Fotografische Notizen: Weshalb ich die Kamera meines Handys liebe

Ich versuche, möglichst „leichtgewichtig“ unterwegs zu sein. Alles, was ich digitalisieren kann, digitalisiere ich und habe nur eine elektronische Kopie bei mir.

Das gilt besonders auch bei Reisen. Reisedokumente, Stadtpläne, Fahrpläne: Ich scanne alles ein, falls ich es nicht schon digital auftreiben kann.

Ein weiteres, wichtiges Hilfsmittel dazu ist natürlich auch mein Handy. Damit habe ich ein schnell einsatzbereites und gutes Mittel in der Hand, um Dinge festzuhalten.

Fotografische Notizen

Mein Handy ist immer dabei. Anstatt Dinge abzuschreiben, mache ich deshalb häufig einfach ein Foto: Strassennamen, Restaurants, interessante Läden, Öffnungszeiten usw.

Das Beste dabei: Zu jedem Foto werden die Koordinaten gespeichert, so dass ich den Ort immer wieder finden kann.

Diese Fotos verwalte ich in meinem Evernote. Hier habe ich sogar einen eigenen Stapel mit dem Namen „Reisen“. Pro Ort erstelle ich ein Notizbuch, wo ich all diese digitalen oder fotografischen Notizen ablege. Im Hotel oder zu Hause kann ich dann bei Bedarf Stichworte hinzufügen.

Doch auch sonst kann man das Handy für viele seiner Notizen nutzen. Hier ein paar Idee:

  1. Die Notizen auf dem Flipchart oder dem Whiteboard
  2. Die schnelle Skizze auf der berühmten Serviette
  3. Titel von Büchern, die Sie gelegentlich erwerben möchten
  4. Dinge, die Sie kaufen möchten
  5. Dinge, die Sie verschenken möchten
  6. Inventar für die Versicherung
  7. Ideen für Ihre nächste Rede (z.B. Schilder oder Menükarten)
  8. Wichtige Informationen (so habe ich z.B. den Code meiner neuen Bankkarte abfotografiert, bevor ich ihn bei nächster Gelegenheit ändern konnte)
  9. Alles auf Papier, was Sie nur kurzfristig benötigen (Plakate, Flyer, Visitenkarten, Anzeigen etc.)
  10. Zitate, Textpassagen, ganze Artikel

Wir sind noch gewöhnt, Wort-Notizen zu machen – häufig sogar auf Papier. Doch niemand sagt, dass Notizen nur aus Worten bestehen dürfen. Fotos sind auch eine wunderbare, schnelle und bequeme Art, Notizen zu machen.

Bildnachweis: © DeathtoStock.com

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Ivan Blatter

Über Ivan Blatter

Ich bin Produktivitätstrainer und zeige meinen Kunden, wie sie mehr erreichen können, ohne den Druck zu erhöhen.

  • Einerseits helfe ich Unternehmern, ihr Zeit- und Selbstmanagement in den Griff zu bekommen, so dass sie erfolgreicher, mit mehr Freude und motivierter arbeiten.
  • Andererseits unterstütze ich kleine Unternehmen dabei, die Produktivität ihrer Teams zu erhöhen, damit sie mehr Zeit für die Erreichung ihre Ziele haben.

So einfach wie möglich, immer persönlich und individuell.

4 Gedanken zu „Fotografische Notizen: Weshalb ich die Kamera meines Handys liebe“

  1. Ich mache das ähnlich. Ich führe auf Evernote ein „Einkaufs-Notizbuch“ mit Fotos von Produkten, die wir selten brauchen bzw. selten kaufen. So bin ich auch bestens gerüstet für Aufträge per WhatsApp: „Papi, kannst Du mir noch bitte eine Flasche meiner Haarspülung kaufen? Danke!“ etc. :-)

    • Oh, das ist aber eine tolle Idee!

      Blöd ist nur, dass Pflegeprodukte gefühlt alle paar Wochen die Verpackung leicht ändern. Zumindest stehe ich regelmäßig vor dem Regal und findet mein Duschmittel oder Haargel nicht mehr. :-)

  2. #Pro Ort erstelle ich ein Notizbuch, #

    Habe ich dann nicht das Problem mit sehr vielen Notizbüchern?
    Da wir viel reisen, habe ich da leider noch keinen Plan wie man das sonst optimal organisiert.
    Sonst versuche ich in Evernote so wenig wie möglich Notizbücher an zulegen um den Überblick nicht zu verlieren.
    Würde mich über Tipps freuen.

    • Abgesehen von den Reise-Notizbüchern habe ich nur sehr, sehr wenige Notizbücher. Die Suchfunktion von Evernote ist so gut, dass mir das reicht.

      Bei den Orten sehe ich aber gerne alle Notizen auf einen Blick. Das könnte ich auch mit Schlagworten erreichen, doch teile ich meine Reise-Notizbücher mit meiner Frau. Deshalb ein Buch pro Ort.

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