Was Billard und Zeitmanagement gemeinsam haben

Zeitmanagement ist überall – sogar da, wo man es nicht erwartet.

Das Phänomen kennst du bestimmt auch. Interessierst du dich für ein rotes Auto, siehst du plötzlich überall rote Autos.

Mir geschieht das ständig:

  • Bin ich selbst irgendwo Kunde, bemerke ich manchmal viele Ineffizienzen und würde sie gerne beheben.
  • Bin ich im Restaurant, fällt mir auf, wie der Kellner viel Zeit und Energie sparen könnte.
  • Und natürlich auch im Positiven: ich staune häufig, wieviele Dinge meine Kunden schon sehr gut im Griff habe und was alles klappt. Doch sie wollen eben noch eine Schippe drauflegen. Großartig!

Geht man mit offenen Augen durch die Welt, kann man aus jeder Situation etwas dazulernen – auch für das eigene Zeitmanagement und die Produktivität.

Billard – mein Lieblingssport

Ich habe zwei Hobbys, die mich schon lange begleiten: Fotografieren und Billard spielen.

Billard ist ein sehr kopflastiger Sport, auch wenn man eine gute Physis haben muss, um stundenlang ohne Ermüdungserscheinungen am Tisch stehen zu können.

Trotzdem ist es für mich ein wunderbarer Ausgleich, weil andere Regionen des Kopfes angesprochen werden, als die, die ich sonst brauche.

Nun wirst du dich sicher wundern, was Billard mit einem guten Zeitmanagement zu tun haben soll. Ich zeige es dir!

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So nutzt du Wartezeiten produktiver

Früher habe ich Wartezeiten und Schlangen gehasst. Ich versuche, meine Zeit gut zu nutzen – denn sie kommt ja nie wieder :-) -, und Wartezeiten waren für mich einfach unnötiger Zeitverlust.

Inzwischen liebe ich solche Wartezeiten zwar nicht gerade, aber ich weiß jetzt, wie ich sie gut nutzen kann.

Jeden Tag entstehen kleine Lücken im Ablauf, die wir häufig ungenutzt verstreichen lassen. Natürlich geht es weder darum, aus jeder Sekunde auch noch das letzte Quäntchen Produktivität zu pressen oder zu funktionieren wie Maschinen.

Anstatt sich aber über die Lücke zu ärgern, kann man das Beste daraus machen.

In diesem Artikel gebe ich dir ein paar Ideen, was du mit kurzen Wartezeiten anfangen kannst und weshalb wir es nicht übertreiben sollten mit der Optimierung der Zeit.

Es geht hier nicht darum, jede Minute effizient und produktiv wie Maschinen zu sein. Doch wie oft jammern wir, wir hätten keine Zeit und lassen gleichzeitig diese Lücken ungenutzt verstreichen?

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Wie dir eine Liste mit 100 Gründen einen Schub verleihen kann

Hast du eine Bucket List? Ich auch nicht, aber eine viel besser Liste, die mir so richtig Schwung gibt, wenn ich es brauche.

Eine Bucket List ist eine Liste mit Dingen, die man in seinem Leben noch tun will. Vom Fallschirmsprung über die Weltreise oder das Bauen eines Hauses notiert man hier all seine Wünsche. Auf deutsch wird sie häufig auch Löffel-Liste genannt. Ein etwas makaberer Begriff, denn das sind die Dinge, die man noch tun will, bevor man den Löffel abgibt (kein Witz!).

Es wird dich nicht völlig überraschen, doch ich liebe Listen.

Eine Liste kann ich dir so richtig empfehlen – auch wenn das Ergebnis bei dir keine Liste werden sollte, sondern eine MindMap, eine Collage oder eine Zeichnung.

Es geht nämlich um eine Liste mit 100 Gründen, weshalb du tust, was du tust.

Genau diese Liste hing lange Zeit bei mir in meiner Motivationsecke und ich trug sie in meinem Geldbeutel. Immer, wenn ich keine Lust hatte oder einen Extra-Schub Power benötigte, habe ich mir diese Liste durchgeschaut.

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Pünktlich kann jeder: Weshalb es sich lohnt, frühzeitig da zu sein

Möchtest du ohne Aufwand Zeit sparen und mehr erledigen?

Natürlich möchtest du das, wer will das nicht. Ein gutes Zeitmanagement hilft dir definitiv dabei, allerdings braucht es einen gewissen Aufwand. Schließlich bist du eingeladen, neue Gewohnheiten zu lernen und umzusetzen.

Ohne Aufwand geht aber auch: denn häufig ist es eine Frage von Einstellungen und nicht von Methoden, Apps und Tipps.

Ein kleines Beispiel: seit der flächendeckenden Verbreitung von Handys hat sich eine neue Unart breit gemacht. Viele Leute sind nicht mehr pünktlich. Sie bemühen sich nicht einmal mehr. Man kann ja schnell die Verspätung mitteilen.

Meistens wird gar nicht mehr nach einer Ausrede gesucht, sondern es heisst nur:

„Ich hatte grad so viel zu tun.“

Kleine Nebenbemerkung: Weißt du, wie du heutzutage Menschen verblüffen kannst? Ganz einfach: über Pünktlichkeit. Als Trainer für neues Zeitmanagement kann ich es mir ohnehin nicht leisten, unpünktlich zu sein. Dann würde ich meine Glaubwürdigkeit verlieren.

Das ist für mich auch kein Problem, ich bin gerne pünktlich, denn ich habe großen Respekt vor der Zeit anderer Menschen. Haben wir also einen Telefontermin um 15:00 Uhr, dann klingelt bei dir auch um Punkt 15:00 Uhr das Telefon. Ganz einfach.

