Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Nicht erst und schon gar nicht nur in Wirtschaftskrisen scheint mir eine Frage besonders wichtig zu sein, gerade auch in Bezug auf die eigene Arbeit und das eigene Zeitmanagement.

Es ist eine ganz einfache Frage, über die ich aber stundenlang nachdenken kann und die mich häufig begleitet. Es ist die Frage:

Wie viel ist genug?


  • Wann habe ich genug gearbeitet?
  • Wann ist genug auf meiner Aufgabenliste?
  • Welche Aufgaben auf meiner Liste sind nicht wirklich nötig?
  • Welche Rollen/Verpflichtungen/Projekte/Aufgaben belasten mich nur noch, ohne dass sie mich meinen Zielen näher bringen?
  • Gilt Menge=Qualität?
  • Bringt mich ein weiterer Kurs/weiteres E-Book/Tool wirklich weiter?
  • Hilft mir die neuste Software wirklich, besser arbeiten zu können?
  • Wie viele Dinge “brauche” ich noch, damit ich genug habe?
  • Wo hören die Notwendigkeiten auf, wo beginnt der Komfort und wo der Luxus?
  • Wo beginnt der Komfort und Luxus, der nur noch Ballast ist?
  • Was ist nur Ballast und Kram, den ich loswerden möchte?



Auf diese Fragen hat mich ein Freund gebracht, der im Moment einen Kurs entwickelt und austestet, in dem es um die persönlichen Finanzen geht. Es geht in dem Kurs explizit nicht darum, was ich mit meinem Geld anfangen soll, sondern genau um solche Fragen wie “Wie viel ist genug?” oder “Wie finde ich finanzielle Entscheidungskriterien, die auch langfristig tragbar sind?” und vieles mehr.

Auch und besonders bei der Arbeit ist es wichtig, ab und zu mal inne zu halten und sich mit den grundlegenden Dinge beschäftigen. Die Antwort kann natürlich nur rein subjektiv sein und wird kaum endgültig sein. Umso wichtiger ist es, sich solche Fragen immer wieder zu stellen.

Zu diesen Fragen passt auch eine Geschichte im Blog von Leo Babauta um das Thema “Dinge verpassen“.

Morgen beginnen die letzten 100 Tage dieses Jahres, was ich dank dem Newsletter von Jörg Knoblauch weiss. Nützen Sie diese Tage doch, um sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Es lohnt sich!

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