Wer sein Zeitmanagement verbessern will, muss nicht nur neue Methoden erlernen oder andere Tools nutzen.

Nein, ein gutes Zeitmanagement heißt, sein Potential umzusetzen. Deshalb geht Zeitmanagement auch viel weiter.

Ein gutes Zeitmanagement heißt, sein Potential umzusetzen.
Diesen Satz twittern...

Ist das schwierig? Weiß nicht, vielleicht. Das ist aber die falsche Frage.

Die richtige Frage lautet: Will ich mein Potential wirklich umsetzen?

Falls ja, dann lies hier weiter.

Veränderungen im Zeitmanagement

9 Dinge, die du vielleicht auch ändern musst

Wenn also Zeitmanagement eine größere Veränderung in deinem Leben bedeuten kann, als du dir bewusst bist, dann heißt das auch, dass du ein paar Dinge verändern musst, die du nicht im Zeitmanagement vermutest.

So wie diese neun Dinge hier:

  1. Einstellung: Es gibt viele Einstellungen und Glaubenssätze, die uns daran hindern, produktiv zu arbeiten.
    Beispiele: „Ich muss immer erreichbar sein. Ich muss jede neue E-Mail sofort sehen. Ich muss nur weniger schlafen, um mehr Zeit zu haben. Ich habe so viel zu tun.“

    Nichts kann sich so schnell ändern wie deine Einstellung. Dein Umfeld und die Umstände, in denen du drin steckst, werden sich nicht ändern. Es gibt nur zwei Lösungen: Umfeld verlassen (siehe Punkt 9) oder deine Einstellung dazu ändern.
  2. Gewohnheiten: Produktives Arbeiten ist mindestens zu 80% eine Sache erfolgreicher Gewohnheiten. Ein besseres Zeitmanagement kann nur über bessere Gewohnheiten ablaufen.
    Beispiele guter Gewohnheiten: den Posteingang regelmäßig leeren; „Nein“ sagen; Unterbrechungen ausschalten wo nötig, machbar und sinnvoll; regelmäßig gute Pausen einschalten.
  3. Tagesablauf: Vielleicht ist dein Job wirklich hektisch und du kannst nichts gegen ständige Unterbrechungen tun. Dann kann es sich für dich lohnen, eine Stunde früher ins Büro zu gehen. Oder du bleibst abends länger.
  4. Beziehungen: Wir sind der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir uns am meisten abgeben. Schau dich um: Bist du damit zufrieden? Falls nicht, überleg dir, die eine oder andere Beziehung nicht weiter zu pflegen.
  5. Fähigkeiten: Häufig lässt sich Zeit sparen, indem wir neue Fähigkeiten erlernen.
    Beispiele: Zehn-Finger-System (spart enorm viel Zeit!), Schnelllesen, MindMappings usw.
  6. Freizeit: Wie fühlst du dich am Morgen nach einem TV-Marathon bis in alle Nacht? Und wie fühlst du dich, wenn du abends mit den Kindern Fussball spielen warst? Eben.
    Gibt die gedankliche Trennung von Arbeit und Freizeit auf. Beide beeinflussen sich gegenseitig. Es ist deine Entscheidung, ob dir deine Freizeit neue Power gibt oder nicht.
  7. Umgang mit dir selber: Hast du dich gern? Behandelst du dich auch so?
    Manchmal sprechen wir mit uns in einer Sprache, die wir nie gegenüber einem anderen nutzen würden. Oder wir gönnen uns zu wenig Schlaf. Oder wir geben einfach keine Acht auf uns und unsere Bedürfnisse.
  8. Ernährung: Man ist, was man isst. Die Ernährung ist unser Treibstoff. Auch hier ist es unsere Entscheidung, ob wir Dinge essen, die uns Power geben oder die uns aussaugen.
    Übrigens eine der leichtesten Methoden, fokussierter, konzentrierter, effizienter und effektiver zu arbeiten: sich gesund ernähren (und genug schlafen).
  9. Job: Ich hatte mal einen Job, bei dem ich sehr unglücklich war und ich schob viele Aufgaben auf. Bis ich gemerkt habe, dass der Job mit meinen Wünschen, Zielen und meiner Vision nichts gemein hat. Also habe ich den Job gewechselt.
    Zeitmanagement hat immer auch etwas mit Zielen, Werten und der eigenen Vision zu tun. Stimmt unser aktuelles Leben nicht damit überein, sind wir unglücklich und sollten andere Umstände suchen. Das kann auch heißen, sich einen neuen Job zu suchen. Aber nicht vergessen: Nicht jedes Problem kommt von den Umständen, sondern häufig aus uns selbst.

Bildnachweis: © Depositphotos.com / Sergey Nivens

Hat dir der Artikel gefallen? Dann sprich darüber:

Ähnliche Beiträge