Weshalb der Todoist das beste Programm ist

Gleich vorneweg: der Titel verspricht mehr, als ich einlösen kann.

Denn eigentlich müsste es heißen:
Weshalb der Todoist für mich das beste Programm ist.

Oder sogar:
Weshalb der Todoist für mich im Moment das beste Programm ist.

Praxistest Todoist
© DeathToStock.com

Programme für deine To-do-Liste gibt es wie Sand am Meer. Viele davon sind Spitze. Doch letzten Endes entscheiden wir uns für das Programm, das unsere Anforderungen erfüllt und das uns am sympathischsten ist. Sympathisch von der Bedienung, von der Philosophie dahinter oder sogar vom Erscheinungsbild her.

Kleines Beispiel: Ich finde die Funktionen in Wunderlist fantastisch. Die Bedienung ist auch sehr gut gelöst. Aber rein vom Design her kann ich mich einfach nicht damit anfreunden. Es macht mir keinen Spaß, damit zu arbeiten.

Oder: Vom Funktionsumfang her ist Nozbe etwas vom besten, das überhaupt erhältlich ist. Doch das Design und die Farben sind so schrecklich, das ich damit nicht arbeiten kann.

Nur wenn ich mit einem To-do-Listen-Programm gerne arbeite, nützt es mir etwas.
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Es gibt nicht das eine Programm, das für alle passt. Gleichzeitig verändere ich mich auch: Was mir heute nützt, ist mir morgen zu wenig. Es ist also durchaus möglich, dass ich plötzlich doch mit Wunderlist oder Nozbe arbeite – wer weiß?

Also:

  • Ärgere dich nicht, wenn dir das viel-gelobte Programm doch nichts hilft.
  • Gib nicht zu schnell auf, wenn du die passende Lösung noch nicht gefunden hast.
  • Aber: Verliere dich nicht in den zahllosen Programmen, die es da draußen gibt.

Weshalb der Todoist für mich im Moment trotzdem das beste Programm ist

Meine Anforderungen an ein To-do-Listen-Programm sind schlicht:

  • Es muss übersichtlich sein.
  • Es muss schnell sein.
  • Es muss minimalistisch sein.

All das erfüllt Todoist. Doch unter dem Strich ist eines entscheidend: Mir gefällt das Programm einfach, deshalb verwende ich es.

Es hat natürlich noch ein paar „objektive“ Vorteile:

  • Es ist für praktisch alle Plattformen erhältlich, die man sich vorstellen kann.
  • Todoist lässt sich in viele andere Programme und Apps integrieren. Beispiele: Outlook, Chrome, Firefox, Gmail, IFTTT, Zapier usw.
  • Die App ist minimalistisch, übersichtlich, aufgeräumt und erlaubt doch, auch komplexere Aufgaben und Projekte zu verwalten.
  • Man kann Unterprojekte und Teilaufgaben erstellen.
  • Der Todoist ist teamfähig.
  • Die Premium-Version ist zu einem lächerlichen Preis erhältlich: 23 EUR pro Jahr (Stand: April 2015).

Du siehst: Der Todoist bietet grundsätzlich nicht viel mehr als viele andere Programm auch.

Ich glaube, der Grund für seinen Erfolg liegt anderswo. Dem Team dahinter ist etwas gelungen, was nur wenigen Entwicklern gelingt:

  • Der Todoist ist überall (Android, iOS, Browser, Mac, Windows, Chrome, Firefox, Outlook usw.) – ähnlich wie es fast nur Evernote gelungen ist.
  • Die Oberfläche ist simpel, die Möglichkeiten trotzdem umfangreich und man kann komplexe Aufgaben problemlos verwalten. Diese Mischung (simple – umfangreich – komplex) ist nicht einfach hinzukriegen.
  • Hinzu kommt, dass der Todoist unglaublich stabil und zuverlässig läuft. Auch das ist leider keine Selbstverständlichkeit.
Niemand kümmert sich gerne um sein Zeitmanagement – mit dem #Todoist gelingt es aber!
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Ein kleiner Einblick in mein Todoist

Mein Kollege Lars Bobach hat uns schon mal einen Blick in sein Todoist werfen lassen: Top organisiert mit Todoist – Ein Blick in mein Kontrollzentrum

Ich möchte es ihm gleich tun:

Mein Todoist im Überblick
Mein Todoist im Überblick (Klick für groß)

Eingang

Der Eingang im Todoist
Der Eingang im Todoist

Die erste Methode, die ich im Detail gelernt und umgesetzt habe, war Getting Things Done (GTD). Vieles daraus setze ich heute noch um. So beispielsweise die Idee des Eingangskorbes. Hier sammle ich alles, was neu anfällt. Mehrmals pro Woche arbeite ich dann die Einträge aus dem Eingang ab.

