Am 1.1.2015 habe ich meinen Lesern das "Du" angeboten.
In den älteren Artikeln sieze ich noch, wir bleiben aber natürlich gerne beim "Du". :-)
  1. Kaffee
    Koffein gibt Ihnen (wie übrigens Nikotin auch) zwar einen kurzfristigen Kick, doch bald ist es mit der Herrlichkeit auch wieder vorbei. Wenn Sie versuchen, Ihre Energie ständig mit Koffein hoch zu halten, dann kann sich der Körper nicht mehr richtig erholen, Sie werden immer schlapper und brauchen immer mehr Kaffee. Wenn Sie ohne Kaffee keinen Arbeitstag überstehen, dann sollten Sie Ihre sonstigen Gewohnheiten gründlich unter die Lupe nehmen (Ernährung, Schlaf, körperliche Bewegung etc.).
    -> 5 Tipps, die Energie hoch zu halten
  2. Keine Pausen: Selbst kurze Pausen helfen dem Körper und dem Geist, sich zu erholen, sofern man sie bewusst macht und sinnvoll füllt. Aufstehen, mal kurz lüften und ein paar Schritte gehen, kosten Sie nur ein paar Minuten. Sie können übrigens “keine Pausen” noch steigern und am Mittag durchzuarbeiten (und dann noch meinen, man sei heute besonders fleissig und effektiv).
    -> Mehr durch weniger (Teil IV): Mach mal eine Pause!
  3. Überstunden
    Ab und zu länger zu arbeiten, gehört zu jedem Job. Nur noch Überstunden zu sammeln ohne Aussicht, sie jemals kompensieren zu können, ist ein Alarmzeichen. Ganz zu schweigen davon, wenn Sie ständig auch noch Unterlagen nach Hause nehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, lernen Sie zu delegieren, geben Sie Verantwortungen ab oder unternehmen Sie sonst etwas. Aber tun Sie was. Und schieben Sie nicht Sachzwänge vor. Ich kenne mehrere Leute in meinem Umfeld, die ganz plötzlich nach ihrem Burn-Out oder Nervenzusammenbruch eben doch reduzieren und gleichzeitig ihren Job behalten konnten.
  4. Mail sofort beantworten
    Abgesehen von der Unterbrechung, die Ihre Konzentration sofort massiv sinken lässt und Sie danach die Konzentration wieder neu mühsam aufbauen müssen, ist es ineffizient, Mails einzeln zu beantworten. Viel besser geht es in einem Rutsch. Deshalb: Mailbenachrichtigung ausschalten und 1-2 Mailsitzungen pro Tag durchführen, wo Sie all Ihre Mails schreiben, lesen und beantworten.
    -> Das LAHA-Prinzip für einen leeren Posteingang
    -> Gedankenstrich – 03. Juni 2008: Mailbenachrichtigung
  5. Sitzungen
    Ich habe mich ja erst kürzlich als Sitzungshasser geoutet. Versuchen Sie, an so wenig Sitzungen wie möglich teilnehmen zu müssen. Und planen Sie die, die sein müssen und die Sie selbst veranstalten, gut: Ziel, Ablauf, Tagesordnung, Zeitrahmen (so kurz wie möglich, nur so lang wie absolut nötig) müssen allen Teilnehmenden klar sein. Und am Schluss muss jede/r genau wissen, wie es weiter geht, was die nächsten Schritte sind und wer was zu tun hat.
  6. Multitasking
    Gut möglich, dass Sie schneller fertig werden, wenn Sie telefonieren und gleichzeitig eine E-Mail schreiben. Ich gebe Ihnen aber die Garantie, dass die E-Mail fehlerhaft, unvollständig und unsorgfältig sein wird, und Sie gleichzeitig nicht mehr genau wissen, was Ihr Gesprächspartner gesagt hat. Einer Kollegin von mir habe ich auch mal etwas erklärt und sie musste unbedingt gleichzeitig eine Einladung zu einer Sitzung schreiben und verschicken. Die Folge: Sie wusste am nächsten Tag nicht mehr, was ich ihr gesagt habe und in der Einladung fehlte das Datum und die Zeit. Peinlich…
    -> Simple Work – Oder: Warum Multitasking nicht funktionieren kann
  7. Produktiv=viel erledigen
    Produktiv ist nicht derjenige, der am meisten in der kürzesten Zeit erledigen kann. Produktiv ist diejenige, die die wichtigen und richtigen Dingen erledigt und das erst noch bevor es zu spät ist. Die unwichtigen und falschen Dinge interessieren sie nicht.

[inspiriert von Nicholas Bate]

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