Gewohnheiten erfolgreich ändern mit der YuKoN-Methode

Wenn es überhaupt ein Geheimnis gibt, produktiver zu arbeiten oder seine Arbeitsorganisation zu verbessern, dann ist es wohl dieses: Verändern Sie Ihre Gewohnheiten so, dass Sie sozusagen automatisch produktiver arbeiten. Sei es aufräumen, konzentrieren, Pausen machen, Ziele überprüfen, Eingangsort leeren und vieles mehr: Tun Sie dies gewohnheitsmässig, dann tun Sie es auch regelmässig.

Eine Gewohnheit zu ändern, ist einfach, aber nicht leicht.

Jörg Weisner hat im letzten Dezember ein kleines Büchlein veröffentlicht, in welchem er seine Methode vorstellt: „Erfolgreiche Gewohnheiten: Vergiss Selbstdisziplin, erfolgreiche Gewohnheiten bringen Dich voran„. Klicken Sie auf diesen Link und kaufen etwas ein, bekomme ich von Amazon eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht.

Er verändert seine Gewohnheiten mit Hilfe eines YuKoN-Armbands des Schmuckherstellers TeNo.

Daraufhin hat TeNo in ihrem Blog 50 Tester gesucht, die die Methode ausprobieren möchten und regelmässig in ihrem Blog darüber berichten. Ich habe mich gemeldet und wurde als Tester ausgewählt. Letzte Woche ist nun mein Test-Paket angekommen. Darin befanden sich: Das Buch von Jörg Weisner, ein YuKoN-Armband und genug Elemente, um die Methode auszuprobieren. Sehr grosszügig von TeNo, herzlichen Dank nochmals auf diesem Weg.

Die YuKoN-Methode

Um eine Gewohnheit erfolgreich ändern zu können, benötigen wir 21 Tage (oder 30 Tage – je nach Quelle). Jörg Weisner benutzt  das YuKoN-Armband von TeNo, um die Tage zu zählen und um einen Anreiz zu setzen. Das YuKoN-Armband ist ein schlichtes Armband aus schwarzem Kautschuk, auf welches man die einzeln erhältlichen Elemente ziehen kann. Schmuck zum Selber-Zusammensetzen also. Pro Tag, an dem Jörg Weisner eine neue Gewohnheit erfolgreich eingeübt hat, hat er nun ein neues Element auf das Armband gezogen. Ganz einfach.

So ist ständig sichtbar, wie viel man schon geschafft hat. Doch damit nicht genug: Wird ein Tag ausgelassen, kommen alle Elemente wieder runter. Erfolg wird also belohnt mit einem der wunderschönen Elemente aus der YuKoN-Reihe, Misserfolg wird aber bestraft, indem alle Elemente runter müssen.

Das Ziel ist, 21 Tag am Stück die neue Gewohnheit zu üben. Danach ist sie etabliert.

Ein Beispiel aus dem Buch: Jörg Weisner will nicht mehr Süssigkeiten naschen. Für jeden Tag, den er ohne Süsses schafft, kommt ein neues Element auf das Armband. Am siebten Tag ersetzt er die bisherigen Elemente durch ein Wochenelement. Hat er drei Wochen geschafft, erhält er ein spezielles Element, welches ihn an die gemeisterte Herausforderung erinnert. Nascht er aber nur ein einziges Mal, komme die bisherigen Elemente wieder runter vom Armband.

Jörg Weisner hat übrigens eine eigene Seite zu seiner Methode eingerichtet, wo man auch das Buch als E-Book kaufen kann: www.erfolgreiche-gewohnheiten.de.

Meine Herausforderung

Ich habe mir als erste Herausforderung vorgenommen, täglich 10 Minuten zu meditieren. Klingt nicht sehr spektakulär, doch habe ich es bisher trotz mehrerer Versuche nicht geschafft, diese Gewohnheit zu etablieren, obwohl ich aus Erfahrung weiss, wie gut mir das tut, und obwohl ich mehr für meine Seele tun möchte.

Vielleicht werde ich diese Gewohnheit in mein Morgenritual einbauen, doch vorläuft meditiere ich irgendwann im Verlaufe des Tages, beispielsweise in einer Pause.

