Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Letzte Woche war eine fantastische Woche. Ich war sehr produktiv, habe ein Seminar mit tollen Teilnehmern gehalten, mich mit spanennden Leuten getroffen und unterhalten.

Allerdings ist auch vieles liegengeblieben. Mein Schreibtisch ist für meine Verhältnisse übervoll. In meinem speziellen Newsletter-Ordner stapeln sich die Newsletter, die ich schon länger nicht mehr durchgesehen habe. Mein Feedreader ist überfüllt mir interessanten Artikeln.

Lesen Sie hier, wie ich mit dieser Flut umgegangen bin.

Beispiel Newsletter: So habe ich den Newsletter-Stapel abgebaut

Infoflut: Mein Rezept, wenn sich alles anhäuft
© Depositphotos.com/Erik Reis

Grundsätzlich ist mein Mailprogramm so eingerichtet, dass es alle Newsletter in einen speziellen Ordner verschiebt. Das geht ganz einfach mit Regeln.

Hier sind meine fünf Schritte, die ich tat, um den Newsletter-Stapel abzubauen:

  1. Mailprogramm öffnen.
  2. In den Newsletter-Ordner wechseln.
  3. Alle Newsletter markieren.
  4. Auf “Löschen” klicken.
  5. Fertig.

So einfach ist das.

Habe ich etwas verpasst? Garantiert.
Ist das schlimm? Garantiert nicht.

Im Gegenteil! Vorher fühlte ich mich unter Druck:

Oh, das musst Du auch noch abarbeiten. Oder zumindest überfliegen. Vielleicht steht ja irgendwo etwas Interessantes.

Danach: Einfach nur Leichtigkeit.

Und wenn ich etwas verpasse?

Wir haben viel zu häufig die Befürchtung, wir könnten etwas verpassen oder nicht mitbekommen.

Wissen Sie was? Das kann gut sein. Doch die Anschlussfrage lautet: Na und?

Wohlgemerkt: Ich schreibe hier nicht von Arbeitsverweigerung oder von leichtsinnigem Löschen von geschäftlichen E-Mails.

Ich schreibe hier von Selbstschutz und dem häufig falschen Gefühl, wir würden etwas verpassen. Es geht hier darum, in der Infoflut nicht unterzugehen.

Wir sollten darauf vertrauen, dass das, was wir wirklich wissen und erfahren müssen, uns schon erreichen wird.

Die Alternative? Wir versuchen, alles aufzunehmen und zu verarbeiten, damit wir ja nichts verpassen.

Mit einem kleinen Nachteil: Wann machen wir dann unsere eigentliche Arbeit?

  • Wir können in den riesigen See an Informationen eintauchen und uns komplett darin verlieren.
  • Oder wir können die Informationen an uns vorbei fliessen lassen und nur ein paar Dinge herauspicken.

Ja, dann verpassen wir etwas. Ja, das ist auch ein Stück weit zufällig, was wir dann mitbekommen.

Dafür haben wir aber Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

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