Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Sechs Ideen für ein Mikro-Sabbatical
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Waren Sie schon im Urlaub? Ich noch nicht, aber bald geht’s los.

Ich freue mich schon darauf,

  • einfach die Seele baumeln zu lassen;
  • ein paar gute Bücher zu lesen;
  • das Leben zu genießen;
  • mich treiben zu lassen.

Ich freue mich aber auch auf ein paar andere Dinge. Nämlich darauf,

  • Zeit zu haben für die übergreifenden Fragen;
  • all das zu tun, wofür ich sonst (scheinbar?) keine Zeit habe (oder sie mir nicht nehmen will…);
  • mich neu zu kalibrieren, was im Alltagstrott eher schwierig ist.

Ich habe noch nie ein Sabbatical genommen, aber in einem Sabbatical geht es doch eigentlich genau um diese Dinge.

Vielleicht können wir uns nicht einfach ein Sabbatical von ein paar Monaten oder einem Jahr nehmen. Vielleicht haben wir auch einfach keinen Mut. Ich weiß es nicht.

Was ich aber weiß, ist, dass wir uns auch im Alltag kleine oder Mikro-Sabbaticals nehmen können und sollten.

Sechs Ideen für Ihr Mikro-Sabbatical

  1. Freiheit: Nehmen Sie einen Tag frei, den Sie ganz alleine verbringen. Machen Sie dann Dinge, die Sie gern tun (Hobbys, etwas Neues entdecken usw.). Hängen Sie aber nicht einfach rum, sondern tun Sie etwas.
  2. Zeit für …nichts: Wann haben Sie das letzte Mal nichts getan? Ich meine: Wirklich nichts. Nichts lesen, nichts tun – einfach nichts. Planen Sie ab und zu eine „Nichts-Zeit“ ein. Setzen Sie sich auf den Balkon oder irgendwo raus in die Natur und hängen Sie einfach Ihren Gedanken nach. Falls Sie sich das nicht vorstellen können, dann können Sie in einer abgeschwächten Form Musik hören oder eine Spaziergang machen. Tun Sie aber nichts besonders Aktives. Für die Nichts-Zeit eignet sich übrigens ganz wunderbar die Zeit im Zug oder Bus. Einfach aus dem Fenster schauen und …eben nichts tun.
  3. Selbstverbindung: Verbinden Sie sich mit Ihrem Innersten. Das kann durch Gebet, Meditation oder einfach nur durch In-sich-Hineinhorchen geschehen. Sie werden staunen, was Sie alles über sich erfahren und wie sehr Sie das Ihnen selbst näher bringt.
  4. Back to the nature: Genießen Sie die Natur. Gehen Sie raus, gehen Sie ins Grüne, gehen Sie spazieren oder wandern. Dann beobachten Sie sich einfach. Ich kann Ihnen versprechen: Da wird einiges Hochkommen – wenn Sie es nur lassen. Wenn Sie mögen, können Sie ein Notiz- oder ein Tagebuch mitnehmen und eventuell auch eine inspirierende Lektüre.
  5. Auspowern: Wenn Sie keine Stille oder Alleinsein vertragen, dann nehmen Sie sich einen Tag frei und powern Sie sich so richtig aus. Machen Sie ein extrem intensives Workout, gehen Sie joggen, bis Sie nicht mehr können, oder machen Sie sonst etwas, was Sie richtig ins Schwitzen bringt.
  6. Lernzeit: Vielleicht nehmen Sie sich im Alltag keine Zeit für Weiterbildung. Ein Mikro-Sabbatical ist ideal dafür. Legen Sie sich die Dinge parat, die Sie lesen oder anschauen wollen, stehen Sie zur üblichen Zeit auf und lernen Sie. Wie früher während der Ausbildung.

Gönnen Sie sich ab und zu „Mikro-Sabbaticals“? Wie sind Ihre Erfahrungen dazu? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Die Idee der Mikro-Sabbatical und die sechs Ideen dazu habe ich auf dem Blog von Michael Hyatt entdeckt, nämlich in einem Artikel von Bradley J. Moore: Six Ways to Take a Micro-Sabbatical

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