Können deine Ziele diese fünf Fragen beantworten?

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Bereits im Laufe des Januars werden traditionellerweise die guten Vorsätze und Ziele für das neue Jahr in den Hintergrund geschoben, vergessen oder gleich über Bord geworfen werden. Ganz zu schweigen davon, dass man im Laufe des Jahres nur noch eine vage Erinnerungen an die eigenen Ziele hat („da war doch mal was“).

Schade, sind doch Ziele ein richtiges und wichtiges Mittel im Selbst- und Zeitmanagement.

Mach es anders, mach es besser. Stell dir diese fünf Fragen, um zu erkennen, ob du dein Ziel richtig gesetzt hast.

  1. Hast du deine Ziele notiert? Der Kopf ist eine sehr schlechte externe Festplatte. Zu häufig vergessen wir Dinge – auch Dinge die uns wichtig sind, wie eben unsere Ziele. Was aufgeschrieben ist, bekommt ein anderes Gewicht. Außerdem sind wir durch das Aufschreiben zu Klarheit und Struktur gezwungen.
  2. Siehst du deine Ziele regelmäßig durch? Ich schaue mir jede Woche all meine Ziele durch (10 Stück übrigens). Sonst entgleiten sie mir. Gleichzeitig überlege ich mir für jedes Ziel, welches der nächste Schritt ist, der mich zum Ziel führt. Damit ich diese Durchsicht nicht vergesse, habe ich mir eine Aufgabe eingerichtet, die jede Woche automatisch erscheint.
  3. Sind deine Ziele messbar? Irgendwie musst du erkennen können, ob du auf Kurs bist und ob du das Ziel schon erreicht hast. Bei Ergebniszielen ist der Fall klar: Was genau willst du bis wann erreichen (z.B. ich steigere meinen Umsatz bis Ende März um 10%)? Bei Handlungszielen kannst du jede Woche festhalten, ob du  eine Handlung oder Gewohnheit wirklich umgesetzt hast (z.B. ich schreibe jede Wochentag mind. 1000 Wörter).
  4. Sind deine Ziele fokussiert? Viele Menschen haben zu viele Ziele, Wischi-Waschi-Ziele oder keine eigenen Ziele. So geht das nicht. Deine Ziele müssen wirklich deine sein. Wenn du an das Ziel denkst, dann muss es in dir kribbeln, sonst ist es kein gutes Ziel. Die Ziele müssen auch in den Bereichen sein, die dir wirklich wichtig sind, sonst bringt alles nichts.
  5. Bist du bereit, die Kosten des Ziels zu tragen? Jedes Ziel sollte dich aus deiner Komfortzone schubsen. Es soll dich ja weiterbringen. Es soll dir helfen, dich weiterzuentwickeln. Deshalb hat jedes Ziel auch Kosten: Es kostet dich immer Zeit, manchmal auch Geld und häufig Schweiß und Tränen. Bist du wirklich bereit, diese Kosten für dein Ziel zu tragen? Falls nicht, dann hast du ein falsches Ziel gewählt.

Bonus-Frage: Was hast du heute getan, um dein wichtigstes Ziel zu erreichen? Das ist eine Frage, die du dir zu jeder Zeit stellen kannst und sollst. Ziele sollen helfen, etwas zu erreichen, was dir wirklich wichtig ist. Deshalb musst du auch bereit sein, jeden Tag etwas dafür tun.

Bildnachweis: © Depositphotos.com / nupix

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und zeige meinen Kunden, wie sie ihre Produktivität verdoppeln und mehr erreichen, ohne sich dabei auszulaugen.

Ich helfe einerseits Solopreneuren und Unternehmern, ihr persönliches Zeitmanagement zu verbessern, so dass sie ihr volles Potential umsetzen können für ein erfolgreiches Business mit mehr Freude und Motivation. Andererseits unterstütze ich Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen und so die Ziele schneller zu erreichen.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

2 Gedanken zu “Können deine Ziele diese fünf Fragen beantworten?”

  1. Danke für diese Übersicht – ich finde vor allem den letzten Punkt wichtig:
    Denn oft ist es doch so: wir wollen etwas haben / erreichen. Aber wenn wir dann merken, dass es schwierig oder anstrengend wird, geben wir auf. Dabei ist es im Leben wie beim Sport – ohne Training wird man nicht Weltmeister. Und wer sich scheut Mühe, Zeit, Geld oder was auch immer zu investieren, der muss sich nicht wundern, wenn er sein Ziel nicht erreicht. Und der sollte sich auch fragen, wie wichtig ein Ziel sein kann, für das man nicht kämpfen möchte …

    Viele Grüße
    Heike Lorenz

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