Todoist bietet mir genauso einen Eingangskorb, in dem neue Einträge standardmäßig landen.


Projekte

Projekte im Todoist
Meine Projekte im Todoist

Todoist ist eine projektbasierte To-do-Liste. D.h. jede Aufgabe muss zwingend einem Projekt zugeordnet werden. Das ist bei anderen Programmen nicht so.

Ich nutze einen bunten Mix an verschiedenen Projekten, Pseudo-Projekten und Unter-Projekten. Man darf den Projekt-Begriff hier nicht zu eng sehen. So denke ich weniger in Projekten, sondern eher in Listen.

Deshalb gibt es bei mir neben den Projekten „Aufträge“, „Marketing“ und „Produkte“ eben auch „Projekte“ wie „Gruppen“ (z.B. Fotoclub), „Privat“ und „Lesen/Weiterbildung“.

Ich sehe das nicht so eng, sondern bin ein Pragmatiker und nutze das, was mir hilft.

Eines der nützlichsten Projekte ist mein Projekt „Routinen“. Hier habe ich genau hingeschrieben, was ich während meines Wochenrückblicks alles tun will. Das motiviert mich, meinen Wochenrückblick auch tatsächlich durchzuführen und jedes Abhaken einer Aufgabe motiviert noch einmal zusätzlich. Außerdem stehen hier so essentielle, ja sogar spiel-entscheidende Aufgaben wie „Kaffeemaschine entkalken“ (alle 3 Monate fällig). :-)


Etiketten

Etiketten sind wie Kategorien oder Tag/Schlagworte, die ich an Aufgaben heften kann. Ich nutze so gut wie keine Etiketten, da mir die Projektstruktur bereits reicht.

Einzige Ausnahme: „Warten auf“ – auch wieder eine Idee aus GTD. Warte ich auf eine Rückmeldung oder auf etwas, was mir versprochen wurde, dann mache ich einen Eintrag im entsprechenden Projekt mit dem Etikett „Warten auf“.

Beim Wochenrückblick erkenne ich so sehr schnell, wo ich nachhaken muss.


Prioritäten

Ich bin kein Freund von Prioritäten auf der Ebene der Aufgaben. Prioritäten gehören zu den Zielen oder allenfalls zu den Projekten – aber nicht zu den Aufgaben.

Deshalb nutze ich sie hier im Todoist auch nicht. Ich habe nur mal versucht, meine Tagesaufgaben über die Prioritäten zu markieren, doch dann kann ich genauso gut ein Fälligkeitsdatum angeben.


Filter

Ich sehe die Mächtigkeit dieser Funktion. Filter sind nämlich nichts anderes als individuell angepasste Ansichten.

Trotzdem nutze ich sie kaum, da die Anzahl meiner Aufgaben auch so überschaubar ist.


Heute

Am häufigsten schaue ich in die Heute-Ansicht. Hier stehen die Aufgaben, die heute fällig oder überfällig sind.


Nächste sieben Tage

Auch diese Ansicht dient mir, um abschätzen zu können, was demnächst auf mich zukommt bzw. was bis zu einem bestimmten Datum erledigt sein muss.


Fazit

Erstaunlich, nicht wahr? Ich nutze einen kleinen Prozentsatz der Funktionen des Programms und bin trotzdem begeistert!

Zeitmanagement muss so einfach, simpel und leicht sein wie möglich. Niemand kümmert sich gerne um sein Zeitmanagement – nicht einmal ich. :-)

  • Wir wollen arbeiten – und nicht Aufgaben verwalten.
  • Wir wollen Produkte herstellen, Dienstleistungen erbringen – und nicht Aufgabenlisten führen.
  • Wir wollen Aufgaben erledigen – und nicht Aufgaben organisieren.

Deshalb habe ich meine Arbeit so schlicht wie möglich organisiert. Todoist hilft mir genau dabei.

