Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Ja, das ist so eine Sache mit dem Zeitmanagement. Ganz ehrlich: Ich bin überzeugt, Sie wissen genug. Dafür brauchen Sie mich nicht.

Aber die Umsetzung! Hier klappt es nicht. Mein Blog und besonders meine Produkte wollen genau das: Sie bei der Umsetzung unterstützen.

Heute gibt’s deshalb eine kleine Erinnerung an 10 fantastische Tipps, die Sie schon kennen, aber immer noch nicht umsetzen.

  1. Drei Tagesziele setzen: Überlegen Sie sich jeden Tag, welche drei Dinge heute am wichtigsten (nicht am dringendsten!) sind und schreiben Sie sie auf. Dann erledigen Sie sie so früh wie möglich. Mehr dazu hier: Zeitmanagement und Tagesplanung: Die drei wichtigsten Aufgaben des Tages
  2. Täglich 30 Minuten Sport treiben: So richtig mit Schwitzen und so. Das wäre das Ideal. Eliminieren Sie einfach ein paar Zeitfresser und Fluchtaktivitäten (fernsehen, ziellos im Internet surfen usw.) und schon haben Sie diese 30 Minuten. Zusätzlich können Sie auch Bewegung in den Alltag einbauen.
  3. Früh beginnen, früh Feierabend machen: Morgens früh gibt es am wenigsten Ablenkungen und Unterbrechungen. Perfekt also für die drei wichtigsten Aufgaben des Tages. Dafür können Sie früher nach Hause gehen und sich richtig und aktiv erholen (z.B. mit 30 Minuten Sport). In einem meiner ersten Artikel auf dieser Seite (vom November 2007!) beschreibe ich übrigens, wie ich zum Frühaufsteher wurde.
  4. Sich nicht durch E-Mails unterbrechen lassen: Es gibt kaum Jobs, wo man sich ständig durch E-Mails unterbrechen lassen muss. Schalten Sie die Mailbenachrichtigung lieber aus und schauen Sie nur gezielt und wenige Mal in Ihren Posteingang.
  5. Sportliche Zeitvorgaben setzen: Arbeit dehnt sich in dem Maße aus, wie Zeit zur Verfügung steht. Das ist das Parkinsonsche Gesetz. Das Gesetz gilt vor allem bei Sitzungen. Geben Sie sich also sportliche (aber nicht unrealistische) Zeitvorgaben. So werden Sie mehr erreichen. Mehr dazu gibt auch in einem meiner ganz früher Artikel: Wie man durch Einschränkungen mehr erreicht
  6. 80/20 wirklich anwenden: Das Pareto-Prinzip kennt jeder: 80% des Ergebnisses können mit nur 20% des Aufwandes erreicht werden. Dieses Verhältnis taucht immer wieder auf. Doch selten überlegen wir uns vorher, welches die entscheidenden 20% sind. Sollten wir aber. Darüber und über ein paar andere Dinge, schrieb ich hier: Schlagen Sie dem Stress ein Schnippchen
  7. Multitasking vermeiden: Ein alter Hut – nicht wahr? Und doch versuchen wir immer wieder, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Dabei geht es gar nicht so sehr um Single- vs. Multitasking, sondern um das bewusste Auswählen des Modus, der momentan erforderlich ist. Hier steht mehr darüber: Gegen Multitasking: Nehmen Sie sich täglich Zeiten des Singletaskings
  8. Weniger Sitzungen: Ja, das geht und ist absolut notwendig. Genug gesagt – Sie wissen das ja schon längst. Und falls nicht: Wird Ihnen bei Ihrem Kalender schwindelig?
  9. Informationsdiät: Wir könnten den ganzen Tag nur Informationen konsumieren, Blogs lesen und im Internet surfen. Könnten wir – sollten wir aber nicht. Ab und zu eine Informationsdiät kann da ganz gut sein. Oder hier ist mein Rezept, wenn sich alles stapelt.
  10. Denkzeit: Wann haben Sie eigentlich Zeit zum Nachdenken? Nehmen Sie sich diese Zeit? Oder lassen (!) Sie sich von der Alltagshektik durch den Tag schleudern? Vielleicht brauchen wir schlicht und einfach mehr strategische Gelassenheit.

Etwas Neues erfahren? Nicht? Macht nichts. Die Liste ist ja auch nur ein Weckruf dafür, das Zeitmanagement eigentlich ganz einfach ist. Nichts Kompliziertes oder Aufwändiges.

Doch umsetzen müssen Sie es schon. Picken Sie sich also einen Punkt aus der Liste heraus und setzen Sie ihn in den nächsten zwei Wochen täglich um. Danach nehmen Sie sich den nächsten Punkt vor. Und immer so weiter.

Die zehn Punkte sind von Omer Khan drüben auf Pick The Brain, die Beschreibung der Punkte sind meine Worte.

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