Die 5+2 Prinzipien des Anti-Zeitmanagements

Genau jetzt in einer Woche, nämlich am 14. März ab 8.30 Uhr, wird das Anti-Zeitmanagement erhältlich sein. Sie haben nun schon eine erste Idee, was das Anti-Zeitmanagement ist und konnten erste Ausschnitte daraus lesen.

Heute möchte ich auf die 5+2 Prinzipien etwas eingehen und zusammenfassen, was sich jeweils dahinter verbrigt.


Die Basisprinzipien

Die beiden Basisprizipien in der Mitte des Kreises geben dem ganzen Anti-Zeitmanagement den Halt. Sie können natürlich nur die fünf äusseren Prinzipien – die sogenannten Alltagsprinzipien – umsetzen, allerdings mit nur einem Effekt: Sie drehen das Hamsterrad einfach schneller.

Um aus dem Hamsterrad herauszuspringen, brauchen Sie die beiden Basisprinzipien.

Das gilt besonders für Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und generell Arbeitnehmer mit viel Verantwortung und Freiheit. Ich möchte sogar sagen: Hier ist es eine absolute Notwendigkeit.

Doch auch für “normale” Arbeitnehmer ist es enorm wichtig, sich mit diesen Prinzipien zu beschäftigen. Hier liegt der Schwerpunkt eher beim Prinzip “Tank auffüllen”, doch auch aus “sich selbst verpflichten” kann ein grosser Gewinn gezogen werden.

Doch jetzt zu den beiden Basisprinzipien.


Den Tank auffüllen

Anti-Zeitmanagement ist Energiemanagement.

Zeit kann nicht gemanagt werden. Wir können nur uns selbst managen. Es geht darum, den eigenen Energiespeicher dauerhaft so aufzufüllen, dass das eigene Potential abgerufen werden kann.

Wir tendieren dazu, uns regelmässig zu verausgaben. Das kann mittel- bis langfristig fatale Folgen haben. Es braucht einen guten Umgang mit unseren Energien, um das leisten zu können, wozu wir fähig sind.


Sich selbst verpflichten

Anti-Zeitmanagement ist, sich zu hundert Prozent zu committen.

Das Anti-Zeitmanagement hilft, schneller zu erreichen, was man will. Dazu muss man zunächst wissen, was man will und sich dafür committen.

Ein Commitment ist eine starke, innere, wohlgesinnte und ernst gemeinte Überzeugung und Selbstverpflichtung.

Selbstverpflichtung heisst, ein einziges oder wenige starke Ziele zu haben. Ohne Ziel kein Weg. Ohne Weg kein sinnvolle Arbeitsorganisation. Wozu auch?


Die Alltagsprinzipien

Die fünf Alltagsprinzipien helfen, im Alltag auf der Grundlage der beiden Basisprinzipien produktiver zu arbeiten.


Organisieren

Anti-Zeitmanagement ist, ständig den Überblick zu haben.

Je mehr Dinge zu tun sind, desto wichtiger ist es, den ständigen Überblick zu bewahren. Nur so kann gute, zuverlässige Arbeit garantiert werden.

Ohne Überblick, keine zielgerichtete Arbeit. Nur wenn wir den Überblick haben, können wir die anderen Prinzipien zielgerichtet umsetzen.

Das klassische Zeitmanagement beschäftigt sich hauptsächlich mit diesem Prinzip. Dieses Prinzip ist wichtig, aber genauso wichtig wie alle anderen sechs Prinzipien.


Entscheiden

Anti-Zeitmanagement ist bewusstes Entscheiden für die wichtigen Dinge.

Entscheiden kommt von “Dinge trennen”. Es braucht eine Entscheidung für gewisse Verpflichtungen und Aufgaben und damit gleichzeitig gegen andere Verpflichtungen und Aufgaben.

Unsere Zeit ist limitiert. Treffen wir nicht klare Entscheidungen, was wir tun wollen, haben nicht wir “es” im Griff, sondern “es” uns. Ohne Entscheidung hetzen wir von einer Zufälligkeit zur nächsten.


Fokussieren

Anti-Zeitmanagement ist Fokussieren.

Kurzfristiger Fokus ist Konzentration. Langfristiger Fokus ist nachhaltiges Verfolgen der wichtigsten Ziele und der Vision. Die Herausforderung besteht darin, einzelne – auch kurzfristige – Handlungen mit dem langfristigen Fokus zu verbinden. Oder: Immer genau zu wissen, was im Moment erforderlich und optimal ist.

Die Kunst erfolgreicher Menschen besteht darin, alles wegzulassen, was nicht wichtig ist und was nicht zum Ziel führt. Fokussieren ist also auch bewusstes Weglassen, um das zu erreichen, was man will und um mehr (qualitativ) in weniger Zeit zu erreichen.


Schnelligkeit

Anti-Zeitmanagement ist, Dinge zeitnah und stressfrei zu erledigen.

Reine Geschwindigkeit kann rasch in Hetze kippen. Richtig verstanden heisst Schnelligkeit: Dinge zeitnah und stressfrei erledigen.

In einer zerstückelten, gehetzten Welt fällt der (positiv!) auf, der Dinge, zuverlässig, zeitnah und gut erledigt. Es geht weniger um die absolute Geschwindigkeit, sondern eher um die Beschleunigungsfähigkeit: Wo nötig, kann man Dinge blitzschnell erledigen, ansonsten in recht kurzer Zeit bei hoher Qualität. Damit verschafft man sich einen Wettbewerbsvorteil.


Durchhalten

Anti-Zeitmanagement ist, dauernd die richtigen und wichtigen Dinge zu tun.

Produktives Arbeiten hat auch etwas mit diszipliniertem Arbeiten zu tun. Selbstdisziplin wiederum kann nicht nur mit zusammengekniffenen Augen und mit Auf-die-Zähne-beissen erreicht werden, sondern auch durch erfolgreiche Gewohnheiten, starkes Commitment und mit Warum-Kraft (statt nur mit Willenskraft).

Erfolg wird nicht über eine heroische Einzelaktion oder über Nacht erreicht, sondern über konsequentes Tun der richtigen und wichtigen Dinge über einen längeren Zeitraum.


Viele dieser Fragen und Themen kennen Sie aus anderen Hilfestellungen zu Zeitmanagement. Das Anti-Zeitmanagement grenzt sch jedoch davon ab: Die Schwerpunkte in den Prinzipien werden anders gelegt und vor allem geht es um so viel Flexibilität wie möglich. 

Es gibt keine vorgefertigten Lösungen. Die passen entweder sowieso nicht oder man schafft es nicht, sie umzusetzen. Das Anti-Zeitmanagement nimmt Sie deshalb an die Hand und führt Sie zu Ihrer eigenen Lösung mit einem Ziel: Mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.

Erfahren Sie jetzt alles über das Anti-Zeitmanagement.

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