In meinem Videokurs zum Todoist erkläre ich dir alle Funktionen und zeige, wie du sie sinnvoll einsetzen kannst.
Interessiert? Hier findest du alle Infos dazu.

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

61 Gedanken zu “Weshalb der Todoist das beste Programm ist”

  1. Die Premium-Version halte ich schon fast für notwendig bei Todoist.
    In der Basisversion kann ich keine Aufgaben per Mail definieren und ich kann keinerlei Notizen zu den Aufgaben erstellen. Das fehlt ziemlich.

    Desweiteren fehlt mir eine Übersicht was heute zu tun ist + die nächsten Schritte der Projekte.
    Geht – in der Basisversion – leider nur getrennt.

    • Ja, wenn Todoist, dann Premium.

      Wenn du die Basisversion nutzt, erhältst du nach ein paar Tagen eine Einladung, die Premium-Version kostenlos zu testen.

      Wenn du nicht solange warten möchtest, dann kauf die Premium-Version. Es gibt eine Geld-zurück-Garantie.

      • Ich werde es jetzt mal mit der Premium-Version testen. Mal sehen, ob es Toodledo bei mir ablösen kann :)

        Vielen Dank für die Übersicht.

    • Was willst du denn konkret wissen?

      Man lädt Kollegen zu einem Projekt ein und kann dann Aufgaben delegieren. Durch die Kommentarfunktion wird das E-Mail-Ping-Pong zu einem Projekt überflüssig.

  2. Ich „verwende“ Todoist seit der letzten Empfehlung, aber es passiert leider das gleiche wie mit allen meinen vorher probierten Techniken und Programmen – einmal eingetragen und aus dem Sinn….

    Und die Erinnerungen ignoriere ich völlig…. wie immer….
    Vor allem, wenn da so nett steht, dass ich für heute keine fälligen Aufgaben habe!!!! (Und die klein geschriebenen 23 überfälligen ignoriere ich natürlich auch…)

    *seufz*

    Ich bräuchte *doch* endlich eine Sekretärin!!!

  3. Mir scheint es gibt Todoist leide rnicht für Windows Mobile 8.1 als App.
    Auf deren Webseite taucht nur Windows selbst auf und Outlook, aber kein Windows Phone.
    Damit für mich leider momentan keine Lösung – sehr schade.

    Gibt es da eventuell eine Alternative, die auch Windows Phone unterstützt? (Außer Evernote)

  4. Ich hänge seit Jahren an Remember The Milk fest. Will aber eigentlich mal wieder wechseln, doch es fehlt mir sowohl bei Wunderlist als auch bei ToDoist an klaren Aussagen, ob man Aufgaben zyklisch wiederholen kann.
    Geht das? Bei RTM kann man z.B. „alle 4 Wochen“ oder noch genialer „NACH 5 tagen“. Das möchte ich keinesfalls mehr missen. Kann ist sowas auch hier realisieren?

    Viele Grüße
    Torsten

    [Links entfernt; I.B., 14.4.2014]

  5. Eine sehr gute Zusammenstellung der Vorteile, welche ich genau so unterschreiben kann. Danke dafür und auch danke für die freundliche Erwähnung meines Artikels, lieber Ivan.

  6. Herzlichen Dank für die Hommage an Todoist.
    Ich habe wirklich alles ausprobiert. Zuletzt fast zwei Jahre lang OmniFocus von The Omni Group. Leider wird OmniFocus nur für die Mac-Plattformen zur Verfügung gestellt. Da ich aber in der Firma gezwungen bin ;-) mit Windows zu arbeiten habe ich mich für Todoist entschieden. Todoist ist als Chanel auch sehr gut im Webservice IFTTT bzw. IF eingebunden. Hier ein kleines Beispiel. Alle meine Dokumente verwalte ich elektronisch. Dazu gehören auch die Rechnungen. Die offenen Rechnungen lass ich mir von BELVEDERE (von Ihnen auch schon erwähnt) in einen speziellen Ordner der Dropbox ablegen. IFTTT Überwacht diesen Ordner und generiert in Todoist eine Aufgabe im Projekt „Zahlungen“. Auf dem iPhone verwende ich den eMailclient CloudMagic. In CloudMagic lassen sich mit sogenannten Quick Add’s eMails in Todoist-Aufgaben umwandeln. Wischen-klicken-fertig. Wenn sich jetzt in Todoist noch Filter nach Projekten erstellen lassen, und eine Review-Funktion integriert wird bin ich der glücklichste Mensch der Welt.
    Beste Grüsse
    Daniel Sager

    • Danke für den kleinen Erfahrungsbericht! Gutes Vorgehen!

