In der Folge 121 unterhielten Bernd Geropp und ich uns darüber, wie wir uns weiterbilden.

Das ist aber nur eine Seite der Medaille: es geht nämlich auch darum, regelmäßig Feedback von Kunden und Kollegen einzuholen, da man selber ja betriebsblind ist oder wird.

In dieser Folge erzählen wir dir, wie wir für guten und genügend Austausch sorgen.

Austausch-SolopreneureWie wir verhindern, in der eigenen Suppe zu kochen

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In diesem Doppelkick sprechen wir darüber:

  • wie wir von unseren Kunden Feedback holen;
  • wie wichtig uns unsere Mastermind-Gruppe ist;
  • wer uns sonst noch ab und zu auf die Finger klopft; :-)
  • wie wichtig Feedback von ganz aussen ist;
  • …und vieles mehr.

Eine gute Quelle, sich mit anderen Unternehmern und Führungskräften auszutauschen, ist das Leadership-Barcamp. Hier findest du alles dazu.

Das Gespräch zum Nachlesen

Ivan Blatter: Wir haben uns schon einmal darüber unterhalten, wie wir uns als Solopreneure weiterbilden. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt, dass man nicht den ganzen Tag einfach so mit sich selber ist und tut, was man so tut, sondern dass man darauf achtet, sich regelmäßig weiterzubilden. Das ist aber nur der eine Aspekt. Der andere Aspekt ist der Austausch oder auch das Feedback von anderen Leuten zu den eigenen Dingen, auch etwas, was häufig vergessen geht, weil man so in seinem Zeugs drin ist. Für einen selbst ist immer alles völlig klar, völlig logisch, und wenn man nicht regelmäßig Meinungen von anderen einholt, dann kann man sich sehr, sehr schnell irgendwohin verrennen. Wie machst du das, bei wem holst du dir Feedback ein?

Bernd Geropp: Zum einen bitte ich die Podcast-Hörer, dass sie mir ein Feedback geben, gerne auch per E-Mail oder auf iTunes, verbunden mit einer Bewertung. Aber häufig ist es sogar so, dass die E-Mails noch umfangreicher sind als die Bewertungen bei iTunes, so dass man damit eine schöne Rückmeldung bekommt. Auch in Gesprächen mit verschiedenen Kunden versuche ich, Feedback einzuholen. Aber was mir auch unheimlich viel bringt, ist der persönliche Austausch, egal ob in Masterminds oder 1:1 mit Kollegen, denen man vertraut und von denen man auch ein ehrliches Feedback bekommt. Die mir sagen, “pass mal auf, da wirkst du so und so” oder “das, was du da gemacht hast, das war richtig toll” oder “bist du sicher, dass dies oder jenes in die Richtung geht, die du glaubst?” Es sind häufig kleine Sachen, bei denen es ein Aha-Erlebnis gibt, und ich finde es unheimlich hilfreich, sich auszutauschen. Wir machen das in unseren Masterminds, und es funktioniert natürlich auch gerade dann gut, wenn man zum Beispiel auf Barcamps geht. Wenn man sich mit einer Sache extrem beschäftigt, dann ist man in einer Art Tunnel drin, und um aus diesem Tunnel herauszukommen, ist es sehr hilfreich, anderen manchmal einfach nur zuzuhören, wie sie bestimmte Sachen machen. Oder andere Podcasts hören, das mache ich ebenfalls sehr gerne, um herauszubekommen, wie die Einschätzung der anderen ist, auch wenn es um ein Thema geht, bei dem ich denke, dass ich mich bereits damit auskenne. Aber es sind häufig Kleinigkeiten, Nuancen, die unterschiedlich sind, wo man eine Rückmeldung auch für sich selbst bekommt, wenn man fragt, “wie machst du das eigentlich?” Das finde ich sehr hilfreich.

