Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Kennen Sie auch Menschen, die in der Vergangenheit leben? Diese Menschen können nicht loslassen, was gestern war. Sie verlieren sich in der Vergangenheit und können nicht im Jetzt leben.

Daneben gibt es auch Menschen, die leben in der Zukunft. Sie leben in ihren Träumen, in ihren Vorstellungen, was sie morgen tun könnten. Sie leben in Möglichkeiten. Auch diese Menschen leben nicht im Jetzt, sondern in einer Traumwelt und haben Mühe, Dinge umzusetzen.

Lesen Sie in diesem Artikel, was das mit Arbeitsorganisation und Zeitmanagement zu tun hat.

Das Jetzt ist nichts anderes als der Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Dieser Gedanken zeigt, dass wir beides brauchen: Die Rückschau und den Blick in die Zukunft.

Und genau hier erwische ich die Kurve zur Arbeitsorganisation und zum Zeitmanagement.Denn ein gutes Zeitmanagement berücksichtigt ebenfalls beides: Die Vergangenheit und die Zukunft. Nur im Jetzt zu leben, genügt nicht. Dann würden wir uns nämlich nur treiben lassen, was wohl immer zu Hektik und Stress führt.

Der Blick in die Vergangenheit hilft uns zu verstehen, weshalb wir heute dort sind, wo wir sind. Ein Blick zurück hilft uns also zu verstehen. Die Analyse ist nur dann nützlich, wenn wir danach Konsequenzen aus der Analyse ziehen. Sonst ist es ein reines Wühlen in der Vergangenheit, ohne dass wir etwas daraus lernen.

Der Blick in die Zukunft ist genauso wichtig: Hier können wir festlegen, wo wir morgen sein wollen. Auch hier gilt: Der Blick in die Zukunft nützt nur dann etwas, wenn Konsequenzen im Hier und Jetzt hat. Sonst bleibt es bei Tagträumen und Luftschlössern.

Im Zeitmanagement gibt es verschiedene Hilfsmittel, um die eigene Situation zu analysieren bzw. um eine bessere Situation in Zukunft schaffen zu können. So ist beispielsweise Zeittagebuch das wohl mächtigste Instrument überhaupt, um die eigene Situation genau analysieren zu können.

Oder: Viele Trainer empfehlen, jeden Abend kurz auf den Tag zurück zu blicken und sich zu fragen, was heute sehr gut und was nicht so gut geklappt hat. Das macht man am besten schriftlich und im Rahmen seines Abendrituals.

Auch für den Blick liegt die Zukunft gibt es verschiedene Möglichkeiten: Am weitesten verbreitet ist sicherlich die Planung, besonders die Tagesplanung. Hier besteht die Kunst darin, eine einfache Planung vorzunehmen, die den Tag vorspurt, ohne ihn in ein enges Korsett zu schnüren. Wir brauchen noch Platz für Unvorhergesehenes und Spontanes.

Doch der Blick in die Zukunft kann noch weiter gehen. Ich denke da an die mächtigen Instrumente “Ziele” und “Leitbild/Vision”.

Um das Hier und Jetzt gestalten zu können, braucht es immer beides: die Analyse der Vergangenheit und die Planung der Zukunft. Nur wenn beides Hand in Hand geht und wenn aus beidem die Konsequenzen gezogen werden, kann das Jetzt gestaltet werden. Und das ist das Ziel eines jeden Zeitmanagements.

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