      Ja, leider kann man im Todoist keinen Filter nach Projekten einstellen, aber das soll kommen (wurde im Forum angetönt).

      Die Review-Funktion habe ich bislang nur in Omnifocus gesehen. Bisher hat noch kein anderes Programm etwas ähnliches gemacht. Deshalb tippe ich mal drauf, dass das auch nicht so schnell im Todoist Einzug hält.

  7. Hallo Ivan,
    dein Blog-Artikel kommt für mich gerade zur rechten Zeit. Bin momentan am Überlegen, ob ich Outlook oder Wunderlist für meine ToDos nutze. Was du hier vorstellst erfüllt meine kühnsten Erwartungen. Ich bin begeistert und werde mir die Premium-Variante von ToDoIst gönnen.
    Ganz herzlichen Dank für deine Erläuterungen zum ToDoIst und den Link zum Blog von Lars Bobach.
    Herzliche Grüße aus Berlin,
    Roswitha

  8. Hallo Ivan,

    ich verwende ebenso do Todoist bin auch verlinkt mit meiner Frau und meiner Büromitarbeiterin.
    Funkt. alles Top.

    Meine konkrete Frage: wofür verwendest dann eigentlich Evernote mit deiner dir anheimliegenden Haßliebe zu diesem Tool.
    Warum Projekte nicht in Evernot oder gar in Trello wo einige deiner Mitstreiter immer wieder ins schärmen kommen.

    lg

    Franz

    • Evernote ist ein Notizbuch und von mir aus gesehen nicht geeignet für Aufgabenlisten – trotz Erinnerungsfunktion etc. Hier notiere ich also Ideen, Notizen, Gesprächsprotokolle usw. Projektunterlagen/-notizen laden hier.

      Trello? Super Tool, gefällt mir aber nicht vom Design und der Bedienung her. :-)
      Hätte ich ein Team, würde ich mich mit dem Todoist organisieren. Das ist aber letztlich Geschmacksache.

  9. Hallo Ivan,

    Danke für den Tip, sieht aus als ob das jetzt endlich eine Todolist App ist mit der ich arbeiten kann :)

    Nur ein Problem für mich – kein Outlook 2011 für Mac plugin…

    Aber der Kollege hier hat ein schönes Applescript geschrieben:
    https://github.com/mhorner/OutlookToTodoist

    Damit kann man sich schonmal die mails in Textform in die Inbox legen.

    Viele grüße
    Jan

    • Wer mit Outlook unter Mac arbeitet, ist selber Schuld. :-)

      Die andere Möglichkeit wäre, Mail an den Todoist weiterzuleiten.
      Oder Aufgaben manuell rasch zu erfassen (so mache ich es – ich arbeite mit Apple Mail).

      • Hallo Ivan,

        du schreibst, die Mail an Todoist weiterleiten oder die Aufgabe manuell erfassen. Ich nutze seit neuestem einen Mac mit Apple Mail und suche die Verbindung aus einer Mail gleich eine Aufgabe zu machen. Bei Outlook ging das. Hast du einen Tipp?

        Danke und Viele Grüße
        Susanne

  10. Hallo Ivan,

    Danke für diesen tollen „Impulsartikel“ ! Für mich hat Todoist einen kleinen, aber relevanten Nachteil : in der iOS Version verschwinden die in der Heuteansicht erledigten Aufgaben sofort nach Abhaken. Ich will aber am Ende des Tages sehen, was ich geschafft habe.
    Bei Things kann ich das Einstellen, in Todoist aber nicht, oder?

        • Am Computer: Unterhalb der Liste mit den Aufgaben kannst du ja auf „Aufgabe hinzufügen“ klicken. Rechts davon hat’s eine kleine Uhr. Ein Klick darauf zeigt die erledigten Aufgaben.

          Am Smartphone: Drück einfach oben rechts auf die drei Punkte. Dort kannst du „Erledigte Aufgaben“ wählen.

