Weshalb ein Schlafmangel deine Gesundheit und deine Produktivität gefährdet

Als regelmäßiger Leser meiner Artikel weißt du es schon längst: Zeitmanagement ist mehr als To-do-Listen, Kalender und Apps.

Ein gutes Zeitmanagement beginnt weit bevor wir uns an den Computer setzen. Hast du wirklich ein Problem mit dem Zeitmanagement, dann nützen all die üblichen Methoden für deine Aufgabenliste, die schönen To-do-Apps und der leere Posteingang herzlich wenig.

Sondern du musst neue Gewohnheiten lernen, du musst ein paar Glaubenssätze über Bord werfen und du musst etwas Wesentliches verändern. Alles andere ist nur Kosmetik und – Hand auf’s Herz – bringt nichts.

Nur wenn du schon gut aufgestellt bist, hilft dir die „Kosmetik“, dich noch ein wenig besser aufzustellen.

Ein gutes Zeitmanagement beginnt eigentlich schon in der Nacht. Nein, das ist kein Aufruf für Nachtschichten.

Denn ein gutes Zeitmanagement hat sehr viel damit zu tun, ob wir ausgeruht und erholt sind. Ein gutes Zeitmanagement beginnt also mit deinem Schlaf.

Hier entscheidet sich, ob wir uns tagsüber gut fühlen und wirklich unser Potential abrufen können. Schlafen wir zu wenig, fühlen wir uns erschöpft und wir sind völlig „auf dem Hund“. Das kennen wir alle.

Neue Forschungen zeigen nun sogar, dass eine einzige Woche, in der wir zu wenig oder sehr schlecht schlafen, unsere Gesundheit nachhaltig schädigen kann!

Übrigens mein Geheimtipp:

Habe ich Mühe, rechtzeitig ins Bett zu kommen, dann helfe ich mit SLEEP* oder SLEEP SPRAY* von meinen Freunden von Braineffect nach.

Beide Mittel nutzen Melatonin, um dem Körper zu signalisieren, dass er jetzt schlafen sollte. Sie sind also keine Schlafmittel, sondern eine Einschlafhilfe. Sozusagen die moderne Version des Gute-Nacht-Tees. :-)

Völlig ungefährlich, rezeptfrei und unbedenklich – und deshalb empfehlenswert!

Hier erfährst du alles zu SLEEP* und zum SLEEP SPRAY*.

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© iStockphoto.com/absolutely_frenchy
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Ein Schlafmanko schädigt nachhaltig unsere Gesundheit.
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Eine Woche mit schlechtem Schlaf kann bereits Hunderte unserer Gene verändern und erhöht das Risiko auf eine lebensgefährliche Krankheit.

Der klassische Teufelskreis:

  • Der Stress nimmt zu.
  • Unser Immunsystem wird geschwächt.
  • Das Entzündungsrisiko steigt.

Diese erschreckenden Ergebnisse zeigt eine Studie von Derk-Jan Dijk von der University of Surrey (Quelle folgt am Ende des Artikels).

Ein Schlafmanko kann laut dieser Studie diese Folgen haben:

  • Über 700 Gene können verändert werden.
  • Einige Gene fahren ihre Aktivität zurück, andere werden aktiver.
  • Viele dieser Gene sind für unsere innere Uhr, für den gesamten Stoffwechsel, für unser Immunsystem und für unsere Reaktion auf Stress verantwortlich. All diese Funktionen werden durch wenig Schlaf beeinflusst und verändert.

Mach einen guten Schlaf zu einer Top-Priorität.

Ich weiß aus eigener Erfahrung: Genug zu schlafen, ist nicht immer einfach. Das Leben ist einfach zu spannend!

Trotzdem solltest du dich bewusst darum kümmern. Ich habe sogar schon mal darüber geschrieben, wie du mit einem guten Schlaf deine Produktivität erhöhen kannst.

