Diese Tools helfen mir, produktiv zu arbeiten

Häufig werde ich darauf angesprochen, welche Tools denn ein Produktivitätstrainer nutzt. Michael Hyatt, ein Blogger und Speaker, den ich sehr bewundere, erhält regelmäßig dieselbe Frage und hat daher eine Liste seiner Tools erstellt.

Ich will es ihm gleich tun und Ihnen hier meine wichtigsten Tools vorstellen, die mir helfen, produktiver zu arbeiten.

Vier Vorbemerkungen:

  1. Die Liste ist nicht vollständig.
  2. Ich bin hauptsächlich in der Apple-Welt zu Hause.
  3. Für jedes Programm, für jedes Tool und für jede App gibt es unzählige Alternativen, die Sie vielleicht besser finden. Recht so.
  4. Wo möglich, sind unten Affiliate-Links angegeben.

Bloggen: Was steht hinter ivanblatter.com?

Der Motor

  • WordPress: ivanblatter.com läuft unter WordPress. Ursprünglich eine Blogging-Plattform kann man heute beliebige Seiten damit erstellen (wie z.B. die offizielle Seite der Rolling Stones).
  • Balance Theme: Für das Erscheinungsbild nutzt man unter WordPress sogenannte Themes (ähnlich wie Vorlagen in Word). Ich nutze den Genesis Framework, für den es verschiedene “Kleider” gibt. Hier auf ivanblatter.com ist es das Balance Theme von StudioPress.
  • WP Engine: Mein Hoster: Teuer, aber genial: Die Seite läuft superschnell, der Support ist vorbildlich, die Sicherheit riesig. Dank WP Engine brauche ich keinen IT-Spezialisten für ivanblatter.com. Übrigens hosten die Rolling Stones ihre Seite auch hier.

Die wichtigsten Plugins

  • Antispam Bee: Da Europäer etwas gar gesetzesgläubig sind, kann man hierzulande das beliebteste Antispam-Plugin (Akismet) nicht nutzen. Mit Antispam Bee habe ich aber eine fantastische Alternative.
  • Blubrry PowerPress: Mein Plugin für den Podcast von blatternet. Einer der beiden Platzhirsche (der andere ist PodPress). Sieht kompliziert aus, ist aber hervorragend und – einmal eingerichtet – läuft alles automatisch.
  • Microkid’s Related Posts: Unterhalb meiner Artikel werden ähnliche Artikel angezeigt. Diese sind handverlesen mit diesem Plugin. Automatische Lösungen haben einige Nachteile, die ich nicht mehr tragen möchte.
  • WordPress SEO und Video SEO for WordPress SEO: Obwohl Genesis bereits von Hause aus gute SEO-Funktionen mitbringt, habe ich mich für die Plugins von Yoast entschieden, besonders wegen des Video-Plugins. Mit diesen Plugins sind die Ergebnisse einfach noch ein Zacken besser.
  • WP eMember und WP eStore: Diese beiden Plugins vom selben Autoren sind die Basis meines kleinen Shops hier auf ivanblatter.com. WP eMember ist ein Mitgliedschafts-Plugin, mit dem die Kunden meiner Kurse nur auf die für sie bestimmten Seiten Zugriff haben. Über WP eStore läuft die ganze Bezahlung. Beide Plugins gehören nicht zu den bekanntesten Plugins, sind aber sehr sauber programmiert, schnell und bieten alles, was das Herz begehrt.

Webseite

  • Transmit: Das ist mein FTP-Programm (das übrigens auch Amazon S3 unterstützt). Mir gefällt das Programm einfach – es bietet alles, was ich brauche, sieht gut aus, ist schnell und einfach zu bedienen.
  • Espresso: Damit bearbeite ich HTML-, CSS- oder PHP-Dateien. Ich bin kein Webentwickler oder Programmierer, bin aber froh, wenn ich ab und zu mal etwas im Quellcode ändern kann.

Social Media

  • Buffer: Buffer spielt vorbereitete Meldungen zu festgelegten Zeiten bei Twitter, Facebook, LinkedIn oder App.net ein. Ich gebe viele Empfehlungen auf den Social Medias weiter, aber surfe ja nicht den ganzen Tag im Netz. Es macht keinen Sinn, wenn ich all meine Empfehlungen auf einmal losschicke, sondern es ist leserfreundlicher, wenn ich das über den Tag verteilt tue. Sehe ich also etwas Interessantes, landet es mit einem Mausklick bei Buffer, das es dann später abschickt. Sehr praktisch!
  • HootSuite: Viele Tweets plane ich von Hand im Voraus (z.B. die Hinweise auf meine Artikel). Das tue ich in HootSuite, wo ich auch stapelweise Tweets im CSV-Format importieren kann.
  • Tweetbot: Das ist mein eigentlicher Twitter-Client, der auf all meinen Geräten installiert ist. Der Grund: Die Leseposition wird synchronisiert. So kann ich nahtlos auf einem anderen Gerät weiterlesen.

Sie sehen: Ich nutze vor allem Twitter und ein wenig Facebook. Google Plus spielt bei mir auch eine Rolle, aber eine sehr kleine.

Facebook und Google Plus nutze ich über die nativen Apps oder über den Browser.