          Diesen und viele, viele weitere Tipps findest du übrigens auch in meinem Videokurs zum Todoist. :-)

  11. Hallo Ivan,

    ich habe schon einige Taskmanger tools ausprobiert. Das letzte war remember the milk. Auf dem Android phone war es ja ganz gut gelöst. Leider ist die Browser Lösung äußerst umständlich. Wunderlist ahbe ich vor
    langer zeit auch schon ausprobiert. hat mir damals auch nicht wirklich gut gefallen.

    Ich habe mich nun mit TODOist herumgespielt und muß sagen, im Moment gefällt mir das Tool sehr gut.
    Besonders weil es übersichtlich ist, schlank, schnörkellos und dennoch ausreichende Funktionen anbietet.
    So wie es aussieht wurde sehr auf eine einfache und vor allem schnelle Handhabung Wert gelegt. Normalerweise werden ja tagtäglich viele kleine Aufgaben fällig und diese müssen mit wenigen Klicks dort sein wo ich sie haben möchte.

    Ein paar Dinge sind mir jedoch aufgefallen.

    1) Projekte: leider gibt es hier keine Notizfunktion wie bei den Aufgaben, womit ich das Projekt beschreiben
    kann
    2) bei den Aufgaben kann ich keine Zeitspanne für die geplante Aufgabe eingeben. Das hätte für die Tagesplanung und nachträglich Kontrolle einen großen Vorteil. Ich lerne dabei die Dauer von einzelnen Aufgaben besser einzuschätzen. Ist bei einer Projektplanung ein wichtiger Punkt.
    3) Einplanung der Aufgaben in den Tageskalender. Es scheint eine Anbindung an den Google Kalender zu geben. Weiß aber nicht ob das so geht wie ich mir das vorstelle. Leider habe ich bis dato keinen Taskmanager gefunden, der das ordentlich beherrscht. Ich möchte nämlich aus der Füllte der kleinen Aufgaben (und deren geschätzter Dauer) in meinen Tageskalender übertragen und dort, wenn diese auch erledigt sind abhaken.

    Du hast geschrieben das du für die „Etiketten“ und Filter bis dato keine Verwendung hast. Das hat mich etwas verwirrt, denn ich finde beide Funktionen sehr wichtig. Das möchte ich an einem kleinen Beispiel erklären:

    Ich habe mehrere Aufgabe für unterschiedliche „Projekte“ wie „Einkauf“, „Anfragen“ oder „Aufträge“.
    In diesen Projekten habe ich wiederum mehrere kleine Aufgaben zugeteilt. Einige sind per Email
    zu erledigen, andere wiederum per Telefon. Zu jeder Aufgabe ordne ich ein Etikett wie „email“ oder „telefonat“ zu. Jetzt kann ich natürlich blocken und über die Filterabfrage mir alle Aufgaben mit dem Etikett „telefonat“ anzeigen lassen und dann durchtelefonieren. Ich kann diesen Filter natürlich auch noch erweitern und sagen alle telefonate mit Priorität 1 die heute zu erledigen sind.

    Frage:
    1) Wird es bei dem Kurs auch eine Möglichkeit geben Fragen zu stellen? Oder eine Arte geschlossenes Forum?

    • Danke für deinen Kommentar!

      Natürlich fallen mir dutzende Fälle für Etiketten ein. Auch meinen Coaching-Kunden helfe ich regelmäßig, die richtigen Etiketten zu finden. …auch für Filter bin ich Spezialist. :-)

      Ich schrieb lediglich, dass ICH sie nicht verwende, da es mir reicht, die Aufgaben in Projekte zu verteilen.

      Was alles zum Kurs gehört, enthülle ich beim Launch. :-)

      • Hallo Ivan,

        danke für deinen Kommentar. Ich habe mir auch schon einige Videos zu TODOist angeschaut. Da waren bereits ein paar sehr praktische Beispiele dabei. Ich hoffe mit TODOist nun endlich das richtige Tool für mich gefunden zu haben. Nichts ist perfekt, aber die wichtigsten Grundfunktionen sind schon mal vorhanden und vielleicht kommt die eine oder andere gewünschte Funktion noch dazu.

        Damit ich das Ding auch optimal nutzen kann, werde ich wahrscheinlich bei deinem Kurs zuschlagen.