Mach einen guten Schlaf zu einer Top-Priorität.
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Quellenangabe

Ein Tweet hat mich auf die erwähnte Studie aufmerksam gemacht:

Die Paraphrasierungen der Studie habe ich aus dem Zeitungsartikel, auf den der Tweet verweist: Just ONE WEEK of disrupted sleep could play havoc with your health

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

10 Gedanken zu “Weshalb ein Schlafmangel deine Gesundheit und deine Produktivität gefährdet”

  1. Hallo Ivan,

    sehr wichtiger Artikel!

    Früher habe ich überhaupt nicht auf meinen Schlaf geachtet. Ich bin zu komplett unterschiedlichen Zeiten ins Bett gegangen, habe zu wenig geschlafen und mich schlicht nicht für das Thema interessiert.

    Das Ergebnis?

    Ich war oft krank, habe mich schlapp und antriebslos gefühlt und war während des Tages nie 100% konzentriert.

    Seit ich mich näher mit dem Thema Schlaf beschäftigt und meine Gewohnheiten umgestellt habe geht es mir wesentlich besser. Ich bin wacher, fitter und konzentrierter.

    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass ein guter Morgen schon am Abend zuvor beginnt und genug Schlaf bzw. auch ein gutes Abendritual unverzichtbar für einen produktiven Tag sind.

    Beste Grüße und einen produktiven Tag!

    Stefan

  2. Danke für die Liste mit den Ressourcen, Ivan.

    Momentan habe ich wegen viel Arbeit und vieler Reise wirklich ein bisschen Probleme, wieder meinen gesunden Schlafrhythmus zu finden. Aber ich weiß, dass ich das meine Priorität machen muss, damit ich langfristig leistungsfähig bleiben kann.

    Danke, dass du mich daran erinnert hast!

  3. Danke für den schönen Artikel, den ich 100% unterstützen kann. Ich leite selbst Stressbewältigungssemianre und werde oft von meinen Seminarteilnehmern gefragt, was denn meine Bewältigungstrategien sind. Schon immer an erster Stelle stand bei mir der Schlaf und zwar ausreichend Schlaf. Im Herbst und Winter benötige ich 9 Stunden, da rechne ich dann aus, wann ich ins Bett muss, um auf die Zahl zu kommen. Das hat für mich tatsächlich oberste Priorität und ich habe nicht das Gefühl, dass ich auf irgendetwas deswegen verzichten muss :). Es ist Luxus pur, kostet kein Geld, und -jedenfalls für mich keinerlei Überwindung.

    Herzliche Grüße

    Helena Schlüter

  4. Hallo Ivan,

    die Bedeutsamkeit von gutem Schlaf wird leider sehr oft unterschätzt und das habe ich auch am eigenen Leib gespürt, weil ich mich oft einfach energielos gefühlt habe (Das typische Mittagstief ist ja hingegen aber normal :) ) . Ich bin vor zwei Jahren von der Großstadt aufs Land gezogen. Alleine durch die geringere Geräuschkulisse wache ich in der Nacht wesentlich seltener auf und schlafe bedeutend besser! Das spiegelt sich auch in meiner täglichen Laune durchaus wider.

    Ein weiterer beeinflussender Faktor, den ich an mir selbst deutlich gespürt habe, ist die Dauerberieselung von Smartphones und LED Fernseher am Abend. Die Geräte strahlen Licht in Blaufärbung ab (auch wenn man das gar nicht sieht) und dieses blaue Licht sorgt dafür, dass man wach wird. Mein Smartphone habe ich daher aus dem Schlafzimmer verbannt und schlafe seither besser ein. Im Sommer nutze ich übrigens immer eine Schlafbrille, damit ich nicht schon 4:30 wach werde.

    Nachtschichten und stetig wechselnde Arbeitszeiten können auch zu extremen Schwankungen im Schlafrythmus – und schließlich auch bei der Arbeitsleitung – führen. Darüber hatte ich bei uns im Ratgeber auch mal einen (kurzen) Beitrag verfasst: http://www.bueromoebel-experte.de/news/ratgeber/ergonomie/gesund-arbeitsplatz-wann-werden-arbeitszeiten-und-schichten-schadlich/

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