Gehen Sie früher und zu einer definierten Zeit ins Bett: Banal, aber wichtig. Sie können ja morgens nicht später aufwachen, sonst täten Sie das vermutlich schon. Also bleibt nur noch, früher ins Bett zu gehen. Oder in meinen Worten: “Ein Schlafmanko baut man ab, indem man früher ins Bett geht – und nicht, indem man ausschläft.”
  • Fahren Sie mindestes 45 Minuten herunter, bevor Sie das Licht löschen. Sie können nicht bis zu letzten Minute etwas Aufregendes tun, noch arbeiten oder ein paar Mails beantworten. So wird es Ihnen schwerer fallen einzuschlafen oder in einen erholsamen Schlaf zu finden.
  • Schreiben Sie auf, was Sie beschäftigt. Eine gute Methode, den Kopf von allem Unerledigtem und von den Dingen, die Ihnen Sorge bereiten, zu befreien.

Lektüre-Empfehlungen

Bei der Gelegenheit: Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig ausgeschlafen gefühlt?

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