  12. Ich bin total begeistert! Das Karma und die täglichen Mails sind eine super Motivation, und der Testmonat in der Premium-Version zeigen einem alle Funktionen, die möglich sind.
    Zwei Tipps habe ich noch: eine Frage war nach der alphabetischen Sortierung von Projekten, das geht über die kleinen Striche links vom Projekt, wenn man mit der Maus darüber fährt, man muss dann halt manuell schieben und sortieren. Und die Dauer einer Aufgabe könnte man über Etiketten eingeben, entweder kurz-mittel-lang, oder in Minuten.

    Es geht tatsächlich in Sekundenschnelle, einer Aufgabe Unter- bzw. Mikroaufgaben zuzuordnen, um noch leichter und schneller ins Handeln zu kommen, so wie du es in deinem letzten Blogartikel https://ivanblatter.com/mikroaufgaben-tun/vorgeschlagen hast.

    Die Benutzeroberfläche macht einfach Spaß, mein erstes Todo-Programm, das mich dermaßen inspiriert, dass zurzeit wirklich nichts liegen bleibt.

    Viele Grüße
    Susanne

  13. Hab nach kurzer Zeit Premium Testtage die 23 € gern investiert. Habe ja viel getestet an ToDo Apps, aber das Gesamtpaket Todoist ist unschlagbar.

    VG
    Thomas

  14. Hätte mal eine Frage an Ivan, oder die Kommentatoren, welche hoffentlich die neuen Kommentare noch per Mail bekommen ;-)

    Nutzt von euch jemand einen Todoist Account in der Mischung dienstlich und privat? Mich würde hierbei die Art und Weise der Trennung interessieren.

    VG
    Thomas

    • Das lässt sich ganz einfach über die Projekte und Unterprojekte lösen. Grundsätzlich kannst du ja ein Projekt „Privat“ und ein Projekt „Beruflich“ einrichten.

      Darüber hinaus gibt es aber natürlich noch viele weitere Strukturierungsmöglichkeiten, die auch komplexere Fälle abbilden.

    • Eine weitere Alternative ist die Benutzung von Etiketten zur Kennzeichnung, ob Job oder privat.

      Ich benutze die allerdings auch nicht.

      Viele Grüße
      Torsten

      • Auch eine Möglichkeit, Torsten. Werde mal die Empfehlung vom Gerhard und Ivan annehmen und mir Workshop gönnen. Ideen und Empfehlungen können doch ganz schön inspirieren.

  15. Hallo Thomas,

    also ich bin seit 18 Jahren im Bereich Plastikkarten (Kundenkarten, Mitarbeiterausweise, Mitgliedskarten, …) selbständig. Ich mache das gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin.

    Wir kaufen zu, handeln und produzieren zum Teil selbst. Somit fallen eine Vielzahl von Aufgaben an die ich zum Großteil natürlich organisieren und auch kontrollieren muß. Als Selbständiger ist eine ganz strenge Trennung zwischen Beruf und Privat nicht immer möglich. Daher kommt es schon auch zum Teil zu Vermischungen.

    Ich habe mir jetzt einmal einen Business Testaccount geholt. Die Lizenz kostet gleich viel, man hat jedoch den Vorteil wenn man zu zweit ist oder vielleicht auch mehr Personen im Team hat, alles besser zu steuern
    und es gibt auch eine Zentrale Verrechnung. Ich bin mit dem Tool sehr zufrieden auch was den Support betrifft, den es auch übrigens in Deutsch gibt.

    Zu deiner Frage:
    Ivan hat einen Videokurs zum TODOisten in Arbeit. Dort erklärt er sehr genau welche Möglichkeiten es gibt beruflich und privat zu trennen oder wenn gewünscht wie man sein Ordnungssystem einrichtet
    wenn man keine strikte Trennung haben möchte. Das kann man hier nicht in ein paar Worten erklären. Meiner Meinung ist der Kurs nach ein absolutes Muß. Denn was bringt mir ein tolles Tool wenn ich nicht genau weiß wie ich es optimal einsetzen kann. Ich
    erspare mir so ein stundenlanges herumexperimentieren. Für mich eine klare Empfehlung.

    Eine gute Aufgabenverwaltung ist nach meiner Ansicht nach einer der wichtigsten Punkte im beruflichen, aber auch im privaten Bereich. Durch eine gute Organisation kann man sicher sehr viel Zeit und Ärger ersparen.

    Wenn du dich noch nicht registriert hast, dann hold das nach und spiele damit herum.