Häufig werde ich dann mit einem Lächeln begrüßt und viele Menschen staunen darüber, dass ich tatsächlich um Punkt 15:00 Uhr anrufe. Wieso eigentlich? Das hatten wir ja so ausgemacht.

Mit Pünktlichkeit kannst du also ganz einfach deine Kunden verblüffen und dich (leider) von vielen Konkurrenten abheben. So einfach ist manchmal die Welt.

Pünktlichkeit ist das eine – für mich eine Selbstverständlichkeit aus Respekt vor der Zeit des anderen. Es gibt aber darüber hinaus ein paar gute Gründe, sogar zu früh zu sein.

Meine These: Bist du zu früh, sparst du Zeit und kannst mehr erledigen.

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Schlag dem Stress ein Schnippchen – über den Mythos Stress und fünf Anti-Stress-Tipps

Wer von euch hat mehr Zeit, als Aufgaben zu erledigen sind? Wer hat zu wenig zu tun?

Niemand? Nicht sehr überraschend…

Zum Glück! Sonst wäre es uns ja langweilig.

Allerdings ist die Alternative, der wir uns meist ausgesetzt sehen, auch nicht sonderlich attraktiv: Wir sind gestresst und fühlen uns gehetzt.

Was wir dagegen tun können, hat mein Kollege Eric Barker in einem schönen Artikel erklärt. Hier sind seine Gedanken in meinen Worten.

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Tu es gleich richtig, um Zeit zu sparen

Unser Umgang mit der Zeit ist voller falscher Glaubenssätze und Missverständnisse. Einer meiner Lieblinge:

Ich muss mich beeilen, ich habe keine Zeit.

Klar: Schnell und effizient arbeiten – ja.
Aber: Hetzen, unsorgfältig und schlampig arbeiten, stressen – nein.

Haben wir zu wenig Zeit, versuchen wir, die Dinge schneller als sonst zu erledigen. Das geht so nicht. Meistens heißt das nämlich auch, dass die Qualität unserer Arbeit leidet.

Und dann? Dann müssen wir die Fehler korrigieren oder das Ganze nochmal machen.

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Zehn Tipps, wie du dich besser fokussieren kannst

Die Königsdisziplin, um produktiver zu arbeiten, ist die Fähigkeit, sich zu fokussieren.

Es gibt wohl kaum eine wichtigere Kompetenz für dein Zeitmanagement als ein laserscharfer Fokus.

Fokus ist nicht einfach Fokus. Sondern du kannst dich auf viele Arten fokussieren: von klaren Zielen, über „Nein sagen“ bis hin zum Ausschalten von Unterbrechungen.

Fokus bzw. fokussiertes Arbeiten ist damit definitiv mehr als sich zu konzentrieren oder Unterbrechungen zu minimieren.

Kollege Michael Hyatt hat vor vielen Jahren einen Artikel mit zehn guten Tipps, wie du dich fokussieren kannst, geschrieben. In dem Artikel spricht er nicht nur die üblichen Tipps an, sondern hat auch ein paar sehr gute Hilfen, denen man nicht überall begegnet.

In diesem Artikel stelle ich dir die Tipps von Michael Hyatt in meinen Worten vor.

Möchtest du noch tiefer in das Thema „Fokussieren“ eintauchen? Dann spring zu meinem Artikel „Sei wie eine Katze – mit Fokus zum Ziel“ . Dort beleuchte ich das Thema Fokus in all seinen spannenden Facetten.

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Vergiss Selbstdisziplin – Wie gelingen Veränderungen wirklich?

Zeitmanagement ist Veränderung – und die kann durchaus leicht sein.

Ein anderes Gebiet, in dem es auch um Veränderung geht, ist Fitness, Bewegung und Ernährung. Was liegt also näher, als mal einen echten Experten rund um Veränderung zu befragen?

Genau das habe ich getan und meinen Freund Mark Maslow von marathonfitness.de zu einem Interview eingeladen.

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So bremst dich die Angst, etwas zu verpassen, aus

Die meisten Probleme im Zeitmanagement brocken wir uns selbst ein.

Wenn wir schlecht organisiert sind, sollten wir nicht mit dem Finger auf den Chef, die Kunden, die Kollegen oder die Wirtschaft zeigen.

Vergiss nicht: Wenn wir mit dem Finger auf jemanden zeigen, zeigen ziemlich viele unserer anderen Finger auf uns selbst.

Das Gute daran: Wir können hier und jetzt die Entscheidung treffen, unser Zeitmanagement zu verbessern. Die Fäden für eine höhere Produktivität und eine bessere Arbeitsorganisation liegen in unserer Hand!

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Wie du mit guten Gewohnheiten produktiver arbeitest

Ein erfolgreiches Zeitmanagement basiert zu mindestens 80% auf erfolgreichen Gewohnheiten.

Schätzungen gehen davon aus, dass 95% unserer Handlungen unbewusst, also aus Gewohnheit oder als Routine ablaufen. Das ist das eine.

Dann: Es ist ja nicht so, dass wir nicht wissen, was wir den ganzen Tag tun sollen. Im Gegenteil: Unsere Tage sind bis an den Rand gefüllt mit Verpflichtungen, Hobbys, Aktivitäten oder einfach mal faul sein. Das ist das andere.

Setzt man diese beiden Punkte zusammen, taucht sofort die Frage auf:

Wenn ich eine neue Gewohnheit erlernen will, um wirklich einen Schritt vorwärts zu kommen: Wo bringe ich dann diese in meinem Tagesablauf überhaupt unter?

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