5 Unternehmungen, die du am Wochenende tun kannst und die deine Produktivität steigern (Gastartikel)

Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag von Philipp Klinkner.

Wie produktiv bist du am Wochenende?

Es gibt Menschen, die ihr Wochenende lediglich damit verbringen, sich von der vorherigen Woche zu erholen.

Das ist auch der Sinn an dem Konzept des Wochenendes.

Aber sollten diese 2 Tage ausschließlich zur Regeneration genutzt werden, ohne dabei einige Stunden des Wochenendes in andere produktiven Unternehmungen zu investieren?

Viele Personen überlegen sich: „Was kann ich unter der Woche tun, um noch produktiver zu sein?“

Sie machen sich keine Gedanken um das Wochenende. So kann es passieren, dass du womöglich an 5 Tagen der Woche hart und motiviert an deinen Zielen arbeitest, die restlichen 2 Tage jedoch deine Ziele außer Acht lässt.

Zwei ganze Tage, die nur genutzt werden sollen, um sich zu erholen?

Wenn du das Gefühl hast, dein Wochenende nicht gut genug zu nutzen, dann ist dieser Artikel für dich. Er gibt dir Informationen darüber, wie du dein Wochenende so effektiv gestaltest, sodass du an den restlichen Wochentagen noch produktiver sein kannst als du es jetzt noch bist.

Und keine Sorge: Für Erholung ist ausreichend gesorgt.

5 Unternehmungen, die du am Wochenende tun kannst und die deine Produktivität steigern

Das Wochenende bietet dir den Freiraum, die Unternehmungen verstärkt anzugehen, für die du unter der Woche kaum Zeit hast oder dir schwer fallen, weil du nicht klar genug denken kannst.

Es gibt einige Bereiche, mit denen man sich beschäftigen kann, um das Beste aus seinem Wochenende herauszuholen. Die Aktivitäten, die in diesem Artikel angesprochen werden, helfen dir dabei, deine zusätzlichen 2 Tage effektiv zu nutzen und dir einen noch produktiveren Lifestyle zu ermöglichen.


1. Halte deinen Körper fit

Körperliche Betätigung ist ganz entscheidend für unsere Produktivität.

Deswegen solltest du an deinem Wochenende auch Sport machen. Vor allem gilt dies, wenn du unter der Woche keinen machst und/oder eine lange Zeit am Schreibtisch sitzt.

Du brauchst einen Ausgleich. Außerdem ist Sport eine gute Möglichkeit, deinen Stresslevel zu senken. Ein bis zwei Stunden Sport am Wochenende können schon reichen.

Halte deinen Körper funktionstüchtig. Sei dir bewusst: Deine Gesundheit ist einer deiner größten Schätze. Unterschätze sie nicht. Dein Körper ist kein Auto, das du einfach austauschen kannst, wenn es kaputt geht.

Sorge für ausreichend Bewegung am Wochenende, damit du mit mehr Energie in die Woche starten kannst.


2. Halte deinen Geist fit

Das Wochenende ist keine Entschuldigung dafür, so wenig wie möglich zu denken. Beanspruche deinen Verstand nicht nur vor allem an den Wochentagen.

Dieses Element ist ganz entscheidend. Trainiere dich dazu, auch am Wochenende dein Gehirn auf Trab zu halten.

Viele Menschen ignorieren diese Option. Das sorgt dafür, dass der Fokus verloren geht und es am Montag Morgen schwer fallen kann, in einen guten Arbeitsrhythmus zu kommen.

Sei also clever und schärfe deinen Verstand auch am Wochenende. Du hast sicher ein paar Stunden dafür übrig, dich weiterzubilden.

Sorge dafür, genug zu lesen. Und damit meine ich nicht nur Blogartikel oder Zeitung. Ich meine insbesondere Bücher. Erweitere deinen Horizont und deine geistige Datenbank. Aktivitäten wie Schach oder Kreuzworträtsel helfen auch, deinen Verstand zu beanspruchen.

Erfolgreiche Menschen bietet das Wochenende die ideale Gelegenheit, neue Informationen aufzunehmen, die weiterhin zu ihrem Erfolg beitragen. Denke über deine Ziele nach. Sorge dafür, dass du deinen Fokus behältst.

