Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Alle möglichen Organisationen rufen regelmäßig den “Tag des …” oder sogar das “Jahr des …” aus. Hier ein paar Beispiele für das Jahr 2013 (alles aus der Wikipedia):

  • Internationales Jahr der Zusammenarbeit im Bereich Wasser
  • Internationales Jahr der Quinoa
  • Themenjahr “Reformation und Toleranz” als Teil der Luther-Dekade der EKD

2013 ist ausserdem die Bekassine der Vogel des Jahres, das Purpur-Knabenkraut die Orchidee des Jahres oder der Braungrüne Zärtling der Pilz des Jahres.

Was das mit dem Anti-Zeitmanagement zu tun hat und wie wir den Gedanken der Jahres-/Monats-/Wochenwidmungen nutzen können, zeige ich Ihnen hier.

Widmungen eines bestimmten Zeitabschnittes

Fokussierter und produktiver Arbeiten mit dem Schwerpunkt des Monats
© iStockphoto.com / klikk

Vermutlich kennen Sie das Instrument ohnehin. Auch Sie haben sich schon vorgenommen,

  • nächste Woche den Schreibtisch auszuräumen;
  • in der freien Woche den Keller aufzuräumen;
  • sich in der freien Woche um den Garten zu kümmern;
  • im Urlaub den Stapel spannende Romane abzubauen;
  • endlich das Projekt vorwärtszutreiben, während alle anderen im Urlaub sind;
  • den Posteingang im August komplett zu leeren, da ohnehin nicht so viel los ist.

Diese Beispiele sind genau das, um was es hier geht: Sie setzen sich eine Art Motto für eine gewisse Zeitspanne. Während dieser Zeit richten Sie Ihre Aufmerksamkeit genau auf dieses Motto. Es hat eine hohe Priorität und Sie setzen die Zeit, über die Sie frei entscheiden können, genau dafür ein.

So nutzen Sie ein solches Motto

Ein solches Motto oder eine solche Widmung ist eine zusätzliche Möglichkeit zum Wochen-/Tagesplan:

  • Unter welchen Schwerpunkt setzen Sie die aktuelle Woche?
  • Oder den aktuellen Monat?
  • Welches Projekt möchten Sie in dieser Zeit vorantreiben?

Verpflichten Sie sich auf diesen Schwerpunkt, dieses Motto.

Häufig brauchen wir ein wenig Zeit, um uns in eine Aufgabe oder ein Projekt hineinzudenken. Nehmen Sie sich diese Zeit und kümmern Sie sich schwerpunktmäßig um ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte größere Aufgabe.

Setzen Sie sich ein Motto für eine gewisse Zeitspanne. Darauf richten Sie in dieser Zeit Ihre Aufmerksamkeit.

(Nebenbei: Vielleicht ist der Begriff „Motto“ etwas verwirrend: Es braucht kein schöner Spruch zu sein, sondern einfach ein Thema für die Woche oder für den Monat.)

Hier drei Beispiele, unter welchem Motto ich meinen August gesetzt habe:

  • Beruflich: Neues Produkt entwickeln (noch geheim :-) )
  • Privat: Schwerpunkt Ernährung
  • Brücke Beruflich-Privat: Verfeinern/Präzisierung meines Morgenrituals

Probieren Sie es aus und notieren Sie sich jetzt, unter welchem Motto Ihr August stehen soll. Schreiben Sie es auf und hängen Sie es dort auf, wo Sie es regelmäßig sehen.

Beispielsweise an der Wand vor Ihnen oder hinter der Türe, falls Sie nicht möchten, dass jemand sonst das Motto sehen kann.

Eine Alternative: Im Schrank, wo sich die Kaffeetassen befinden. Auch dort werden Sie das Motto regelmäßig zu Gesicht bekommen.

Bei der Gelegenheit: Unter welchem Motto steht Ihr August?

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