Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Wenn es überhaupt ein Geheimnis gibt, produktiver zu arbeiten oder seine Arbeitsorganisation zu verbessern, dann ist es wohl dieses: Verändern Sie Ihre Gewohnheiten so, dass Sie sozusagen automatisch produktiver arbeiten. Sei es aufräumen, konzentrieren, Pausen machen, Ziele überprüfen, Eingangsort leeren und vieles mehr: Tun Sie dies gewohnheitsmässig, dann tun Sie es auch regelmässig.

Eine Gewohnheit zu ändern, ist einfach, aber nicht leicht.

Jörg Weisner hat im letzten Dezember ein kleines Büchlein veröffentlicht, in welchem er seine Methode vorstellt: “Erfolgreiche Gewohnheiten: Vergiss Selbstdisziplin, erfolgreiche Gewohnheiten bringen Dich voran“. Er verändert seine Gewohnheiten mit Hilfe eines YuKoN-Armbands des Schmuckherstellers TeNo.

Daraufhin hat TeNo in ihrem Blog 50 Tester gesucht, die die Methode ausprobieren möchten und regelmässig in ihrem Blog darüber berichten. Ich habe mich gemeldet und wurde als Tester ausgewählt. Letzte Woche ist nun mein Test-Paket angekommen. Darin befanden sich: Das Buch von Jörg Weisner, ein YuKoN-Armband und genug Elemente, um die Methode auszuprobieren. Sehr grosszügig von TeNo, herzlichen Dank nochmals auf diesem Weg.

Die YuKoN-Methode

Um eine Gewohnheit erfolgreich ändern zu können, benötigen wir 21 Tage (oder 30 Tage – je nach Quelle). Jörg Weisner benutzt  das YuKoN-Armband von TeNo, um die Tage zu zählen und um einen Anreiz zu setzen. Das YuKoN-Armband ist ein schlichtes Armband aus schwarzem Kautschuk, auf welches man die einzeln erhältlichen Elemente ziehen kann. Schmuck zum Selber-Zusammensetzen also. Pro Tag, an dem Jörg Weisner eine neue Gewohnheit erfolgreich eingeübt hat, hat er nun ein neues Element auf das Armband gezogen. Ganz einfach.

So ist ständig sichtbar, wie viel man schon geschafft hat. Doch damit nicht genug: Wird ein Tag ausgelassen, kommen alle Elemente wieder runter. Erfolg wird also belohnt mit einem der wunderschönen Elemente aus der YuKoN-Reihe, Misserfolg wird aber bestraft, indem alle Elemente runter müssen.

Das Ziel ist, 21 Tag am Stück die neue Gewohnheit zu üben. Danach ist sie etabliert.

Ein Beispiel aus dem Buch: Jörg Weisner will nicht mehr Süssigkeiten naschen. Für jeden Tag, den er ohne Süsses schafft, kommt ein neues Element auf das Armband. Am siebten Tag ersetzt er die bisherigen Elemente durch ein Wochenelement. Hat er drei Wochen geschafft, erhält er ein spezielles Element, welches ihn an die gemeisterte Herausforderung erinnert. Nascht er aber nur ein einziges Mal, komme die bisherigen Elemente wieder runter vom Armband.

Jörg Weisner hat übrigens eine eigene Seite zu seiner Methode eingerichtet, wo man auch das Buch als E-Book kaufen kann: www.erfolgreiche-gewohnheiten.de.

Meine Herausforderung

Ich habe mir als erste Herausforderung vorgenommen, täglich 10 Minuten zu meditieren. Klingt nicht sehr spektakulär, doch habe ich es bisher trotz mehrerer Versuche nicht geschafft, diese Gewohnheit zu etablieren, obwohl ich aus Erfahrung weiss, wie gut mir das tut, und obwohl ich mehr für meine Seele tun möchte.

Vielleicht werde ich diese Gewohnheit in mein Morgenritual einbauen, doch vorläuft meditiere ich irgendwann im Verlaufe des Tages, beispielsweise in einer Pause.

Weshalb die Methode funktioniert

Ich bin überzeugt, dass die Methode funktioniert. Bereits am dritten Tag meiner eigenen Herausforderung spüre ich den Ehrgeiz in mir: Ich will nicht, dass meine Elemente wieder herunter müssen, denn das Armband gefällt mir ausserordentlich gut. Ich will täglich ein neues Element aufziehen können. Ausserdem: Das Armband ist ja sichtbar. So sieht mein Umfeld stets genau, wie weit ich schon bin. Und ich will mich ja nicht blamieren.

Was sind die drei Gewohnheiten, die Sie erfolgreich geändert haben und worauf Sie stolz sind? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

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