Beanspruche deinen Geist also auch am Wochenende. Dadurch wirst du deutlich mehr Leistung an den Wochentagen erbringen können.


3. Verbringe Zeit mit anderen

Am Wochenende solltest du genug Zeit damit verbringen, dich mit den wichtigen Menschen in deinem Leben zu befassen. Dieser Aktivität solltest du eine große Achtsamkeit entgegen bringen und zu schätzen wissen.

Sei mit deinen Gedanken im aktuellen Moment und nicht bei dem Projekt, das nächste Woche fertig sein muss. Denke auch nicht darüber nach, dass es momentan andere wichtige Dinge geben könnte, denen du nachgehen solltest. Die Zeit, die du mit den wichtigsten Personen in deinem Leben verbringst, kann überhaupt nicht verschwendet sein.

Sorge auch dafür, dass du diese Zeit richtig nutzt. Verbringe also nicht nur einen Fernsehabend mit deinen Partner. Reserviert stattdessen einen Tisch und unterhaltet euch ausgiebig.

Dasselbe gilt für deine Familie und deine Freunde. Mach einen Ausflug mit ihnen. Nutze die Stunden mit den wichtigsten Menschen so gut wie möglich.

Sie geben dir Kraft. Und diese Kraft hilft dir auch unter der Woche bei deiner tagtäglichen Arbeit.


4. Sei produktiv

Einige Stunden des Wochenendes sollten auch genutzt werden, um weiter an deinen Zielen zu arbeiten.

Roste nicht ein. Du findest sicher die Zeit dafür, produktiv zu sein. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Beschäftige dich mit aktuellen Projekten auf kreative Art und Weise. Brainstorme und finde neue Ideen.
  • Reflektiere dein Verhalten und frage dich, ob du dich noch auf Kurs befindest oder von deinen Zielen abdriftest.
  • Stehe zur selben Zeit auf, wie du es an Wochentagen tust.
  • Bereite dich organisatorisch und mental auf die kommende Woche vor.

Ein produktives Mindset auch am Wochenende zu wahren, ist von großer Bedeutung. Gib dir die Freiheit, neue Motivation zu tanken, und arbeite auch an deinen Zielen am Wochenende. Die kommende Woche wird sich als deutlich einfacher erweisen.


5. Entspanne richtig

Dies ist wohl der wichtigste Punkt auf der Liste: Am Wochenende musst du in der Lage sein, Abstand zu deiner Arbeit zu gewinnen.

Habe Hobbys. Verfolge auch andere Interessen als nur deine Arbeit. Unternimm einen ausgiebigen Spaziergang, um den Kopf frei zu bekommen. Entspanne bewusst. Lass dich nicht nur vor dem Fernseher oder dem Computer gehen und gib dich dem passiven Konsum hin. Es gibt bessere Wege, um sich zu regenerieren.

Wie wäre es mit autogenem Training, Meditation, einem außerplanmäßigen Mittagsschlaf, einem entspannten Nachmittag auf der Couch, einem ausgiebigen Bad oder einer Massage? Sorge dafür zu entspannen – sowohl körperlich als auch mental.

Belohne dich außerdem genug. Wer Großes erreicht, der muss sich dafür hin und wieder belohnen. Kleine Belohnungen zeigen dir, dass die Welt mehr zu bieten hat als nur Arbeit.

Dies kann auch bedeuten, dass du auch mal Regeln brichst oder außer Kraft setzt. Schaue auch mal ein paar Folgen deiner Lieblingssendung und mache einen Cheatday. Tue dies auch ohne Reue. Gib dir selbst das Recht, entspannen zu dürfen.

Niemand kann auf Dauer einen zu strikten Lebensstil durchziehen. Vor allem in stressvollen Wochen ist dieser Tipp Gold wert. Achte also bewusst auf Regeneration, damit du mit voller Energie in die nächste Woche starten kannst.


Fazit

Du siehst also, dass das Wochenende mehr zu bieten hat als Entspannung und vertane Zeit. Es kann eine Bereicherung für deinen Lifestyle darstellen, wenn du dich dazu entschließt, die Zeit besser zu nutzen.