    Viel Spaß
    Gerhard

  16. Ich überlege auch noch, ob ich den Videokurs „buchen“ soll.
    Ich würde vorher allerdinsg gerne wissen, ob ich die Videos dann auch runterladen und lokal speichern kann (bspw. um sie später offline im Zug anzusehen).
    Mir ist klar, dass dies vom Autor vermutlich eher kritisch gesehen wird, da man die Videos ja dann theoretisch weiterverteilen könnte. Ein Wasserzeichen oder ähnliches wäre für mich daher absoluut akzeptabel.

    Also trotzdem die Frage: Kann man den Kurs auch runterladen und offline genießen, oder geht es dann nur online?

    • Ja, die Videos kann man herunterladen.

      P.S.: Wenn jemand etwas aus dem Internet stibitzen will, kann er das in jedem Fall. Da ich aber nur coole Kunden habe, tun die das bei mir nicht. :-)

      • Prima ;-)

        Dann werde ich mal buchen.
        Da mir ToDoIst auf den ersten Blick sehr „rund“ erscheint und mir die Aufgabenverwaltung in Lotus Notes (nutzen wir noch in der Firma) bzw. in Outlook (wird der Nachfolger von Notes in der Firma) überhaupt nicht zusagt und auch nicht auf meinen privaten Geräten funktioniert, werde ich ToDoIst gleich produktiv einsetzten.
        Für den „sprung ins kalte Wasser“ setze ich dann mal auf den Videokurs ;-)
        Die Themenübersicht ist ja sehr vielversprechend.

        Schönes Wochenende,
        Gruß
        Stefan

  17. Das Programm sieht ja auf den ersten Blick ganz nett aus. Aber ich habe nicht heraus bekommen wo meine Daten gespeichert werden, wenn Sie in die Cloud gespeichert werden. Kann mir das jemand sagen?

    • Todoist nutzt die Amazon Web Services für die Datenspeichern. Amazon hat Server überall auf der Welt, doch es ist anzunehmen, dass die Daten in den USA liegen.

  18. Wie ist das vorgehen wenn ich eine Aufgabe habe die X Tage dauert und zum Datum Y fertig sein muss. Irgendwann muss ich ja die Aufgabe anfangen aber Todoist hilft mir da nicht, da es lediglich einen Reminder setzen kann. Idealerweise sollte die Aufgabe doch unter „Heute“ auch auftauchen wenn ich mit einer Aufgabe anfangen muss oder entspricht das nicht der Sichtweise von GTD?

    Ok, es gibt seit einiger Zeit zwar die Möglichkeit ein Start Datum zu setzen und das ganze als wiederkehrende Aufgabe zu deklarieren. Aber viele Todo Apps haben überhaupt kein Startdatum, also scheint die generelle Sichtweise eher zu sein: nur das Datum wann die Aufgabe erledigt sein soll ist wichtig oder?

    • Das ist im Todoist nicht vorgesehen. Ich bin bei Startdaten ohnehin skeptisch (außer im „richtigen“ Projektmanagement natürlich). Der Todoist kann ja nicht ahnen, wann man beginnen soll und ob das überhaupt realistisch ist. So bringt es mir ja nichts, wenn ich das Startdatum auf morgen setze, aber dann blöderweise Meeting auf Meeting habe. Das stresst mich dann nur.

      Deshalb wähle ich lieber bewusst aus, welche Aufgabe ich heute oder diese Woche erledigen will. D.h. ich schaue regelmäßig in meine Todo-Listen, um bewusst eine Auswahl bzw. eine Entscheidung zu treffen. So habe ich die Dinge besser im Griff und einen besseren Überblick.

      • Einfaches Beispiel.
        Ich habe ein Due Date eine Promotion zum 1.5. 2016 zu machen. Dafür benötige ich 2 Tage Vorarbeit. Wenn ich in die Todo App gucke sehe ich für heute nichts, ich muss in die 7 Tagesansicht gucken und sehe „aha, da wollte ich die Promotion machen“. Nun habe ich 3 Möglichkeiten:
        1. ich lege mir einen Subtask an mit dem Due Date 2 Tage vor dem Datum der Hauptaufgabe
        2. ich setze einen Reminder (Erinnerung) 2 Tage vor dem Due Date
        3. ich mache mir einen Termin im Kalender 2 Tage vor dem Fälligkeitsdatum

        Die Variante mit dem Kalender fällt weg weil dort kommen nur wirkliche Termine rein, also Aufgaben mit einem festen Datum/Zeit oder?
        Eine Erinnerung wird nur einmalig angezeigt bzw. als Mail gesendet und ich muss auch sofort darauf reagieren z.B. mir eine Notiz/neue Aufgabe erzeugen das ich mit der Aufgabe X anfangen muss.
        Beim Subtask nutze ich das Due Datum eigentlich als Startdatum um zu sehen wann ich mit etwas spätestens anfangen muss.
        Letztlich habe ich also doch immer irgendwann mit einem „Start“ Datum zu tun was von den meisten Todo Apps nicht unterstützt wird?