Seminare und Referate

  • iMindMap: Hier entstehen grundsätzlich alle Seminare und Referate. Ich bin ein grosser Liebhaber von MindMaps. Mit iMindMap habe ich die ideale digitale Umsetzung. Ich habe sogar schon in Seminaren die Präsentation ausschließlich über iMindMap laufen lassen.
  • Keynote: Ansonsten entstehen meine Präsentationen in Keynote. Keynote ist das Pendant von Apple zu PowerPoint von Microsoft. Während Word und Excel ausgereifter sind als Apple Pages und Numbers, gilt das nicht für Keynote. Dieses Programm ist Gold wert.
  • Kensington Presenter: Der Vollständigkeit halber hier noch mein Presenter, den ich schon lange nutze. Diesen kann ich gut und unauffällig in der Hand halten. Es gab sogar mal eine Zeit, wo die handelsüblichen Presenter (z.B. von Logitech) nicht oder nur eingeschränkt Mac-kompatibel waren. Deshalb habe ich mich für diesen entschieden.

Podcasting/Video

  • Yeti: Für einen früheren Videokurs habe ich mir dieses hochwertige USB-Mikrofon zugelegt und habe es keine Sekunde bereut. Ich nutze es für meine Podcasts, meine Videos und meine Webinare. Ein ganz hervorragendes Mikrofon in toller Optik.
  • Garageband: Wenn möglich, nutze ich immer die Programme, die das Betriebssystem mitbringt. Das gilt hier auch für meine Podcasts, die entstehen in Garageband. Reicht mir völlig.
  • Lampen: Bei den Videos und den Webinaren habe ich gelernt, wie wichtig das richtige Licht ist und habe mir ein No-Name-Studioset bestehend aus drei Softbox-Lampen mit Stativ gekauft. Hat knapp über 100 Euro gekostet, ist weit entfernt von einem professionellen Set, aber genügt völlig. Damit heben sich meine Videos qualitativ von sicher 80% der Internet-Videos ab.
  • Screenflow: Screenflow nutze ich für meine Screencasts, als die Filme, in denen man meinen Bildschirm sieht. Das alleine ginge zwar mit QuickTime auch, aber mit Screenflow habe ich mehr Möglichkeiten (z.B. bei den Übergängen).
  • Webcam: Fast immer nutze ich für meine Videos die Webcam, die in meinem Bildschirm (Apple Thunderbolt Display) eingebaut ist. Die reicht völlig für Internet-Videos. Entscheidend sind sowieso das Licht und das Mikro.
  • Canon 60D: Brauche ich Bewegungsfreiheit (so wie hier), eine zweite Kamera oder eine bessere Qualität, nehme ich meine Spiegelreflex-Kamera aus dem Schrank, die auch filmen kann.

Produktivität

  • iA Writer: Mit dem iA Writer kann ich genau eine Sache machen: Schreiben – ohne Ablenkung, ohne Schnickschnack, ohne viele Möglichkeiten und Features. Also perfekt. Ich nutze den iA Writer auf meinem Mac, meinem iPhone und meinem iPad. iA Writer synchronisiert sogar schön all meine Dateien mithilfe von iCloud (oder Dropbox).
  • Dropbox: Die Dropbox ist bei mir externe Festplatte im Internet, Teil meiner Backup-Strategie und Hilfsmittel zur Synchronisierung. Es gibt kein zweites Programm auf meiner Festplatte, das so unaufällig werkelt und mir gleichzeitig den Alltag so sehr erleichtert.
  • Evernote: In Evernote halte ich all meine Notizen fest, die ich nicht einem Kunden oder einem konkreten Projekt zuordnen kann. Ist das der Fall, arbeite ich lieber mit Textdateien und MindMaps. Evernote ist damit mein Wissensspeicher, mein digitales Notizbuch.
  • Fujitsu ScanSnap S1500M: Mein (beinahe) papierloses Büro ist nur dank einem guten Dokumentscanner möglich. Bei mir ist es der Fujitsu ScanSnap S1500M. Kostet was, ist aber jeden Cent Wert.
  • Things: Anti-Zeitmanagement ist auch, den Überblick zu haben. Things hilft mir dabei. Hier sind alle unerledigten Aufgaben gespeichert. Ich nutze Things auf dem Mac, dem iPhone und dem iPad.
  • TextExpander: Ein Zeitsparer sondergleichen. Ich arbeite häufig mit Textbausteinen, die ich dann nicht jedes Mal eintippen brauche. Ich schreibe sogar ganze E-Mails mit Textbausteinen. Mit dem TextExpander habe ich systemweit (d.h. in jedem Programm) die Textbaustein-Funktion.
  • Alfred: Tja, wie soll man Alfred beschreiben? Alfred ist Ersatz für Spotlight, ein Programm-Starter, iTunes-Steuerung, Rechner und vieles mehr. Am besten schaut man sich Alfred mal auf der Webseite an, dann merkt man schnell, wieviel Zeit man damit sparen kann.
  • Hazel: Hazel trägt als Icon einen Staubwedel. Genau das macht Hazel: Aufräumen und putzen. Mit Hazel lasse ich Dateien automatisch umbennen, verschieben, nach einer gewissen Zeit löschen und vieles mehr.
  • Divvy: Mit Divvy kann ich die Fenstergrösse der Programm schnell und nach Belieben ändern. Beim E-Banking habe ich beispielsweise gerne den Browser und die Tabellenkalkulation nebeneinander offen. Mit Divvy schiebe ich die Fenster mit einer Tastenkombination an den richtigen Ort.

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