Ivan: Ich unterscheide zwischen verschiedenen Ebenen. Es gibt einerseits das Feedback von bestehenden Kunden, die einen Kurs gebucht haben oder ein Seminar besuchen. Und da nutze ich natürlich alle Vorteile der Tools, die wir nutzen können. Wenn ich zum Beispiel an den Productivity Booster denke, da bekommen am Schluss alle Teilnehmer eine E-Mail mit der Bitte um Feedback. Sie können auf einen Link klicken und dort ein kleines Formular mit drei, vier Fragen ausfüllen, und ich bekomme die Antworten zugesandt. Wenn jemand das nicht macht, dann bekommt er nach ein paar Tagen eine Erinnerung und ein paar Tage später noch eine weitere Erinnerung. Und der Witz ist, mein System weiß, wer die Umfrage bereits ausgefüllt hat und schickt dann keine weiteren Erinnerungsmails. Das ist auch noch ganz witzig. Häufig mache ich die Erfahrung, dass man vielleicht zwei-, dreimal nachhaken muss, einfach, weil diese E-Mail irgendwo untergeht oder weil die Leute keine Zeit und genug andere Dinge um die Ohren haben. Und es ist auch kein Problem, dann noch ein zweites oder drittes Mal freundlich nachzufragen. Und wenn jemand wirklich nicht will, dann ist das auch überhaupt kein Problem.

Bernd: Das finde ich eine tolle Sache, zumindest dieses Zurückholen zu automatisieren, denn ich glaube, dass du dadurch wirklich viel mehr Feedback in der Art bekommst. Ich nehme es mir immer wieder vor, und dann mache ich es mal wieder ein bisschen, aber dann geht es aus Zeitgründen unter, weil man es ja manuell macht. Das finde ich schon sehr pfiffig, es zu automatisieren.

Ivan: Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Das andere ist, beispielsweise beim Programm “Effizient plus” gibt es regelmäßige Fragestunden. Da geht es weniger um das Feedback zum Produkt selbst, sondern es geht darum zu spüren, wo liegt der Hund bei meinen Kunden begraben, wo haben sie noch Probleme oder welche Geschichten sehen sie, die ich gar nicht auf dem Schirm habe, die für mich nicht relevant sind oder auf die ich einfach nicht komme? Und diese Fragestunden helfen auch mir zu erkennen, was meine Kunden brauchen, um die Produkte dann besser auf sie zuschneiden zu können. Und wenn sich jemand in meinen Newsletter einträgt, dann kommt relativ schnell die Frage, welches ist dein größtes Problem im Zeitmanagement? Und dann kann man dort entweder anklicken oder eine freie Antwort formulieren. Dadurch sehe und spüre ich, was die Leute interessiert, und das ist natürlich unglaublich spannend.

Das ist die eine Ebene, das Feedback, die Rückmeldungen der Kunden, und dann gibt es noch das andere Feedback, das der Kollegen. Du hast schon das Mastermind erwähnt, das ist bei mir auch ein wichtiger Bestandteil. Man darf aber nicht vergessen, dass wir eine eigene Art des Business haben, nämlich sehr, sehr viel online, und die Kollegen im Mastermind ebenfalls. Und das ist eine eigene Welt. Und die Rückmeldungen von dort sind unglaublich wertvoll. Man ist, wie du sagst, in einem Tunnel, man macht irgendetwas und ist begeistert davon. Ich hatte gestern beispielsweise ein Video erstellt, habe es in unsere Facebook-Gruppe hineingepostet, und na ja, die Begeisterung war überschaubar – außer bei mir (Lacht). Aber ich bin so drin, und ich hatte auch noch Freude an dem technischen Klimbim.

Bernd: Und es ist auch wirklich schön geworden, das muss man sagen!

Ivan: Ich muss noch ein bisschen nacharbeiten.

Bernd: Das wollte ich gerade sagen, ein bisschen was fehlt noch! (Lacht)