Weshalb die Methode funktioniert

Ich bin überzeugt, dass die Methode funktioniert. Bereits am dritten Tag meiner eigenen Herausforderung spüre ich den Ehrgeiz in mir: Ich will nicht, dass meine Elemente wieder herunter müssen, denn das Armband gefällt mir ausserordentlich gut. Ich will täglich ein neues Element aufziehen können. Ausserdem: Das Armband ist ja sichtbar. So sieht mein Umfeld stets genau, wie weit ich schon bin. Und ich will mich ja nicht blamieren.

Was sind die drei Gewohnheiten, die Sie erfolgreich geändert haben und worauf Sie stolz sind? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

12 Gedanken zu „Gewohnheiten erfolgreich ändern mit der YuKoN-Methode“

  1. Finde ich eine interessante Methode zur Umerziehung. Durch das Armband wird man immer daran ermahnt. Ich frage mich einfach wie lange man da wirklich dranbleibt. Ich habe in den letzten 12 Monaten einiges verändert ohne solche Hilfsmittel sondern einfach weil ich es wollte. Ich würde auch gerne an dem Experiment teilnehmen, bin aber wohl schon ein wenig spät heute.

  2. Naja ich muss gestehen, dass mich diese Armbandmethode auch nicht voll überzeugt.
    Wenn man iwas an sich oder seinen Arbeitsabläufen ändern will, dann sollte man das och auch ohne ein Armband schaffen.

  3. Die Methode ist so neu nicht… Und man muß so ein Armband auch nicht kaufen ;-)

    Und was die Gewohnheit angeht: Ich habe vor etwas über einem Jahr einen neuen Job angefangen. Bei uns in der Abteilung liegt immer!!! mind eine Tafel Schokolade auf dem Tresen, die aus der Gemeinschaftskasse gekauft wird. Ich habe nie sonderlich viel Schokolade gegessen weil ich sowieso Gewichtsprobleme habe…. Siehe da, ich griff täglich auch zu. Und das stank mir. Als ich in den Weihnachtsurlaub ging, habe ich mir selber geschworen, keine Schoki mehr.
    Als ich aus dem Urlaub wieder kam, habe ich nicht wieder angefangen. Liegt immer noch auf dem tresen, juckt mich aber nicht mehr. Ich bin stärker als die lila Kuh. :-)

  4. Ihr habt natürlich recht: Gewohnheiten kann man auch ohne YuKoN ändern. Auch ich habe bereits viele Dinge verändert, einfach weil ich es wollte und motiviert war. Andere habe ich aber (noch) nicht geschafft. Und an diese gehe ich jetzt mit meinem Armband. Ausserdem trifft das Armband genau meinen Geschmack bei Schmuck. Und wer sagt dann schon „Nein“ zu so einem Angebot. ;-)

    Man braucht aber natürlich weder überhaupt ein Armband, noch ein teures Armband. Geht genau so gut mit einem einfachen Band und irgendwelchen Elementen aus dem Bastelladen.

    Jörg Weisner liess sich von verschiedenen Leuten inspirieren wie Robert Allen, Will Bowen oder Dan Sullivan. Die Methode ist nicht neu, höchstens etwas angepasst. Die Idee dahinter auch nicht, nämlich dass kleine Belohnungen motivierend sein können. Verhaltenstherapie eben, wie Stephan sagt.

    Spielt’s eine Rolle? Ich finde nicht. Jeder, wie er will: Der einen hilft’s, der andere findet’s übertrieben und der dritte verlässt sich lieber alleine auf sich selber. Hauptsache man geht an, was man angehen will und findet die Methode, die passt.

  5. Hallo Ivan,

    eine schöne Idee. Scheint mir eine konsequente Weiterentwicklung der Seinfeld-Chain zu sein, mit integrierter „Bestrafung“… ;-)

    Gruß
    Rolf

    Link auf einen Artikel über die Seinfeld-Chain gelöscht, da er nicht mehr funktioniert. 29. Juli 2011, IB

  6. @Hans Krug: Da gibt’s nur eins: Selber ausprobieren. :-)
    Das Armband kann durchaus motivieren, wenn jemand Freude an Schmuck hat. Man entwickelt dann den Ehrgeiz, die Elemente nicht wieder runter nehmen zu müssen.
    Ausserdem: Man wird doch ab und zu darauf angesprochen. Das erhöht die Öffentlichkeit. Und eine erhöhte Öffentlichkeit steigert nachgewiesener Massen die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges.

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