        Ich finde das Todo Apps und Projektmanagment sich sehr überschneiden und wenn man sich die Wünsche der User dieser Apps in den Produktforen ansieht sind das auch fast immer Funktionen die irgendwas in Richtung Projektmanagment/Zeitmanagment sind.
        Den Wunsch nach einem „Start“ Datum hört man dort auch bei fast allen Apps.

    • Ich setze ein Start.-und Enddatum:

      Aufgabe 11/9 bis 15/9 als Beispiel. Dann kommt jeden Tag die Aufgabe unter „Heute“ und ich kann die jeweiligen Unterpunkte abhaken.

      Also, falls du das meintest: das geht!

      VG aus Berlin
      Micha

  19. Remember the Milk wurde Anfang 2016 komplett neu aufgelegt. Neue Features, neues Design etc. SmartList die das gleiche wie die Filter bei Todoist sind, eine sehr gute Evernote integration etc. Die App hat auch die Wischfunktion wie bei Todoist um eine Aufgabe fertig zu markieren oder das Datum zu ändern. Man hat sich da glaube von Todoist inspirieren lassen. Reminder in allen möglichen Varianten bis hin zu SMS und vieles davon schon in der kostenlosen App.
    Ein Start-Datum gibt es auch, nützlich um sich eine SmartList zu machen die z.B. anzeigt was man innerhalb der nächsten X Tage/Wochen anfangen sollte.

    RTM hat auch Unteraufgaben allerdings nur in der Abo Version. Die Unteraufgaben können auch Datum etc. haben, sind damit von den Funktionen fast wie Aufgaben.

    Die 2 Punkte die mir noch bei Todoist besser gefallen sind die direkte Unterstützung von Dropbox anhängen und die einfache Art Projekte zu Unterprojekten zu machen. RTM hat ja nur Listen als Hauptelemente und die Gliederung. macht man über Tags und SmartLists.
    Aber so im direkten Vergleich würde ich sogar Remember the Milk 4 den Vorzug geben und ich habe Todoist im Premium Abo. Sowohl die neue App als auch die Web-App gefallen mir sehr gut.

  20. Ich benutze den ToDoIst in der Premium-Version bereits eine ganze Weile und bin sehr zufrieden.

    Ein Problem bekomme ich allerdings nicht gelöst und stelle deshalb hier mal die Frage:

    Ich bin sehr viel auf Geschäftsreisen und habe mir ein entsprechendes Template hinterlegt (alle Buchungen, Vorbereitungen usw.).
    Mein Problem ist die REISEKOSTENABRECHNUNG, die ja erst NACH der Reise erfolgen kann. Ich bekomme kein schlaues Template hin, dass 1 tag NACH der Dienstreise die Erinnerung an die Abrechnung folgt.

    Beispiel: Dienstreise (mit allen Unterpunkten, als Template) 30.08.
    Dann soll eine (im Template enthaltene) Erinnerung am 01.09. erfolgen.

    Hat jemand ne schlaue Idee dazu?
    Wenn ja, dann bitte raus damit…… ich „knabbere“ schon ne Weile daran

    Danke und Gruß
    Micha

  21. Ergänzung!

    Da ich alles nach der Erledigung abhacke, verschwindet eben auch der
    letzte Punkt „Abrechnung“…..
    Das Template bekommt ja unterschiedliche Erinnerungen, vor Reiseantritt.

    Ich hoffe, ich konnte es halbwegs verständlich rüberbringen und vielleicht hat
    jemand hier eine Idee dazu.

    Danke

    • Wenn du die Aufgabe „Dienstreise“ abhakst, ist natürlich auch der Punkt „Abrechnung“ erledigt. Kannst du nicht einfach darauf verzichten, „Dienstreise“ abzuhaken? Oder verstehe ich die Frage falsch?

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