Ivan: Genau, aber eben dieses Feedback konnte ich mir selbst nicht geben, weil ich es selbst nicht so gesehen habe. Es war natürlich nicht lustig für mich, es ist immer einfacher, wenn jemand sagt, “toll, großartig”, aber das Feedback war unglaublich wertvoll für mich. Das ist eines, aber es sind eben alles Online-Business-Unternehmer in diesen Masterminds, und die sind in dieser Welt zuhause. Und deshalb versuche ich, mir auch Meinungen außerhalb zu holen. Ich habe einige befreundete Unternehmer in meinem Netzwerk, mit denen ich mich auch regelmäßig austausche, nicht so regelmäßig wie im Mastermind, aber zum Beispiel bei Kaffeepausen. Und die sind eher in der herkömmlichen Wirtschaft verankert, die machen nicht so viel online wie wir. Und das ist auch immer sehr, sehr wertvoll, ein Feedback von außerhalb zu bekommen, zwar auch von Unternehmern, aber nicht online. Und dann gibt es noch die dritte Stufe, und das ist meine Frau. Sie ist keine Unternehmerin, sondern ein normaler Konsument, eigentlich so, wie meine Kunden. Sie ist im Internet unterwegs und kommt dort mit allem sehr gut zurecht, aber sie hat kein Online-Business. Und meine Frau ist die Assistentin eines Notars, das heißt, eher eine konservative Branche, wo sehr viel auf Papier läuft, laufen muss, zum Teil auch noch mit Fax, etwas, was ich noch nie im Leben genutzt habe. Aber sie hat einen ganz anderen Blick auf mein Business als ich oder meine Mastermind-Gruppe oder die befreundeten Unternehmer. Und das ist unglaublich wertvoll. Wenn ich ihr erzähle, “dieses und jenes kann man noch, und hier, und so…”, dann sagt sie, “Moment mal, wie geht jetzt das, und was bringt mir das?” Das ist ein unglaublich wertvolles Feedback.

Bernd: Das muss ich auch sagen, ich tausche mich ebenfalls regelmäßig mit meiner Frau aus, und das ist tatsächlich sehr wertvoll. Dabei geht es jedoch weniger um technische Sachen, sondern eher um das Mindset. Bei bestimmten Sachen frage ich sie nach ihrer Meinung, zum Beispiel bei Podcast-Solofolgen, wo ich eher unsicher bin, ob etwas daraus richtig rüberkommt. Oder ich schreibe etwas und bin mir unsicher, ob ich es richtig formuliert habe. Und das liest sie dann gegen, und dann erhalte ich von ihr eine ehrliche Antwort. Dann sagt sie entweder, “Bernd, das versteht man nicht” oder “da hast du dich in eine Sache verrannt”. Und das ist für mich sehr hilfreich, denn dann weiß ich, dass ich mich nochmal dransetzen und es umformulieren oder etwas verändern muss. Und dann sagt sie, “genau, jetzt kommt rüber, was du meinst”. Das ist ähnlich wie bei dir, ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Frau diese Funktion, diese Rolle übernimmt.

Ivan: Oder zum Beispiel auch bei kritischen E-Mails, die schicke ich immer zuerst meiner Frau, damit sie mich etwas bremsen kann, denn manchmal antwortet man vielleicht eine Spur emotionaler als es gut ist. Und das ist auch sehr, sehr wertvoll. Wir dürfen nicht vergessen, für uns beide ist es völlig normal, Podcasts zu erstellen, Produkte im Internet zu kaufen und Online-Kurse zu buchen und zu konsumieren. Aber das sind wir! Es gibt ganz viele Menschen da draußen, für die ist das nicht so alltäglich wie für uns, und wenn die plötzlich ein Formular ausfüllen und mit Kreditkarte bezahlen müssen, dann ist das eine gewisse Hürde für sie, die wir nicht mehr haben. Und das dürfen wir nicht vergessen.

Bernd: Absolut richtig. Eine Sache haben wir noch nicht besprochen. Zumindest hin und wieder finde ich es sehr hilfreich, mir ein Feedback von einem externen Coach einzuholen, von jemandem, der sich einige Stunden Zeit für mich nimmt. Ich habe das erst vor kurzem gemacht, dass ich einen Strategie-Workshop mit einem Coach speziell für Trainer gemacht habe. Dort wurde mir widergespiegelt, wie ich dastehe, wie meine Positionierung ist und wie ich wahrgenommen werde. Ein Coach als jemand, der vollkommen von außen auf diese Sache draufschaut, der es sich aber in dieser Branche auskennt. Das fand ich auch sehr hilfreich, muss ich sagen.

