Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Nutzen Sie auch ein Smartphone?

Das Wort “Smartphone” ist ja eigentlich falsch: Denn das Phone ist überhaupt nicht smart. Höchstens unser Umgang damit ist smart.

  • Mit einem Smartphone können wir – dank all der tollen Apps – unsere ganze Arbeitsorganisation immer bei uns tragen.
  • Wir können unterwegs auf alle Informationen zugreifen oder damit sogar richtig produktiv arbeiten.

“Können” – wenn wir es eben smart anstellen. Doch vielleicht machen Sie auch die folgenden Fehler mit Ihrem Smartphone.

Die zehn häufigsten Fehler mit dem Smartphone

Jedes Werkzeug kann so oder so eingesetzt werden. Unser Umgang damit entscheidet, ob das Werkzeug zu einem Hilfsmittel oder zu einem Stressfaktor wird.

Das ist beim Smartphone nicht anders. Achten Sie vor allem auf folgende Dinge:

  1. Zu kompliziert: Nicht jedes Smartphone ist für jeden geeignet. Es ist nicht mal ein Smartphone für jeden geeignet. Überlegen Sie sich vorher, ob Sie wirklich ein Smartphone benötigen oder ob es ein “normales” Handy auch tut. Probieren Sie dann verschiedene Modelle aus und wählen Sie dasjenige, das zu Ihnen passt – und nicht das, welches gerade cool ist.
  2. Kein Backup: Was ist, wenn Ihr Smartphone gestohlen wird? Sind die einmaligen Bilder von der Geburtstagsparty Ihres Sohnes dann einfach weg? Und Ihr Kalender? Ihre Aufgabenlisten? Sorgen Sie von Beginn an für ein gutes Backup.
  3. Nicht synchronisiert: Synchronisieren Sie Ihr Smartphone täglich. Sonst vergeben Sie sich den größten Vorteil: Nämlich örtlich unabhängig zu sein. Gute Apps synchronisieren “über die Wolke” (d.h. überall), andere müssen sich im selben WLAN-Netz wie Ihr Computer befinden und für wiederum andere müssen Sie Ihr Smartphone mit dem Computer verkabeln.
  4. Immer antworten: Telefone haben die unangenehme Eigenheit, ab und zu zu klingeln. Werfen Sie alle Pawlowschen Muster ab und antworten Sie nicht jederzeit. Während eines Essens mit anderen, realen Menschen ist das beispielsweise meistens unanständig. In der Sitzung auch. Es sei denn, Sie sind Feuerwehrmann. Ansonsten haben Sie ja für irgendetwas einen Anrufbeantworter.
  5. E-Mails 146 Mal abrufen: Falls mal etwas wirklich dringend ist, werden Sie angerufen oder erhalten eine SMS. Es gibt praktisch keinen Grund, ständig E-Mails abzurufen. Schon gar nicht in der Sitzung unter dem Tisch. Man sieht es nämlich trotzdem. Und in Gesprächen ist es auch hier nur eins: Unanständig.
  6. Kamera nur zum Fotografieren nutzen: Nutzen Sie das Potential Ihres Smartphones. Dazu gehört auch die Kamera. Sie können die Kamera nämlich als visuelles Notizbuch nutzen. Anstatt Dinge zu notieren, können Sie sie häufig auch einfach fotografieren: Whiteboards, Flipcharts, Dokumente, Plakate, Buchtitel oder auch ein Foto vom Parkplatz (damit Sie Ihr Auto wieder finden).
  7. Zu viele Apps: Sie müssen nicht für jeden möglichen und unmöglichen Fall eine App parat haben. Das führt meistens nur zur Verzettelung. Nutzen Sie möglichst eine App für eine Aufgabe: EIN Kalender, EINE Notizapp, EINE Aufgabenapp usw.
  8. Chaos: Räumen Sie auch Ihr Smartphone regelmäßig auf. Ein chaotischer Startbildschirm ist wie ein chaotischer Schreibtisch: Kostet (Such-)Zeit, ist unübersichtlich, stresst und bringt absolut nichts.
  9. Nicht sehen: Eine Aufgabenliste hilft nur dann, wenn man sie regelmäßig nutzt. Der Kalender auch. Und viele andere Apps auch. Schauen Sie also regelmäßig auf Ihre Smartphone und in die wichtigsten Apps.
  10. Nicht immer dabei haben: Der Vorteil, überall auf alles (oder vieles) Zugriff zu haben, funktioniert nur dann, wenn man das Smartphone auch immer dabei hat. Aber das haben Sie wahrscheinlich sowieso. Ich wollte es nur erwähnt haben.

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