Die To-do-Liste: Fluch oder Segen?

Ich glaube beides. Es geht eigentlich “nur” darum, die To-do-Liste zu finden, die wirklich zu mir passt. Dann wird die To-do-Liste schnell zu einem echten Segen.

Bei mir war es so:
Egal, wie viele gute Tipps es zur To-do-Liste gibt: Schlussendlich sind meine Versuche immer an einer Sache gescheitert – oder eben nicht.

Zu jeder Methode und jeder Form der To-do-Liste gibt es zwei Punkte, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wenn wir nur diese beiden Punkte berücksichtigen, haben wir schon viel gewonnen.

Welche beiden Punkte das bei deiner To-do-Liste sind, erfährst du in diesem Artikel.

Die sichtbare To-do-Liste

Die beiden wichtigsten Punkte bei der To-do-Liste

Jetzt gilt “Zurück zum Start”: Was sind die beiden entscheidenden Punkte bei der To-do-Liste? Welches sind die Grundlagen?

Es gibt viele wichtige Punkte:

  • To-do-Listen müssen vollständig sein.
  • Aufgaben müssen selbstsprechend sein.
  • Die einzelnen Aufgaben haben vorzugsweise ein Verb (Tätigkeitswort).
  • Die Liste darf nicht so lang sein, dass ich gleich demotiviert bin.

Doch wirklich grundlegend entscheidend sind eigentlich nur diese beiden Punkte:

  1. Alle Aufgaben sind auf einer einzigen To-do-Liste.
  2. Diese eine To-do-Liste ist sichtbar.

Eine einzige To-do-Liste

Wie erreichen dich neue Aufgaben? Vermutlich gibt es auch bei dir unendlich viele Wege: per E-Mail, am Telefon, per Post, mündlich usw.

Die Versuchung ist groß, diese Aufgaben gleich dort zu notieren, wo sie anfällt. Schließlich sollte man neue Aufgaben und Ideen sofort notieren.

…nur gibt es dabei ein Problem: die eine Aufgabe liegt im Posteingang, die nächste steht auf einem Post-it-Zettel, die nächste auf einer Papierserviette, die nächste auf der Hand, die nächste in irgendeiner App, die nächste in einer anderen App, die nächste in einem Stapel auf dem Tisch.

Kennst du das? Ich könnte hier noch lange weiter aufzählen.

Der Nachteil ist klar: Wir verzetteln uns (wörtlich gemeint!).

Eine einzige To-do-Liste heißt nicht unbedingt, eine einzige physische To-do-Liste. Sondern es heißt lediglich: Alle Aufgaben sind an einem einzigen Ort gesammelt.

Mein Tipp

Nimm dir die Zeit und such all deine versteckten Aufgaben. Trage alle heimlichen To-do-Listen zusammen.

Trage alle heimlichen To-do-Listen zusammen.
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Bestimmt hast du noch ein paar Aufgaben in einem Stapel oder im Kalender oder auf einem Zettel in deiner Tasche. Trag alle Aufgaben zusammen und sammle sie an einem Ort, auf einer einzigen To-do-Liste.

Die sichtbare To-do-Liste

Eine To-do-Liste nützt dir nur dann etwas, wenn du sie auch regelmäßig (durch)siehst. Sonst gilt schnell: Aus den Augen aus dem Sinn.

Besonders bei digitalen To-do-Listen ist die Gefahr groß, dass wir die entsprechende Anwendung nie öffnen oder zu selten zu ihr wechseln. Hier braucht es eine Routine, regelmäßig auf die Liste zu schauen.

Ich bin ein großer Anhänger des Todoist. Ich halte den Todoist sogar für eine der besten digitalen To-do-Listen-Apps, die es momentan auf dem Markt gibt. Deshalb habe ich auch einen umfangreichen Selbstlernkurse erstellt, der dir den Todoist ganz genau erklärt und zeigt, was du damit anstellen kannst. Informiere dich jetzt über den Kurs.

Wichtig – wenn auch weniger entscheidend – ist auch, dass du deine To-do-Liste möglichst immer bei dir hast. So hast du nicht nur an deinem Schreibtisch die Übersicht, sondern an jedem Ort und auch z.B. in Meetings.

Mein Tipp

Gewöhne dir an, mehrmals täglich mit deiner To-do-Liste zu arbeiten.

Um dich daran zu gewöhnen, kannst du ja zu fixen Zeiten auf deine To-do-Liste schauen, am besten zu Übergangszeiten wie bei Arbeitsbeginn, nach der Kaffeepause, nach der Mittagspause und vor Feierabend. Das gibt einen guten Rhythmus.

Die App an sich bleibt natürlich immer offen, so dass du auch zwischendrin darüber “stolperst”.

Beendest du eine Aufgabe, dann wechsle sofort zu deiner App, um die nächste Aufgabe herauszusuchen.

Arbeitest du lieber mit einer To-do-Liste auf Papier, dann leg sie immer vor dich auf den Tisch.

Die optimale To-do-Liste

Ob eine To-do-Liste funktioniert oder nicht, hängt sehr stark von diesen beiden Punkte ab: Eine einzige To-do-Liste, die auch sichtbar ist.

Erfolgsfaktor bei To-do-Listen: Eine einzige To-do-Liste, die auch sichtbar ist.
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Löst das alle Probleme? Nein, aber es sorgt zumindest für einen guten Start.

 

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