Ivan: Viele Ideen entstehen gerade durch den Austausch mit anderen Menschen, egal, ob fachfremd oder nicht. Ich finde es auch gut, wenn man mal eine Idee präsentieren muss, denn dann ist man gezwungen, sie irgendwie zu strukturieren und zu formulieren. Der andere kann einfach nur dasitzen und zuhören, alleine das hilft schon sehr weiter. Bei meiner letzten Anstellung hat mir mein damaliger Chef auch immer seine Ideen präsentiert und mir mitgeteilt, was er sich strategisch überlegt und wohin er will. Zu Beginn war mir das ein klein wenig unangenehm, denn ich habe mich nicht auf derselben Stufe wie er gesehen und konnte ihm deshalb kein fachliches Feedback geben. Bis ich dann irgendwann realisiert habe, Moment, das will er ja auch gar nicht! Sondern er will nur seine Gedanken und Ideen formulieren um für sich selbst zu prüfen, ob sie Sinn ergeben und logisch sind. Natürlich habe ich ihm Feedback gegeben, aber auch eher mit dem Außenblick. Aber rein das Formulieren, das ist auch schon sehr, sehr wertvoll. Wie stellst du sicher, dass du einen regelmäßigen Austausch hast und dieses Feedback auch bekommst?

Bernd: Zum einen sehr stark durch unsere beiden Mastermind-Geschichten, denn die finden regelmäßig alle 14 Tage statt. Und auch durch gemeinsame Projekte, zum Beispiel das, was wir jetzt machen und auch durch das Leadership-Barcamp, das wir mit Mike zusammen durchführen. Auch da ergeben sich am Rande immer Austauschmöglichkeiten. Das heißt, dadurch, dass man gemeinsam an einer Sache arbeitet, tauscht man sich auch über andere Dinge aus, und das gehört für mich dazu, zu solchen gemeinsamen Projekten. Außerdem brauchst du immer gewisse Zeiten, zu denen du dich weiterbildest, wo du auf solche Konferenzen, Barcamps gehst, um diesen Austausch zu machen. Das heißt, die werden dann auch wirklich eingeplant. Und die andere Sache ist, wie kriege ich das hin? Gut, ich bin auf Twitter, ich mache einiges auf Facebook, sicher nicht strategisch gut genug, aber auch da bekommt man immer einen bestimmten Input und tauscht sich auf diese Art nochmal mit den anderen aus. Das sind die Sachen, von denen ich sagen würde, dass sie gut funktionieren. Neben den Masterminds habe ich auch mit zwei, drei weiteren Kolleginnen und Kollegen einen regelmäßigen Austausch, der online passiert, also über Skype.

Ivan: Bei mir ist ähnlich. Ich habe natürlich auch die klassischen Kaffeerunden und Mittagessen mit dabei, mehr oder weniger regelmäßig. Seitdem wir das Leadership-Barcamp veranstalten, bin ich ein bisschen in diese Barcampwelt hineingerutscht. Ich besuche noch nicht wahnsinnig viele dieser Camps, aber ich bin jedes Mal begeistert, weil du da nicht einfach eine Stunde rumsitzt und dich von einem Redner volllabern lässt, sondern weil du selbst aktiv wirst und dich mit anderen Menschen austauschst. Und das finde ich unglaublich wertvoll. Und der Vorteil ist, manchmal ist man vielleicht auf einem Barcamp, wo man das Gefühl hat, man ist schon sehr weit, man kann vielleicht inhaltlich nicht so viel mitnehmen wie an anderen Orten, aber dann kannst du einfach selbst eine Session machen und deine Idee präsentieren oder das, was du tust, strukturieren, was dann auch wieder dabei hilft, sich selbst Klarheit zu verschaffen.

