Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)
Zeitmanagement ist eine Serie von Sprints mit Pausen dazwischen
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Um Erfolg zu haben, braucht es ein gehöriges Maß an Durchhaltevermögen. Wie bei einem Marathon.

Geht es aber um den Alltag, dann sind wir besser beraten, wenn wir unsere Zeit als eine Reihe von Sprints ansehen.


Eigentlich ist ja Zeitmanagement ein dummer Begriff. Schließlich können wir unsere Zeit nicht managen. Wir haben alle genau 24 Stunden pro Tag. Sparen wir heute eine Stunde, haben wir morgen nicht plötzlich 25 Stunden.

Was wir hingegen managen können, ist uns selbst (Selbstmanagement) und unsere Power (Energiemanagement).

Es geht also darum, unsere Spitzenleistung punktgenau oder verteilt über den Tag abrufen zu können.

Was es dazu braucht? Pausen, Erholung.

Wir können nicht dauernd Hochleistung abrufen. Das geht einfach nicht. Unser Körper und unser Geist sind nicht so gebaut.

Schon nur aufgrund unseres natürlichen Energierhythmus geht das nicht. Der steuert uns nämlich so, dass wir Zyklen von ungefähr 90 Minuten durchlaufen: Vom Energiehoch (wo wir sehr viel schaffen können) ins Energietief (wo wir keine Power mehr haben) und wieder zurück. Wie die Schlafphasen.

Drei Tipps für mehr Erholung

  1. Planen Sie Pausen ein. Schreiben Sie sie in Ihren Kalender oder nutzen Sie einen Timer. Häufig vergessen wir nämlich schlicht und einfach, Pause zu machen.
  2. Überlegen Sie sich, was Ihnen gut tut. In der Pause kurz zu Facebook springen, bringt nichts. Tun Sie lieber etwas, was Ihnen gut tut.
  3. Schaffen Sie sich Erholungsroutinen. Hängen Sie Ihre Erholung an bestehende Gewohnheiten an. Machen Sie einen Spaziergang nach dem Essen. Oder fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit und wieder zurück. Oder hören Sie für 15 Minuten Ihre Lieblingsmusik nach Feierabend.

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