Diese 2 Tage können und sollten so gut wie möglich genutzt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das optimale Wochenende eine Mischung aus Entspannung, mentaler Beschäftigung und körperlicher Aktivität ist. Die Faktoren, die in diesem Artikel genannt wurden sorgen dafür, dass du für die kommende Woche gut gewappnet bist.


Philipp Klinkner
Philipp Klinkner

Über den Autor
Philipp Klinkner ist Blogger und Coach. Auf seiner Seite www.PhilippKlinkner.de schreibt er über cleveres Selbstmanagement und Success Hacking.

Dort zeigt er dir auf unkonventionelle Art und Weise, wie du deine Ziele schneller, besser und einfacher erreichen kannst und dein Leben produktiver gestaltest.


Bildnachweis: © unsplash.com

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

6 Gedanken zu “5 Unternehmungen, die du am Wochenende tun kannst und die deine Produktivität steigern (Gastartikel)”

  1. Hoi Philipp

    Ich bin zwiegespalten mit deinem Beitrag. Wäre ich single würde ich deinem Betrag vorbehaltslos zustimmen. Als Familienvater mit einem kleinen Knaben fällt es mir schwer alle Punkte umsetzen zu können. Da fehlt oftmals schlichtweg die Zeit.

    Grundsätzlich finde ich die Punkte gut. Ich würde empfehlen sich am Wochenende auf ein paar Punkte zu konzentrieren und diese dann tatsächlich umzusetzen. Dies soll abhängig seiner Bedürfnisse sein. Ich habe z.B. nicht jedes Wochenende Lust mich mit Freunden zu treffen oder zu arbeiten. Stattdessen benötige ich evtl mehr Erholung.

    Herzlichen Gruss
    Markus

    • Hey Marku,
      Danke für dein Feedback!

      Es ist auf jeden Fall wichtig Prioritäten zu setzen je nachdem was die eigene Situation verlangt. Das bedeutet auch bestimmte Bereiche des Lebens für eine Zeit lang auf Eis zu legen und sich anderen Dingen zu widmen, die einem wichtiger erscheinen.

      LG

  2. Hallo Philipp!

    Der Artikel entspricht genau meiner Sichtweise – ich bin Freiberuflerin im Sprachenbereich und betreibe einen Blog zu diesem Thema, daher gibt es bei mir kein klassisches Wochenende. Natürlich habe ich, wie vermutlich fast alle Anderen, am Wochenende weniger Termine, aber gerade deshalb sind diese Tage perfekt dafür geeignet, an meinen beruflichen Zielen (mein aktuelles Buch in zwei Sprachen zu übersetzen, meinen Blog voranzubringen und einen tollen Unterricht zu gestalten) und privaten Zielen (ein befriedigendes Familienleben zu haben, meine Bucketlist „abzuarbeiten“, Spanisch zu lernen, Freundschaften zu pflegen, wieder 10 km laufen zu können nach meinem Fersensporn …) zu arbeiten.

    Natürlich bin ich in der (für den Beruf) komfortablen Lage, keine kleinen Kinder zu haben – meine Kinder sind 19 und 22 Jahre alt und verhältnismäßig selbstständig ;-) , aber dennoch gehen bestimmte Tätigkeiten auch mit Kindern – ich habe das ja über 20 Jahre mitgemacht, und das ohne aufpassende Oma. Zu Laufveranstaltungen sind die Kinder mit, zu Freunden sowieso, ab und zu ist dann halt der Ehemann zuständig. Außerdem ist es bei mir dann egal, ob ich Bücher oder Zeitschriften in Deutsch oder beispielsweise in Englisch oder Italienisch lese – der Aufwand ist (fast) der gleiche, darunter leidet niemand. Italienisch und Französisch habe ich gelernt, als die Kinder ganz klein waren, mit einem Fernkurs – ich konnte ja nicht von zu Hause weg (unser Sohn war auch noch schwer krank mit Neurodermitis und Asthma), und selbst das hat funktioniert. Organisation ist das Zauberwort.

    Es geht, glaube ich, hauptsächlich darum, nicht die Arbeit, das Lernen und das Leben zu trennen. Vieles kann man gut miteinander verbinden – das funktioniert am besten, wenn man seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat, so wie ich. Das ist ein großes Glück – mit kleinen Einschränkungen, Freiberufler haben es vor allem im Lehrbereich nicht einfach in Deutschland …, aber das ist ein anderes Thema.