Und das dritte Mittel, das ist bei mir auch Facebook. Das ist das Social Media-Netzwerk, wo ich den meisten Austausch habe, entweder 1:1 über den Facebook-Messenger, das sind dann eher kurze Geschichten mit einer Person oder auch in Gruppen, wo man mal was fragen kann oder wo man sich an einer Diskussion beteiligen kann. Da ist es allerdings ein bisschen schwierig, denn häufig sind dort sehr viele Teilnehmer in der Gruppe. Du hast dort, diplomatisch formuliert, die Normalverteilung der Bevölkerung, und zwar auch an den Extremen. Und da muss auch versuchen einzuschätzen, was eine Antwort wert ist, wenn man sein Gegenüber vielleicht nicht oder nur aus Facebook kennt. Aber wenn man das ein bisschen kann und geübt ist, dann nimmt man dort auch sehr viel mit. Man braucht manchmal eine dicke Haut, aber ansonsten ist das auch ein guter Ort, um mal schnell eine Frage zu stellen, vielleicht auch eine kleine strategische Frage.

Bernd: Teilweise ist es interessant, in manchen Facebook-Gruppen einfach nur mitzulesen. Man kann sich dabei sehr schnell ausklinken, wenn man merkt, dass es zu banal wird oder das Gespräch zu uninteressant. Aber dort werden immer mal wieder auch interessante Sachen gepostet, zum Beispiel eine Rede von jemandem. Viele TED-Talks finde ich zum Beispiel toll, und dann wird gemeinsam darüber diskutiert, wenn man in den richtigen Gruppen ist und die richtigen Verknüpfungen hat. Man muss höllisch aufpassen, das merke ich an mir selbst momentan, dass es auch sehr viel Zeit kosten kann. Das heißt, man muss sich begrenzen und schauen, okay, ist das jetzt wirklich sinnvoll oder machst du das aus Zeitvertreib? Bei mir sind es keine Katzenvideos, sondern eher Hundevideos, und da muss man schon aufpassen (lacht).

Ivan: Ja, das ist so, das ist natürlich auch eine große Quelle der Ablenkung.

Bernd: Das finde ich sogar am schwierigsten, zu sagen, “pass auf, jetzt bist du schon wieder eine Viertelstunde hier, was war in dieser Viertelstunde?” Und wenn du ehrlich bist, weißt du, dass in dieser Zeit eigentlich nichts Wichtiges passiert ist. Ich arbeite noch daran, das in den Griff zu bekommen.

Ivan: Ich weiß nicht, ob es dich tröstet, aber wahrscheinlich geht es den meisten so, mir auf jeden Fall auch, denn ich selbst bin als Katzenliebhaber eher der Katzenvideo-Fan (lacht). Aber ich weiß genau, was du meinst, das kenne ich auch sehr, sehr gut. Mir ist noch eingefallen, dass ich auch noch einen speziellen Test habe um zu schauen, ob etwas funktioniert oder nicht, und zwar sind das meine Eltern. Meine Eltern sind im Rentenalter, meine Mutter ist knapp unter 70, mein Vater über 70, und sie waren nie Unternehmer, waren nie selbständig oder Solounternehmer, und sie sind auch nicht mit dem Internet aufgewachsen wie wir. Sie können es bedienen, aber mehr auch nicht. Und wenn ich zu ihnen komme und erklären muss, was ich den ganzen Tag mache, dann ist das ein richtiger Test. Bringe ich das so hin, dass es verständlich ist, auch für jemanden, der nicht so im Tunnel ist wie wir? Oder muss ich mir da vielleicht noch ein paar Gedanken machen?

Bernd: Ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass es eine große Kunst ist, die Dinge so zu vereinfachen, dass sie trotzdem noch stimmig sind.

Ivan: Genau, und dann auch alles auf den Punkt zu bringen und einfach verständlich zu machen. Es ist ein sehr, sehr guter Test, wenn man sich regelmäßig mit jemandem austauscht, der komplett fremd ist, der also etwas völlig Anderes macht als man selbst. Ansonsten geht es darum, immer wieder Ideen zu präsentieren, sich auch zu exponieren, sich nicht ins Schneckenhaus zurückzuziehen und in seiner eigenen Suppe zu baden, sondern sich immer wieder der Diskussion zu stellen. Ich glaube, nur so kommt man eigentlich weiter.

Lieber Bernd, vielen Dank für diese Inputs, und ich freue mich schon auf den nächsten Austausch mit dir.

Bernd: Dito, kann ich da nur sagen, Ivan, danke dir!

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