Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)
© Depositphotos.com / Michele Piacquadio
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Heute nur ein kurzer Artikel. Denn ich bin sehr motiviert für ein paar andere Dinge.

Als Selbstständiger gibt es keinen Chef, der einem sagt, was man zu tun hat. Der Druck ist generell gering, der Freiraum umso größer.

Genau deshalb tue ich ja das, was ich tue.

Die Kehrseite: Ich muss mich selbst motivieren.

Mein Grundrezept zur Motivation

Eigentlich ist es ganz einfach: Lasse ich mich schlittern, lebe ich einfach so in den Tag hinein, bin ich lustlos und unmotiviert.

Deshalb ist mein persönlicher Motivator:

Wisse immer, was Du zu tun hast.
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Ich werde kaum fremdbestimmt, sondern zum allergrößten Teil arbeite ich selbstbestimmt.

Klar: Ich habe Aufträge, Kundenwünsche und Termine. Die zeigen aber nur die Ziellinie an. Der lange Weg bis dorthin ist völlig unbestimmt und mir überlassen.

Da ich mich kaum unterbrechen lasse (!) und deshalb auch nicht unterbrochen werde, plane ich recht genau, was ich wann tun will.

Ganz herkömmlich: Ich setze mir Deadlines, stelle einen Tag unter ein Motto (z.B. „Content erstellen“) oder mache mir einen Stundenplan, was ich wann erledigen will.

Das ist definitiv nicht für jedermann, aber bei mir klappt das so.

…und hier haben wir schon die Krux: Was bei mir funktioniert, funktioniert für Sie vielleicht überhaupt nicht. Zeitmanagement und Motivation sind hoch-individuell. In meinen Seminaren und Coachings suchen wir deshalb immer nach der Lösung, die für den Kunden passt.

Meine Nebentipps

Klar ist: Ich arbeite mit Zielen und genauen Vorstellungen, wohin ich will. Ohne das macht alles keinen Sinn.

Ich habe mir sogar mal eine Liste mit hundert (!) Gründen erstellt, weshalb ich tue, was ich tue.

Das ist aber nur die Basis. Danach muss ich dafür sorgen, dass ich mich mit dieser Basis regelmäßig verbinde.

Drei Dinge funktionieren da für mich ganz gut:

  1. Meine Motivationsecke: Lange Zeit hatte ich in der Ecke neben dem Schreibtisch verschiedene Motivationssprüche, mein wichtigstes Ziel und viele andere Dinge aufgehängt. So waren mir die Dinge, die mir wichtig sind, immer vor Augen. Hier beschreibe ich meine Motivationsecke.
  2. Ziele regelmäßig durchsehen: Jede Woche schaue ich auf meine Ziele und überprüfe, ob ich auf Kurs bin oder ob ich etwas ändern muss.
  3. Power-Liste: Ich kann mich sehr gut durch Musik motivieren. Deshalb höre ich gerne morgens beim Sport in meine Power-Liste, wo ich eine Reihe Songs gespeichert habe, die mich so richtig aufpeitschen und optimal für den Tag aufstellen.

Was für mich funktioniert und was ich nutze, verändert sich immer wieder. So habe ich meine Motivationsecke wieder abgebaut. Ich wollte eine minimalistischere Umgebung und je länger etwas an der Wand hängt, desto weniger nimmt man es wahr. Dafür habe ich einen Spruch als Bildschirmhintergrund, der mich fasziniert und motiviert:

Success is a Journey not a Destination.
Diesen Satz twittern...

Sich motivieren und motiviert bleiben

Ich glaube zwei Dinge:

  • Nur Sie selbst können sich motivieren. Motivation über Geld? Verpufft schnell. Motivation durch andere? Höchstens als Startschuss. Danach sind Sie dran.
  • Man ist nicht einfach motiviert. Motivation muss man immer wieder von neuem aufbauen. Ich kann nicht ein Glas Motivation nehmen und dann für immer motiviert bleiben. Es gehört zu den ganz grundsätzlichen Fähigkeiten, sich selbst motivieren zu können. Wie? Das ist sehr individuell. Aber ohne ist kein Erfolg möglich.

Nebenbei: Für meinen Podcast habe ich John Cioffi interviewt. Sie kennen ihn nicht? Kein Wunder, er tritt auch nicht in der Öffentlichkeit auf, sondern ich bin mit ihm befreundet.

John Cioffi hat eine Familie mit drei Kindern, arbeitet bei einer Bank, hat einen Arbeitsweg von einer guten Stunde und treibt trotzdem jeden (!) Morgen zwei Stunden Sport. Wie er das hinbekommt (Hinweis: Er steht jeden Tag um 4.30 Uhr auf) und wie er sich dazu motiviert, habe ich ihn in einem Interview gefragt. Donnerstag, 12. Juni 2014, um 6.17 Uhr erscheint das Interview hier auf ivanblatter.com.

Das war mein Beitrag zur Blogparade rund um Motivation-Tipps von Peer Wandiger. Bei einer Blogparade ruft ein Blogger seine Kollegen auf, zu einem bestimmten Thema einen Artikel zu schreiben. Die Artikel werden dann gesammelt und von der Seite mit dem Aufruf aus verlinkt.

Klicken Sie ruhig auf den Link, da stehen schon ein paar tolle weitere Artikel rund um Motivation.

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