Nicht jeder mag, mit Musik zu arbeiten. Nicht jeder kann/darf mit Musik arbeiten. Ich schon.

Ich glaube sogar, dass mich das Hören von Musik produktiver macht.

Leider weiß ich die Quelle nicht mehr, aber offenbar hören wir mit einer anderen Hirnregion Musik als mit der Hirnregion, die wir zum Arbeiten brauchen.

Das heißt: Musik hören und arbeiten ist nicht Multitasking.

Hier sind deshalb fünf Gründe, weshalb du mit Kopfhörern arbeiten solltest und wie dir Musik hilft, produktiver zu arbeiten.


Weshalb du mit Kopfhörern arbeiten solltest

Darauf solltest du achten

Bevor du dir schon fröhlich die Kopfhörer aufsetzt, beachte das hier:

  • Falls du angestellt bist: Frag zuerst deinen Chef, ob das OK ist. Nicht jeder Chef siehst das gerne. Oft mit Recht: Wenn du Kundenkontakt hast oder häufig telefonieren musst, machen Kopfhörer keinen Sinn.
  • Denk an deine Ohren. Man kann gute Musik auch in niedriger Lautstärke hören. Entscheidend sind gute Kopfhörer, die auch bei leisen Tönen deine Musik gut erklingen lassen.
  • Achte auf deine Sicherheit. Mit Musik nimmst du deine Umgebung mit einem Sinnesorgan weniger wahr. Das kann je nach Job gefährlich bis fatal sein.

Fünf Gründe, mit Kopfhörern zu arbeiten

Also, dann heißt es jetzt: Kopfhörer auf und auf Play drücken!

Hier sind fünf Gründe, die dafür sprechen:

  1. Du siehst so aus, als ob du nicht gestört werden könntest. So einfach ist das Leben manchmal: Trägt jemand Kopfhörer, wird er deutlich weniger häufig angesprochen als sonst. Das klappt übrigens unabhängig davon, ob du tatsächlich Musik hörst oder nicht.
  2. Musik motiviert: Weißt du, was ich mir genau jetzt anhöre? Die größten Hits von Queen. Das gibt mir so richtig Power. Genau das brauche ich jetzt. Nicht, weil mir das Schreiben dieses Artikels keinen Spaß machen würde. Sondern weil ich grad eher in einem Energietief stecke (=müde bin). Für diesen Zweck habe ich übrigens eine eigene Wiedergabeliste in iTunes mit dem Namen „Power-Liste“. Es gibt aber auch eine Liste „Schreibliste“ oder „Stille“ (mit sehr ruhiger Musik).
  3. Musik schafft Stimmungen: Schlecht gelaunt? Dann hör mal die Cover-Versionen von Postmodern Jukebox an (z.B. das hier). Keine Power? Dann zieht dir ein paar Songs von Gladys Knight & The Pips rein. Mit Musik kannst du dich in bestimmte Stimmungen bringen. OK, die Musikauswahl ist subjektiv, aber hör dir z.B. den Song aus dem Traumsommer vor 15 Jahren an. Und schon bist du wieder im Urlaub.
  4. Musik fokussiert: Wenn ich sehr konzentriert arbeiten möchte, hilft mir der Dienst [email protected]. Dort läuft Musik, die nach neuro-wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt wurde und hilft, fokussiert zu bleiben. Das geht aber natürlich auch mit anderer Musik. Du weißt am besten, was bei dir funktioniert! Hörst du immer die gleiche Musik, kommst du sogar automatisch in den Arbeitsmodus. Genau dieses Prinzip nutze ich beim Sport: Ich höre seit Jahren dieselben Lieder rauf und runter. Die werden mir nie überdrüssig und bringen mich sofort in den Fitness-Modus.
  5. Du wirst weniger abgelenkt: Das stimmt aber nur zum Teil. Hörst du dir unbekannte Musik oder Musik mit Text in einer Sprache, die du gut verstehst, kann Musik auch ablenken. Doch andernfalls bekommst du nicht mit, was links und rechts um dich geschieht. Arbeitest du also an einem lebhaften Ort (z.B. im Café), hilft dir Musik gegen die ständige Ablenkung.

Musik kann dich produktiver werden lassen, wenn du es geschickt anstellst.

Also, hol deine besten Kopfhörer, setz sie auf und nutze die Kraft der Musik.

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