Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)

Im letzten Artikel ging es darum, Zeit für die wichtigen Aufgaben zu schaffen. Eine der Methoden ist so banal, aber gleichzeitig so wirksam, dass sie einen eigenen Artikel verdient.

Denn das eigentliche Geheimnis, Zeit für die wichtigen Dinge und Aufgaben zu schaffen ist (und jetzt halten Sie sich fest): Andere Dinge zu beenden.

Abgeben, abschließen, verlassen, fallen lassen, aussteigen, quittieren, aufgeben – sprich: Ballast abwerfen.

Dinge plötzlich nicht mehr zu tun, hat häufig einen schlechten Ruf. Es kommt der Verdacht auf, man sei gescheitert. In jedem Fall hat man etwas nicht mehr im Griff, sich überschätzt oder übernommen.

Meine Antwort: Blödsinn!

Im Gegenteil: Wer etwas auf- oder abgibt, hat erkannt, dass er etwas ändern muss und hat eine entsprechende Entscheidung getroffen – was nicht immer einfach ist und häufig Mut braucht.

Es heißt auch zu wissen, wie man seine Prioritäten setzen will. Das kann nicht jeder.

Haben Sie auch schon einmal etwas auf- oder abgegeben, dann gratuliere ich Ihnen!
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Etwas aufzugeben, kann also ein mächtiges Instrument sein, besonders im Zeitmanagement:

Aufgeben kann heißen…

  • eine Verpflichtung abzugeben, die man nicht mehr schafft.
  • eine Verpflichtung abzugeben, bei der man zu wenig beitragen kann.
  • eine Verpflichtung abzugeben, für die das innere Feuer nicht mehr so brennt.
  • aufzuhören, sich auszubeuten.
  • Ballast abzuwerfen und Zeit, Energie und Motivation für etwas Wichtigeres zu schaffen.
  • eine schlechte Gewohnheit aufzugeben, die uns von unseren wahren Zielen abhält.
  • sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Man muss nicht alles selbst erledigen.

Also: Manchmal muss man Ballast abwerfen, um in neue Höhen zu steigen.

Manchmal muss man Ballast abwerfen, um in neue Höhen zu steigen.
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