    Und natürlich hängt es davon ab, was du beruflich machst, nicht alles ist uneingeschränkt auch am Wochenende möglich, im Trubel der Familie sowieso nicht. Aber – ich glaube fest daran, dass man, wenn man es nur will, es auch schafft, zumindest einen Kompromiss zu finden. Wie Markus schreibt, kann man ja erst einmal einen (kleinen) Punkt umsetzen und schauen, wie es funktioniert. Wenn es dann läuft, dann nimmt man sich den nächsten Punkt vor, und im Laufe der Zeit hat man dann eine Routine.

    Der Anfang ist am schlimmsten. Wenn der geschafft ist, dann hat man das Schlimmste hinter sich – „eat the frog“ lässt grüßen.

    Herzliche Grüße
    Christine

  3. Guten Morgen,
    ja so habe ich meine Wochenenden früher auch verbracht, vor meinen Kindern. Das einzige, was mir wirklich fehlt, ist allerdings nur das gemeinsame ausgehen. Denn genau das geht dann unter, wenn immer einer zu Hause bleiben muss.

    Die sportliche Aktivitäten kann ich bald mit den Kindern machen und die geistige Nahrung hole ich mir zwischen 05:30 Uhr und dem Zeitpunkt, wenn die Kinder wach werden. Den Mittagsschlaf sichert dann doch mal der DVD-Spieler.

    Gruß
    Wolfram

  4. den Podcast höre ich sehr gerne und entnehme diesem auch einige Impulse.

    Diese 5 Punkte aber lesen sich wie standard Marketing BlahBlah (auch bekannt als Bullshit-Bingo)

    Ich soll mich organisatorisch und mental auf die kommende Woche vorbeireiten aber auch Abstand zur Arbeit zu gewinnen?
    Regeln brechen oder außer Kraft setzen aber zur selben Zeit aufstehen?

    Ich empfinde die Regeln als widersprüchlich und nicht hilfreich. Daher meine meine Meinung als Marketing Floskeln. Als Freiberufler muss ich mich Freiräume schaffen, das heißt mein Wochenende muss sich klar von meinem Wochenleben unterscheiden. Als Angestellter hat man es da einfacher, das Wochenende ist einfach da. Es gibt sicherlich Dinge im Rahmen der persönlichen Weiterbildung die am Wochenende gemacht werden sollen / müssen, aber meiner Meinung sollte sich ein Wochenende weitergehen vom Arbeitsleben unterscheiden eben um den Abstand und die Entspannung zu bekommen..

    Wie gesagt den Podcast höre ich gerne, aber dieser Inhalt ist genau der Inhalt den sich gut anhört, aber leider weitergehen substanzlos ist. Punkt 1 und 3 sind gut aber 2 aus 5???

  5. Hallo Philipp,
    Danke für den guten Beitrag. Ich bin eine spontane Persönlichkeit und in meiner Freizeit heisst es meistens immer, dass ich am Rechner sitze und an meinen Blogprojekten arbeite. Das ist so gewollt und diesen Wege habe ich mir ausgesucht, daher kann ich mich nicht beschweren, auch am Wochenende stundenlang durchzubloggen :)

    Dennoch erwische ich mich auch dabei, erst vor ein paar Tagen, dass die Kraft zum Wochenende nachlässt und ich dringend Abwechslung brauche. Wenn jemand gerne fotografiert und bloggt, wäre es ideal, mit einem Waldspaziergang zu verbinden. Wenn kein Wald in der Nähe ist, dann eben der Stadtpark oder die Wiese.

    Ich fahre dann meistens ganz einfach mit dem Velo zum Ostseestrand und nehme meine Kamera mit. Das tue ich noch viel zu selten, um auf volle Kosten und auch als Hobby-Fotogaf zu kommen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

    Jedenfalls sehe ich auch ein,. dass unser Körper sowie das Gehirn keine 7 Tage die Woche durchschuften können und jeder braucht mal eine Pause. Gut, meine Familie wohnt entfernt von mir, aber wenn wir uns gegenseitig besuchen, dann versuche ich mal, das Bloggen Bloggen sein zu lassen und die Zeit mit den Liebsten zu verbringen.

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